Von der Pferdebahn zur Mobilitätsdrehscheibe: Fahrt in die Zukunft

Sechs Teilprojekte – ein großes Ziel: Augsburg, die Region und die ganze Welt nahtlos miteinander zu verbinden. Die Stadtwerke Augsburg (swa) bauen am ÖPNV der Zukunft.

Alles begann mit einer Vision: Augsburg soll zukunfts- und wettbewerbsfähig sein und bleiben. Dafür sind ein leistungsfähiger Nahverkehr und die optimale Verknüpfung mit dem Schienenverkehr am Hauptbahnhof entscheidend. Und so haben sich die Stadt und die swa eine Reihe von Projekten vorgenommen, die Stadt und Region noch besser miteinander verbinden sollen. Die To-do-Liste: der Neubau der Linie 6, die Untertunnelung des Hauptbahnhofs, der Umbau des Königsplatzes, der Neubau der Straßenbahnlinie 5, die Verlängerung der Linie 3 nach Königsbrunn und die Verlängerung der Linie 1 nach Hochzoll.

Die Linie 6 verbindet Friedberg und Augsburg

Viele Projekte sind fertig oder auf dem besten Weg dazu. Etwa die Straßenbahnlinie 6 vom Hauptbahnhof nach Friedberg-West. 59 Millionen Euro wurden in die Linie investiert, 80 Prozent davon gefördert. 2010 ist sie in Betrieb gegangen. Heute dauert es nur gut 20 Minuten vom Königsplatz zur Endhaltestelle, dem Park+Ride-Platz Friedberg-West. Und die Friedberger sind damals ein Stück näher an Augsburg herangerückt.

Neuer Hauptbahnhof: Der ÖPNV trifft auf die Deutsche Bahn

Mittendrin sind die swa in Sachen neuer Hauptbahnhof. 2023 wird er fertig. Alles läuft, wie es der Zeitplan vorsieht. Ab dann halten die Straßenbahnen direkt unter den Gleisen der Deutschen Bahn. Einfaches, kurzes und barrierefreies Umsteigen über eine Verteilerebene ist dann garantiert - zwischen Zug und Straßenbahn. Die Untertunnelung des historischen Bahnhofgebäudes war eine echte Herausforderung – und Meisterleistung.

Fotos: swa / Thomas Hosemann

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Der neue Kö: nahtlos umsteigen am Drehkreuz

Auch schon fertig und ein Vorzeigeprojekt ist der neue Königsplatz. Vor sieben Jahren hieß es nach gut 1,5 Jahren Bauzeit: Mitfeiern! Und das taten Tausende. 30 Millionen Euro wurden in den neuen Verkehrsknoten investiert. Der neue Kö verbindet seither die Menschen mit den Stadtteilen und wurde sogar ausgezeichnet. Beispielsweise vom Fahrgastverband Pro Bahn. Und auch über das Gebäude überschlugen sich Architekten mit Lob: Das swa Kundencenter bekam sogar den German Design Award.

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Noch im März folgt der letzte Akt des Rohbaus: der Durchbruch der Mauer, die momentan den Bereich zwischen den beiden Tunnelhälften im Westen und Osten stabilisiert. Der Rohbau des Tunnels wird größtenteils Ende 2021 abgeschlossen sein, 2022 folgen dann der Innenausbau und die technische Ausrüstung der Strecke für die Straßenbahnen und die unterirdische Straßenbahnhaltestelle sowie den Fußgängertunnel. Dann können die Straßenbahnen mehrerer Linien in 16 Metern Tiefe unter dem Bahnhof halten. Für die geplante Linie 5 haben die Stadtwerke Augsburg Ende Dezember die Planfeststellungs-Unterlagen an die Regierung von Schwaben übergeben, die den Bau genehmigen muss. 

Ein weiteres Highlight auf der To-do-Liste der swa ist die Linie 3. Unter dem Motto „Von Kö zum Kö“ wird die Linie ab Ende 2021 die Zentren von Königsbrunn und Augsburg verbinden.

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