Kein Berg, kein Bär – und trotzdem Bärenbergl?

Westen der Stadt, wo vom Oberhausener „Bärenwirt“ aus der „Holzweg“ hinauf (ja, hinauf!) in den Bärenkeller führt, siedelte sich ein Volksfest an. (Was es mit diesem Keller auf sich hat, ist noch einmal eine andere Geschichte…)Zweimal im Jahr ging es über die Bühne, im Frühjahr vor und im Herbst nach dem Plärrer, um einen direkten Wettbewerb ums Maßhalten zu vermeiden. Einen Straßennamen, der – ähnlich wie beim Perlachberg oder beim Predigerberg – auf einen bergigen Anstieg hinweist, suchte man damals wie heute vergebens. Genauso wie Bären.

Auf diesem Volksfest steppt der Bär

Das Volksfest erhielt seinen Namen nach der seit langem verbreiteten Bezeichnung der Augsburger für diesen Ort: „Bärenbergl“ ist Volksmund durch und durch. Seinen Erfolg verdankte es nicht zuletzt den zahlreichen Besuchern aus den angrenzenden amerikanischen Kasernen. Aber auch als Schauplatz politischer Bierzelt-Reden sorgte es für Schlagzeilen, die angesichts des trinkfesten Publikums zur großen Herausforderung für Redner aller Parteien gerieten.

Die Gegend, schräg jenseits der Kreuzung, wo’s heute zum Gewerbegebiet beim „Metro“ geht, war damals noch weitgehend unbebaut. So gab es neben der Straße auf der Festwiese ausreichend Platz für Autoscooter, Karusselle, Zelte und Buden. Einer der Väter dieses Festes war der legendäre Augsburger Festwirt Charly Held. Seit dem 23. März 2003 ist das alles Geschichte, genauso wie die späteren Sonnwendfeuer der Feuerwehr Oberhausen. Der Haltestellenname aber hält die Erinnerung an die Feste weiter am Leben.

Foto: swa / Thomas Hosemann

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