Ohne Plastik für unsere Zukunft: Nachhaltigkeit bei Little Lunch

Nachhaltigkeit ist inzwischen schon so etwas wie ein Trend. Neben den swa setzen sich auch Augsburger Firmen schon länger für die Umwelt ein. So auch Little Lunch.

Es sind Bilder, die man vor allem aus dem Fernsehen kennt: Einst wunderschöne Strände sind mit Plastik übersäht. Schildkröten verfangen sich im Müll, andere Meeresbewohner verschlucken die unverdaulichen Abfälle. „Es ist unglaublich, was wir unserer Welt antun“, findet Denis Gibisch. „Aber nicht nur in den Weltmeeren: Der Müll in unseren Seen und Flüssen wird ebenfalls immer mehr“, ergänzt sein Bruder Daniel. Die beiden Wahl-Augsburger dürften den meisten aus dem Fernsehen bekannt sein: Vor sechs Jahren stellten die beiden Gründer „Little Lunch“ bei der Höhle der Löwen vor. Seitdem haben sich ihre Produkte zum deutschen Marktführer in Sachen Bio-Suppen entwickelt.

Diese Verpackung will ein zweites Leben

„Bereits beim ersten Konzept war klar, dass Nachhaltigkeit für Little Lunch eine Rolle spielen soll“, erklärt Daniel. Dieser Gedanke verbindet sie mit den Stadtwerken Augsburg. Deshalb zählt das Unternehmen Little Lunch auch zu einem von vielen swa City Partnern, einem Vorteilsprogramm der swa. „Wir haben wir uns für ein Convenience-Produkt entschieden: Wenn Waren gekühlt werden müssen, verbraucht schon die Lagerung wahnsinnig viel Energie“, ergänzt Denis. „Aber auch bei der Verpackung war uns wichtig: Wir möchten keinen Little Lunch-Müll am Strand liegen oder im Wasser schwimmen sehen.“ Deswegen werden die Suppen und Soßen aus Augsburg in wiederverwendbare Gläser abgefüllt. Auch die swa wissen um die Wichtigkeit der Themen Recycling und Müllvermeidung. Für den Trinkwasserschutz wurde deshalb im letzten Jahr auf die Müllproblematik mit der REHcycling Skulptur aufmerksam gemacht.

„Viele Recycling-Tipps setzen wir auch daheim tatsächlich um", lacht Daniel. „Als Blumentöpfe eignen sich unsere Suppengläser zum Beispiel super, meine Freundin zieht darin kleine Avocado-Bäumchen." Allgemein legen die Gründer von Little Lunch auch im Privaten großen Wert auf Nachhaltigkeit: „Beim Konsum kann man das ja eigentlich gar nicht mehr ignorieren. Was wir stark eingeschränkt haben sind Flugreisen, campen gehen mag ich auch viel lieber“, gibt Denis zu. Das liegt, vermuten die beiden, auch an Corona: „Man war ja quasi gezwungen, Urlaub in der Region zu machen. Da entdeckt man einfach auch die wunderschöne Natur vor unserer Haustür wieder. Angeln, campen, back to nature“, erklärt Daniel.

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Biologisch angebaut und grün verschickt

Zurück zur Natur ist auch das nachhaltige Motto für die Zutaten der Little Lunch-Gerichte. Obst und Gemüse sind zu 100 Prozent biologisch angebaut und werden so regional wie möglich bezogen. Das Bio-Rindfleisch in den Gerichten stammt von österreichischen Weiderinden. „Und verschickt werden die Gläser übrigens mit DHL GoGreen!“, wirft Denis ein. Außerdem sind sie die „Vollprofis im Mülltrennen“. Selbst beim Polstermaterial zeigt sich die Nachhaltigkeit bei Little Lunch. Das Altpapier des Unternehmens wird geschreddert und schützt die Waren beim Versand genauso gut wie Luftpolsterfolie.

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Gemeinsam nachhaltig: Es geht um die Welt

„Man muss einfach endlich anfangen umzudenken“, betont Denis. Deswegen gibt es im Bürogebäude des Augsburger Suppenherstellers ausschließlich Ökostrom, aus dem Wasserspender sprudelt bestes Augsburger Leitungswasser. Es ist jedoch auch nicht immer einfach, als Unternehmen so nachhaltig wie Little Lunch zu agieren: „Egal was man macht, recht kann man es nie allen machen“, so Daniel. „Letztes Jahr hatten wir zum Beispiel die Aktion „Green Friday“: Statt den Black Friday mit unglaublichen Rabatten zu verehren, haben wir für jede im November eingegangene Bestellung einen Baum in Campeche, Mexiko, gepflanzt.“ Eine Aktion, die eigentlich nur gut ankommen kann, oder? Wohl nicht bei allen: „Es gab Leute, die uns schrieben: Wieso muss man die Bäume in Mexiko und nicht bei uns Pflanzen?“ „Aber dabei geht es ja um die ganze Welt“, wirft Denis ein. „Es ist doch egal, wo der Baum steht, Hauptsache er steht, oder?“

Fotos: swa / Bernd Jaufmann

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