swa Carsharing – Ausflugstipps in den Norden von Augsburg

Das Auto teilen liegt im Trend – lästiges Parkplatzsuchen und Unterhaltskosten fallen weg. Das swa-Carsharing bietet in seiner Fahrzeugflotte an mittlerweile über 50 Standorten in Augsburg und Umgebung das passende Auto für jeden Anlass. Schon ab 18 Cent pro Kilometer und 1,60 Euro pro Stunde können sich die swa-Carsharing-Nutzer ein Auto ausleihen. Im dritten Teil der Serie zeigen wir, welche spannenden Tagesausflüge man mit dem Carsharing-Auto von Augsburg in Richtung Norden unternehmen kann.

Donauwörth: Heimat der größten Kirchenglocke Schwabens

Im Norden von Augsburg liegt die swa-Carsharing-Station Gersthofen Mitte VR-Bank. Bequem in einer halben Stunde ist von hier Donauwörth zu erreichen. Die Stadt mit ihren rund 20.000 Einwohner liegt direkt an der Romantischen Straße und lädt mit ihren schönen Hausfassaden zum Bummeln und Verweilen ein. Das Zentrum der Stadt ist die Reichsstraße. Im Heiligen Römischen Reich war sie Teil der Straße zwischen den Reichsstädten Nürnberg und Augsburg. Donauwörth kann auf eine 1.000-jährige Stadt- und Reichsgeschichte zurückblicken. Sie war früher eine wichtige Handelsstadt. Sehenswert ist mit Sicherheit auch das Liebfrauenmünster der Stadt, eine dreischiffige gotische Backstein-Hallenkirche. Die von 1444 bis 1467 erbaute Kirche steht auf dem höchsten Punkt der Reichsstraße. Im Turm hängen insgesamt fünf Kirchenglocken, darunter auch die „Pummerin“, die größte Glocke Schwabens. Das Rathaus von Donauwörth entstand im Jahr 1236. Nachdem es im 14. Jahrhundert zweimal abbrannte, im 16. Jahrhundert um eine dritte Etage erweitert wurde, wurde im 18. Jahrhundert ein sogenanntes Mansarddach daraufgesetzt.  Seit 1986 spielt ein Glockenspiel am Westgiebel des Rathauses täglich Volkslieder, die mit dem Schicksal der Stadt verknüpft sind, genauso wie das Lied aus der Oper „Zaubergeige“. Speziell für Kunstliebhaber ist das Färbertörl einen Abstecher wert. Es ist eines von ursprünglich 38 Stadtmauertürmen, das erfolgreich saniert und restauriert wurde. Heute befindet sich im Inneren eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen der Kunstfreunde Donauwörth e.V. Auf der Insel Ried, die mitten in der Wörnitz liegt, ist die Stadt Donauwörth entstanden. Von hier aus ist durch Fischer und Fergen die Stadtentwicklung in der Zeit der Völkerwanderung entstanden. Der Fischerbrunnen, der 1982 von Georg Bayer errichtet wurde, hält diese Geschichte in Erinnerung. Ebenfalls auf der Insel Ried, im Hintermeierhaus, dem ehemaligen Fischerhaus das noch aus dem 15. Jahrhundert stammt, ist heute das Heimatmuseum. Besucher können sich über die Fischerei, Metallhandwerk, Kleidungssitten und Wohnkultur vom 18. bis zum 20. Jahrhundert informieren. Wer sich die Stadt und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten nicht auf eigene Faust anschauen möchte, der kann spontan an einer Führung teilnehmen, für die es keine Anmeldung braucht. Von Mai bis September werden diese am Wochenende (Freitag bis Sonntag) angeboten. Treffpunkt ist die Bushaltestelle Reichsstraße um 13.30 Uhr.

Zurück in die Zeit der Ritter und Prinzessinnen

Das nächste Ausflugsziel, Harburg in Schwaben, erreichen Sie von der swa-Carsharing-Station Gersthofen Mitte VR-Bank in gut einer halben Stunde. Mit der mittelalterlichen Burganalage und einer malerischen Altstadt ist die Stadt im Herzen von Bayerisch-Schwaben an der Wörnitz bekannt. Die Burg Harburg stammt aus dem 11./12. Jahrhundert.  Bei einer Führung können der Wehrgang sowie Teile der Burg besichtigt werden, wie beispielsweise das Unholdenloch, der Kerker, der Jagdraum sowie der Richterraum mit Schatzkiste, in dem man sogar standesamtlich heiraten kann. In der Stadt selbst gibt es ebenfalls viel zu entdecken. Beispielsweise die Steinerne Brücke mit ihren neun Bögen. Sie sieht für die langsam dahinfließende Wörnitz auf den ersten Blick übertrieben wuchtig aus. Doch bei zahlreichen gewaltigen Hochwassern, die Harburg oftmals erlebt, hat sie sich bereits bewährt. Bei einem Rundgang durch Harburg kommt man auch am alten Badhaus vorbei. Es zählt zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Von 1454 bis 1832 war hier die Badstube für die Öffentlichkeit untergebracht. Nachdem sie im 30-jährigen Krieg völlig zerstört wurde, wurde sie 1667 wiederaufgebaut und an einen Privatmann verkauft. In direkter Nachbarschaft befindet sich die ehemalige Fleischbank. Hier war im 16. Jahrhundert die Verkaufsstelle der Harburger Metzger. Seit 1688 ist das Gebäude ein Wohnhaus. Einen idyllischen Anblick bietet die Bruckmühle. Das erste Mal wurde die Mahl- und Walkmühle 1461 erwähnt. Bemerkenswert an dem Barockbau sind die gekehlten Gesimse sowie der geschwungene Schneckengiebel mit den senkrechten flachen Mauerstreifen. Seit 1964 stehen die Mühlen jedoch still, der Sägebetrieb wurde sogar schon 1936 eingestellt.

