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#Faktenschaffen

Nachhaltigkeit bei den swa

Die Stadtwerke Augsburg setzen sich seit vielen Jahrzehnten für den Natur- und Artenschutz in Augsburg und der Region ein. #Faktenschaffen zeigt, wie die swa den Nachhaltigkeitsgedanken für die Bereiche Energie, Wasser und Mobilität in die Tat umsetzen.

Nachhaltig? Die swa schaffen Fakten.

Ökologie und Nachhaltigkeit sind aktuell in aller Munde. Die swa sind bereits seit vielen Jahren im Umweltschutz tätig und setzen sich dafür ein, dass die Menschen in Augsburg und Umgebung nachhaltig leben können. So lebt jeder, der sich für eines der zahlreichen swa Angebote entscheidet, automatisch grüner. Nachhaltigkeit ist bei den swa nicht nur eine Worthülse. Was genau die swa alles tun, um als Unternehmen für Augsburg und alle swa Kundinnen und Kunden nachhaltig zu agieren, zeigen die Fakten rund um Energie, Wasser und Mobilität. Denn #Faktenschaffen ist besser, als nur von Nachhaltigkeit zu reden.

Power to Gas: Grünes Gas aus Sonnenenergie

Deutschlandweit einzigartig: die Power-to-Gas-Anlage der swa. Die swa haben als erste Stadtwerke in Deutschland eine Power-to-Gas-Anlage in einem Mietshaus installiert. Sie wandelt den Strom, der über Photovoltaikanlagen auf dem Dach gewonnen wird, in synthetisches Erdgas um. Der Strom aus Sonnenenergie, der nicht von den Mietern genutzt wird, kann so für später gespeichert werden. Für ihr Konzept sind die swa 2018 mit dem Innovationspreis der Deutschen Gaswirtschaft ausgezeichnet worden.

Das Biomasse-Heizkraftwerk: CO2-neutraler Strom und Wärme aus Restholz

Im Biomasse-Heizkraftwerk der swa in Lechhausen wird Energie aus Hackschnitzeln aus den umliegenden Wäldern erzeugt. Durch die Verbrennung entsteht Strom für weit mehr als 18.000 Haushalte und Wärme für rund 3.500 Einfamilienhäuser – und das CO2-neutral. Bei der Verbrennung entsteht zwar Kohlendioxid – genau die gleiche Menge, die entsteht, haben die Bäume aber in ihrer Wachstumsphase an Kohldioxid aufgenommen.

Fernwärme: Zentralheizung für die ganze Stadt

Eine zentrale Heizung für viele einzelne Wohnungen: das ermöglicht swa Fernwärme. Dabei wird das sogenannte Kraft-Wärme-Kopplungsverfahren genutzt. Bei der Stromerzeugung in den Kraftwerken der swa werden gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt. Über das Fernwärmenetz wird die Wärme in Form von heißem Wasser vom Heizkraftwerk, beispielsweise aus dem Heizkraftwerk in der Franziskanergasse am Vincentinum, direkt in die Haushalte gebracht.

Grüner Strom vom Wasserkraftwerk am Hochablass

Seit 2013 nutzen die swa die Kraft des Lechs, um Augsburg mit grünem Strom aus 100 Prozent heimischer Wasserkraft zu versorgen. Die beiden Turbinen des Wasserkraftwerks am Hochablass haben eine Gesamtleistung von 3.100 kW und liefern durchschnittlich 11,2 Millionen kWh pro Jahr – genügend für den Stromverbrauch von rund 4.000 durchschnittlichen Augsburger Haushalten. 

Das erste klimaneutrale Fußballstation weltweit: die WWK-Arena

Die swa sorgen als Energieversorger vor Ort auch für die klimaneutrale Strom- und Wärmeversorgung von großen Gebäuden, wie beispielsweise der WWK-Arena. Dank dem Einbau eines neuen Blockheizkraftwerk, betrieben über Grundwasser-Wärmepumpen, werden Stadion, Rasen und Veranstaltungsräume klimaneutral beheizt - und auch gekühlt. Damit ist die Fußballarena des FCA das erste klimaneutrale Stadion weltweit. Der Brennkessel, der bei besonders kalten Temperaturen eingesetzt wird, wird mit Bio-Erdgas betrieben.

Die swa versorgen Augsburg mit reinem Trinkwasser

Das Trinkwasserschutzgebiet im Siebentischwald hüten die swa wie ihren eigenen Augapfel. Klar, denn hier wird das Grundwasser entnommen, um rund 340.000 Menschen täglich mit frischem, naturbelassenem Trinkwasser zu versorgen. Deshalb ist das Trinkwasserschutzgebiet auch eingezäunt, damit wirklich niemand eindringt und eventuell den Boden verunreinigt oder Müll hinterlässt.

