Mobilität weitergedacht: vier Projekte für eine grünere Zukunft

Um Augsburg auch in Zukunft lebenswert zu erhalten, arbeiten die swa mit vier Großprojekten an der Mobilitätswende für Augsburg.

Augsburg ist Heimat. Augsburg ist lebenswert. Wenn es nach den swa geht, dann soll das auch in Zukunft so bleiben. Vier große Mobilitätsprojekte sollen dazu beitragen, die Mobilitätswende in Augsburg zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen, um in eine gemeinsame grüne Zukunft der Stadt zu gehen. Eines wurde bereits umgesetzt, bei drei weiteren steht die Fertigstellung (kurz) bevor.

City-Zone: Weniger Parksuchverkehr, bessere Luftqualität

Einfach einsteigen und gratis fahren: Seit dem 1. Januar 2020 gilt die kostenlose City-Zone in Augsburg. Einfach mal das Auto stehen lassen und sich gratis von der Straßenbahn direkt vor die Türe des Lieblingsgeschäfts chauffieren lassen. Seit dem 1. Januar 2020 geht das an neun Stationen rund um den Königsplatz. Sie bilden die City-Zone. Wer sich darin bewegt, muss kein Fahrgeld zahlen und kein Ticket lösen. Augsburg ist die erste deutsche Stadt, die ihren Bürgerinnen und Bürgern ein solches Angebot macht. Ein wichtiges Ziel der City-Zone ist, den Parksuchverkehr in der Innenstadt deutlich zu reduzieren. So sollen CO2-Ausstoß und Feinstaubbelastung in Augsburg reduziert werden.

Projekt Hauptbahnhof: der Bahnhof, den Augsburg verdient

Neben dem Königsplatz als Knotenpunkt für den Augsburger Stadtverkehr ist der Hauptbahnhof der zweite wichtige Dreh- und Angelpunkt der Stadt, der Augsburg über den Fernverkehr mit der Welt verbindet. Doch auch wenn die Augsburgerinnen und Augsburger ihren Bahnhof lieben – in Sachen Modernität, Funktionalität und Barrierefreiheit entsprach der Augsburger Bahnhof schon länger nicht mehr den Anforderungen an einen zeitgemäßen Verkehrsknotenpunkt. Deshalb investieren die swa bis zu 250 Millionen Euro in die Modernisierung des Bahnhofs, die 2023 abgeschlossen werden soll – und erhalten dabei seinen besonderen Charme zu 100 Prozent, indem sie insbesondere unterirdisch arbeiten. Die Untertunnelung des Hauptbahnhofs und der Bau einer unterirdischen Straßenbahnhaltestelle ermöglichen den Umstieg zwischen Zug und Tram auf kurzen Wegen über Aufzüge und Rolltreppen. Darüber hinaus werden die Bahnhofsvorplätze neu gestaltet und auch der Zugang für Fußgänger vom Thelottviertel zum Hauptbahnhof wird zukünftig möglich sein.

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Go West: Neubau der Linie 5 zum Uniklinikum

Die neue Linie 5 der swa wird der Lückenschluss im Straßenbahnnetz Richtung Westen und die wichtige Verbindung von Hauptbahnhof und Uniklinikum. In den vergangenen Jahren entstanden im Augsburger Westen etliche neue Wohnflächen im Bereich der ehemaligen US-Kasernen, insbesondere im Stadtteil Kriegshaber. Auch die Umwandlung des Augsburger Klinikums in ein Uniklinikum sorgt dafür, dass deutlich mehr Menschen in den Westen von Augsburg pendeln. Um diesen zusätzlichen Bedarf zu decken, soll die neue Linie 5 für Entlastung sorgen. Die Fertigstellung der Linie ist für das Jahr 2026 geplant. An der neuen Haltestelle unter dem Hauptbahnhof soll die Linie 5 mit der Linie 6 zu einer Linie verknüpft werden. So entsteht erstmals eine durchgängige Ost-West-Achse für das gesamte Stadtgebiet.

Fotos: swa / Zehntausendgrad; swa / Kleeblatt Film

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CO2-frei von Kö zum Kö

Der Ausbau des swa Straßenbahnnetzes wird laufend geprüft und – falls Bedarf festgestellt wird – in die Tat umgesetzt. So steht aktuell beispielsweise mit der Erweiterung der Linie 3 nach Königsbrunn ein Großprojekt kurz vor dem Abschluss. Das Bauprojekt, das die Städte Augsburg und Königsbrunn nachhaltig verbindet, startete im Oktober 2019. Der 4,6 Kilometer lange neue Linienabschnitt soll im Dezember 2021 für den Linienverkehr freigegeben werden. Rund 52 Millionen Euro investieren die swa insgesamt in die Linie-3-Verlängerung von Haunstetten nach Königsbrunn. Doch der Aufwand lohnt sich: Berechnungen zufolge werden durch die mit 100 % Ökostrom betriebene Straßenbahn nach Königsbrunn jährlich etwa 3.700 Tonnen CO2 eingespart, weil durch sie der Individualverkehr entsprechend reduziert wird. Zur Einordnung: Die eingesparte Menge CO2 entspricht dem, was 165 VW Golf bei einer zurückgelegten Strecke von je 200.000 Kilometern insgesamt ausstoßen würden.

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