Fragen und Antworten zur aktuellen Energiekrise

Die wichtigsten Informationen zur aktuellen energiepolitischen Situation, zu den swa Gas- und Strompreisen und was Sie aktiv tun können, um Ihre Energiekosten zu senken, finden Sie hier zusammengefasst.

Dezember-Soforthilfe, Preiserhöhungen, Versorgungssicherheit: Die aktuelle weltpolitische Lage wirft viele Fragen auf. Als Energieversorger sind wir bemüht, unseren Kund*innen stets alle Informationen zur Verfügung zu stellen. Auf den folgenden Seiten finden Sie Fragen und Antworten rund um die Energiekrise.

Bitte haben Sie Verständnis, dass auch wir als Stadtwerke von Entscheidungen der Regierung abhängig sind und erst dann Informationen an Sie weitergeben können, wenn Regierungsbeschlüsse feststehen.

Aktuelle Entwicklungen

Kurz gesagt: Sie als swa Kund*in müssen im Dezember 2022 keinen Abschlag für Gas bezahlen.

Das steckt dahinter: Die geplante Einmalzahlung für Gaskund*innen (Dezember-Soforthilfe) ist Teil des Entlastungspakets der Bundesregierung. Das Paket wurde am 14.11.2022 im Bundesrat beschlossenen.

Der Staat übernimmt ungefähr ein Zwölftel Ihrer jährlichen Gaskosten. Diesen Betrag erhalten Sie als Entlastung für den Dezember-Abschlag. Es handelt sich aber nur um einen Anteil mit dem Ziel einer schnellen Entlastung der Kund*innen, nicht den konkreten für Dezember zu zahlenden Abschlag. Grundlage für die Berechnung der Soforthilfe ist Ihr im September 2022 prognostizierter Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh).

Dieser Jahresverbrauch wird von uns als Gasversorger für Sie berechnet und ist individuell. Somit wird in Ihrer nächsten Rechnung nochmal gegengerechnet, ob bei der Dezember-Soforthilfe zu viel oder zu wenig an Sie bezahlt wurde. Der Soforthilfe-Entlastungsbetrag wird mit Ihrer nächsten Rechnung (Jahres- oder Schlussrechnung) ausgeglichen.

Weitere Informationen zur Dezember-Soforthilfe für Gas*kundinnen
Weitere Informationen zur Dezember Soforthilfe für Fernwärme*kundinnen

Der Gaspreisdeckel (auch Gaspreisbremse) wird aktuell von einer Expertenkommission und der Bundesregierung ausgearbeitet. Details zur konkreten Ausgestaltung gibt es noch nicht. Aktuelle Infos finden Sie auf unserer Website, sobald die Ausgestaltung feststeht. Wir sind auf die Beschlüsse der Regierung angewiesen. Bitte sehen Sie deshalb von Anfragen per E-Mail oder Telefon an unser Kundencenter ab.

Der Strompreisdeckel (auch Strompreisbremse) ist eine weitere geplante Entlastung durch die Bundesregierung. Der Strompreisdeckel soll voraussichtlich ab 1. Januar 2023 gelten und den Strompreis für private Verbraucher*innen sowie kleine und mittlere Unternehmen auf 40 Cent pro Kilowattstunde deckeln. Dieser Preis soll für eine Strommenge bis zu 80 Prozent der Jahresverbrauchsprognose gelten. Für Strom, der darüber hinaus verbraucht wird, soll dann der aktuelle Marktpreis herangezogen werden. Zur konkreten Umsetzung sind wir auf die politischen Entscheidungen der Bundesregierung angewiesen, aktuell gibt es noch keine gesetzliche Grundlage dafür. Sobald wir mehr zur Umsetzung des geplanten Strompreisdeckels wissen, informieren wir Sie auf dieser Seite.

Zum 1. Oktober 2022 wurde die Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) auf Gas von 19 auf 7 Prozent gesenkt, um Bürger*innen zu entlasten. Diese Entlastung gilt voraussichtlich bis Ende März 2024. Wir geben Ihnen die Mehrwertsteuersenkung zum 1. Oktober 2022 direkt weiter und verrechnen sie bei der nächsten Preisanpassung zum 1. Januar 2023. Ihre neuen Abschläge werden dann dementsprechend angepasst.

Mit der staatlichen Gasspeicherumlage soll sichergestellt werden, dass die Gasspeicher befüllt werden. Die ab dem 1. Oktober 2022 gültige Gasspeicherumlage beträgt 0,059 Ct/kWh. Die Stadtwerke geben die Gasspeicherumlage direkt weiter und profitieren somit nicht davon.

Hintergrund der Erhebung der Umlage ist das novellierte Energiewirtschaftsgesetz, das Füllstandsvorgaben für Gasspeicheranlagen vorsieht.

Die Gasbeschaffungsumlage  war ursprünglich zum 1. Oktober 2022 geplant, wurde aber nicht umgesetzt. Somit hat diese Umlage keine Auswirkungen auf den Gaspreis.

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Telefon: 0821 6500-6500
Fax: 0821 6500-14415
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Erdgas0821 6500-5500
Strom0821 6500-6600
Fernwärme0821 6500-5555
Trinkwasser0821 6500-6655