Gelebter Trinkwasserschutz: das Augsburger Modell

Das Augsburger Trinkwasser ist eines der besten in Europa. Um diese Qualität nachhaltig zu gewährleisten, arbeiten die swa seit mehr als 30 Jahren mit Landwirten zusammen. Deshalb hat das im Trinkwasserschutzgebiet in Augsburg geförderte Grundwasser niedrige Nitratwerte, und andere Belastungen aus der Landwirtschaft können ebenso nicht nachgewiesen werden wie etwa auch Medikamentenrückstände oder Hormone. Im Rahmen des „Augsburger Modells“ verpflichten sich Landwirte im Wasserschutzgebiet bestimmte Düngemitteleinschränkungen einzuhalten und nur noch spezielle Pflanzenschutzmittel zu verwenden. Dank des niedrigen Nitratgehalts ist das Augsburger Wasser sogar für die Zubereitung von Babynahrung geeignet.

Blühwiesen und Artenvielfalt

Zur Kooperation mit Landwirten aus der Region gehört auch die Bepflanzung von Blühackern im Trinkwasserschutzgebiet. Dort, wo normalerweise Nutzpflanzen wie etwa Kartoffeln oder Mais angebaut werden, blühen bunte Blumen. Möglich ist das durch den swa Trinkwasser Regenio-Tarif: Der Landwirt, dem das Feld gehört, bekommt für die entgangenen Ernteerträge von den Stadtwerken Augsburg (swa) eine Entschädigung – diese wird unter anderem aus den Beiträgen finanziert, die swa Trinkwasser-Regenio-Kunden leisten. Bei der Umsetzung dieser Projekte steht den swa ein starker und erfahrener Partner zur Seite: der Landschaftspflegeverband Augsburg Stadt e. V.

Den Schatz heben

Aus rund 60 Brunnen gewinnen die Stadtwerke Augsburg das Trinkwasser für die Stadt. Sie alle befinden sich in den sogenannten Trinkwasserschutzzonen, beispielsweise im Stadtwald, in denen das Grundwasser vor Verunreinigungen geschützt wird. Den Großteil der Wasserversorgung bewerkstelligen die swa mit sogenannten Flachbrunnen. Sie holen das Grundwasser aus einer Tiefe von etwa zehn bis zwölf Metern. Sieben der Brunnen sind sogenannte Horizontalfilterbrunnen. Sie befinden sich alle im Stadtwald. Sie fördern das Trinkwasser aus bis zu 50 Metern Tiefe. Ein Horizontalfilterbrunnen ist etwa vier bis fünf Mal teurer als ein Flachbrunnen – aber er liefert mehr Wasser, garantiert von höchster Güte, und zwar über Generationen hinweg.

Trinkwasserspeicher: hier schlummert Augsburgs Trinkwasser

Nachdem die Brunnen im Trinkwasserschutzgebiet das Wasser an die Oberfläche gefördert haben, wird es in einen der vier Trinkwasserspeicher der swa gepumpt. Sie befinden sich in Leitershofen, Steppach, Bergheim und dem Wasserwerk am Lochbach. Je nach Lage am Hang (Hochbehälter) oder auf der Ebene (Tiefbehälter) erhalten sie ihre Bezeichnungen. Der größte Hochbehälter in Steppach fasst rund 25 Millionen Liter Trinkwasser, der Hochbehälter in Leitershofen fasst 15 Millionen Liter und der in Bergheim 300.000 Liter. Der Tiefbehälter am Wasserwerk am Lochbach speichert rund acht Millionen Liter reines Trinkwasser.

Verpackungsmüll und Trinkwasserschutz

Verpackungsmüll findet sich leider überall im Siebentischwald wieder. Spaziergänger lassen ihre mitgebrachten Essensverpackungen liegen und verunreinigen damit den Wald, gefährden die Waldbewohner und verunreinigen im schlimmsten Fall sogar das Trinkwasser. Eine weggeworfene Zigarette verunreinigt beispielsweise 40 Liter Grundwasser. Und auch in Sachen Verpackungsmüll sieht es in Deutschland nicht gut aus. Jeder Deutsche produziert pro Jahr rund 226 Kilogramm Verpackungsmüll. Müll, der eben auch immer wieder im Siebentischwald liegen bleibt.

