Augsburg_Rote_Torwall_Luft.jpg

Eine lange Geschichte: Trinkwasser in Augsburg

Heute Selbstverständlichkeit, damals Pionierleistung: Die Augsburger Trinkwasserversorgung reicht bis in das Jahr 1412 zurück. Der Grundstein für die moderne Wasserversorgung wurde bereits im Jahr 1879 mit der Inbetriebnahme des Wasserwerkes am Hochablass im Siebentischwald gelegt. Heute versorgen wir aus 60 Brunnen ca. 320 000 Menschen mit frischem naturbelassenen Trinkwasser.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Augsburger Trinkwasserversorgung. Die wichtigsten Eckdaten haben wir für Sie zusammengestellt.

1 .bis 4. Jahrhundert nach Christus: Die Römerstadt Augusta Vindelicum benötigte reichlich Brauch- und Trinkwasser, um die Thermen und Privathäuser zu versorgen. Der nötigste Wasserbedarf wurde aus Zisternen und Brunnen in den Grundwasserspiegel gedeckt. Das Brauchwasser wurde über einen 35 Kilometer langen Kanal zugeleitet.

1412 wird der erste Brunnen am Rathaus, der zweite vor dem Weberhaus aufgestellt.

1416 wird Hans Felber beauftragt die Wasserversorgung weiter auszubauen. Er baut eine neue Wasser-Förderanlage mit einem hölzernen Turm, nahe dem Roten Tor.

1502 wird die Bischofspfalz ans hölzerne Rohrnetz angeschlossen.

1558 war es auch Privatleuten vergönnt, Wasser aus der städtischen Leitung zu beziehen.

1599 wird der Merkurbrunnen aufgestellt. Aus ihm werden bald der Herkulesbrunnen sowie der Augustusbrunnen gespeist.

1741 erhalten 637 Häuser pro Stunde je drei Eimer "laufendes Wasser". Auch 48 in der Stadt verteilte Fließbrunnen werden mittels des 22,6 km langen Leitungsnetzes versorgt.

1821 beginnt die Auswechslung von Holzdeicheln gegen Eisenrohre.

1879 Grundsteinlegung für die moderne Trinkwasserversorgung mit der Inbetriebnahme des Wasserwerkes am Hochablass im Siebentischwald.

1910 wurde nach der Hochwasserkatastrophe der Bau eines zweiten Wasserwerkes durch den Augsburger Magistrat veranlasst. Das neu erbaute Wasserwerk am Lochbach ging 1912 in Betrieb.

1972 wurden zwei Tiefbrunnen in Leitershofen in Betrieb genommen und bilden zusammen mit dem Hochbehälter das Wasserwerk Leitershofen.

1973 Stilllegung der alten Pumpanlage und der Wasserkraftanlage im Wasserwerk am Hochablass.

1991 Bau und Inbetriebnahme des Hochbehälters Steppach.

1999-2000 Bau von 5 Übergabestationen mit elektronischen Labors.

2000 Inbetriebnahme des Wasserwerkes Siebenbrunn.

2003 Neubau Wasserwerk Meringerau Süd.

2007 Inbetriebnahme des neuen Gewinnungsgebietes Fohlenau und Umbau des Wasserwerks Meringerau Süd I sowie Neubau des Wasserwerkes Meringerau Süd II.

Kontakt
swa_Bildmarke.jpg.jpg
Kundencenter
Beratung
Telefon: 0821 6500-6500
Fax: 0821 6500-14415