Blick zur Harburg / Bild: Stadt Harburg (Schwaben)
Steinerne Brücke / Bild: Stadt Harburg (Schwaben)

Deutschlandweit einzigartig: die komplett begehbare Stadtmauer

Ebenfalls leicht von der swa-Carsharing-Station Gersthofen Mitte VR-Bank zu erreichen ist die Stadt Nördlingen. In unter einer Stunde erreicht man die ehemalige freie Reichsstadt mit dem Carsharing-Auto. Der mittelalterliche Stadtkern und die vollständig begehbare Stadtmauer sind ein Magnet für Besucher. Vom Kirchturm „Daniel“ der spätgotischen Hallenkirche St. Georg wird noch immer jeden Abend (halbstündig, von 22.00 – 24.00 Uhr) der Wächterruf „So, G´sell, so“ gerufen. Der Ruf stammt noch aus der Zeit, als zwei Wächter Tag und Nacht Wache gehalten und für die Sicherheit der Bewohner vor Feuer und Feinden gesorgt haben. Mit dem Ruf wurde sichergestellt, dass alle Wachen auf ihren Posten standen. Das Nördlinger Gerberviertel zählt zu einem der größten in Deutschland mit einigen der ältesten Gerberhäusern.

Blick durch das Stadttor / Bild: Stadt Nördlingen
Häuser in der Innenstadt / Bild: Stadt Nördlingen

In Nördlingen gibt es insgesamt fünf Stadttore. Das Reimlinger Tor, das aus dem 14. Jahrhundert stammt, ist das älteste. Von hier aus wurde die Handels- und Heerstraße gesichert, die über Augsburg und die Alpenpässe bis nach Italien führte. Den Blick von oben auf die Stadt gibt es für die Besucher, die sich auf einen Rundgang auf der Stadtmauer begeben. Die Stadtmauer zählt zu den herausragenden Denkmälern bundesweit. Sie ist das einzige Bauwerk dieser Art, auf dem der Besucher die Altstadt umwandern kann, ohne einmal die begehbare Mauer verlassen zu müssen.

Nördlingen von oben / Bild: Stadt Nördlingen
Stadtmauer / Bild: Stadt Nördlingen

Rothenburg ob der Tauber – Weihnachtsstimmung das ganze Jahr

In gut eineinhalb Stunden Fahrzeit erreicht man von der swa-Carsharing-Station Gersthofen Mitte VR-Bank das malerische Städtchen Rothenburg ob der Tauber. Mit ihren kleinen Türmchen, Fachwerkhäusern, imposanten Wehranlagen und verwinkelten Gässchen lädt die mittelfränkische Kleinstadt zum Verweilen und Entdecken ein. Auf dem Marktplatz des kleinen Städtchens tobt das Leben. Ob Wochenmarkt, Stadtführungen oder historischer Schäfertanz – der Marktplatz ist Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Die Kunstuhr an der Ratstrinkstube wird zwischen 10 Uhr und 22 Uhr zu jeder vollen Stunde bejubelt. Zu sehen ist die Schlüsselszene des historischen Festspiels, „der Meistertrunk“. Laut einer Überlieferung soll Altbürgermeister Nusch durch seinen rettenden Trunk von 3 ¼ Liter Frankewein im Jahr 1631 die Stadt vor der Zerstörung durch die Truppen des kaiserlichen Feldherrn Tilly bewahrt haben.

Fachwerkhäuser in Rothenburg / Bild: Rothenburg Tourismus Service, Plönlein
Am Markusturm / Bild: Rothenburg Tourismus Service, W. Pfitzinger

Wer einen anderen Blickwinkel auf die Stadt werfen möchte, der sollte einen Spaziergang auf der Stadtmauer machen. Ein Teil davon ist begehbar und man entdeckt Rothenburg noch einmal auf eine ganz neue Art und Weise. Weihnachts-Fans aufgepasst: Wer in Rothenburg ob der Tauber zu Besuch ist sollte sich auf keinen Fall das Haus von Käthe Wohlfahrt entgehen lassen. Sei es im Sommer noch so heiß draußen, sobald man durch die Türe bei Käthe Wohlfahrt tritt, fühlt man sich direkt wie im Winterwunderland. Überall glitzert und glänzt es, Weihnachtsschmuck soweit das Auge reicht. Wem das zu viel ist, der kann sich in Rothenburg ob der Tauber einer Nachtwächterführung anschließen. Er erzählt über die Sitten und Bräuche zu früherer Zeit und über die Aufgaben eines Nachtwächters.

Marktplatz / Bild: Rothenburg Tourismus Service, W. Pfitzinger
Parkanlage / Bild: Rothenburg Tourismus Service, WP

Alle Informationen rund um das swa Carsharing gibt es hier. Eine Gesamtübersicht über die mehr als 50 Standorte in Augsburg und Umgebung gibt es hier zum Download.

Bilder: Stadt Nördlingen; Stadt Harburg; Rothenburg Tourismus Service, Plönlein, W. Pfitzinger, WP

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