Die swa REHcycling-Skulptur: eine Erinnerung an den Umweltschutz

Ein Reh aus Müll: Am Hochablass zieht im Sommer 2020 ein ganz besonderes Kunstwerk alle Blicke auf sich. Die swa REHcycling-Skulptur hat eine wichtige Botschaft. Das aus Plastikmüll geformte Reh symbolisiert die Müllbelastung im Augsburger Stadtwald und die damit verbundenen Herausforderungen für den Trinkwasserschutz der swa. Mehr zu seiner Entstehung gibt es hier zum Nachlesen.

CO2-neutrale Busflotte

Die 88 Busse der swa sind die umweltfreundlichste Flotte in ganz Deutschland. Sie rollen nämlich CO2-neutral durch Augsburg, betrieben durch Bioerdgas. Das Biogas ensteht aus gegärtem Stroh. Das heißt, dass die Pflanze, aus der das Stroh entsteht, vorher genauso viel CO2 gebunden hat, wie bei der Verbrennung des Gases beim Busbetrieb ausgestoßen wird.

Straßenbahnen fahren CO2-frei mit 100 Prozent Öko-Strom

Die 86 Straßenbahnen der swa fahren CO2-frei mit 100 Prozent Ökostrom. Der Strom wird aus bayerischer Wasserkraft, beispielsweise durch die Kraft des Lechs im Wasserwerk am Hochablass, gewonnen.

Nachhaltiger ÖPNV: Es summt und brummt im Rasengleis

Auch im Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs in Augsburg spielen die Themen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Artenschutz eine zentrale Rolle für die swa. So werden zum Beispiel bewusst blühende Grünflächen für Pflanzen und Tiere entlang der 18 Kilometer Rasengleise oder auch auf dem Dach des swa Straßenbahnbetriebshofs wachsen gelassen. Die Unkrautentfernung entlang der Schottergleise erfolgt seit vielen Jahren mit umweltschonendem Heißdampf statt mit Chemie. Und bei der Instandhaltung ihrer Fahrzeuge setzen die swa u.a. auf ihre hauseigene Werkstatt vor Ort in Augsburg, um lange Transportwege zu vermeiden.

Carsharing und Leihräder für Augsburg und die Region

Neben Bus und Straßenbahn haben die swa noch weitere Mobilitätsangebote im Portfolio. Mit swa Carsharing und dem swa Rad geht es umweltfreundlich durch die Stadt. Die swa Carsharing-Flotte umfasst über 260 Fahrzeuge an mehr als 100 Standorten in und um Augsburg. Ob Elektroflitzer, Cabrio oder Transporter, jeder findet sein passendes Carsharing-Auto – und kann damit alle Vorteile eines eigenen Autos, wie Flexibilität oder Transportmöglichkeit, genießen. Teil des Carsharing-Pools der swa sind rund 40 Elektroautos, die als Freefloater oder stationsbasiert jederzeit für eine grüne Fahrt durch Augsburg bereitstehen. Auch das Leihradangebot der swa wächst beständig: So können Radlbegeisterte mittlerweile aus einem Pool von 500 Rädern an 100 Standorten wählen.

Mobilität weitergedacht: innovative Angebote

Stillstand gibt es nicht bei den swa: Zusätzlich zum bestehenden Mobilitätsangebot arbeiten die Stadtwerke Augsburg ständig daran, ihr Produktportfolio durch innovative Angebote zu erneuern. In Kürze soll der neue auf dem Pooling-Prinzip basierende swa Ridesharing-Dienst, das swaxi, nach etwa einjähriger Testphase in den Livebetrieb übergehen. Auch mit der Mobil-Flat waren die swa ihrer Zeit voraus: Als erstes Unternehmen deutschlandweit bieten die swa ihren Kunden damit die Gelegenheit, Bus & Tram, Carsharing, sowie swa Rad zum Festpreis zu kombinieren. Mit der City-Zone betraten die swa ebenfalls bundesweites Neuland: Innerhalb dieses Bereichts in der Innenstadt ist die Nutzung von Bus & Tram kostenlos. Durch die City-Zone soll der Parksuchverkehr in der Innenstadt verringert und so die CO2- und Feinstaubbelastung reduziert werden.

Nachhaltige Mobilitätsprojekte für eine grüne Zukunft

Die swa denken die Mobilität in Augsburg weiter. So wird zum Beispiel mit der Verlängerung der Linie 3 nach Königsbrunn im Jahr 2021 ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: Durch die Verlängerung der Straßenbahnstrecke sollen jährlich etwa 3.700 Tonnen CO2 durch Individualverkehr eingespart werden. Auch beim Projekt am Hauptbahnhof und der neu entstehenden Linie 5 zum Uniklinikum geht es zügig voran: Bis zu 250 Millionen Euro investieren die swa, um die klimaneutrale Mobilität in Augsburg für noch mehr Menschen zugänglich zu machen.

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