Die swa REHcycling-Skulptur: gemeinsam für den Trinkwasserschutz

Im Rahmen ihrer #auxblick Aktion haben sich die swa in diesem Sommer etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine Skulptur aus Müll. Dahinter steckt eine Botschaft, die jeden etwas angeht.

Wer an den Hochablass kommt, sieht es ab sofort schon von Weitem: Ein überdimensional großes Reh. Rund vier Meter ragt es in die Höhe und ist etwa drei Meter lang. Niedlich sieht es aus. Doch wer näher kommt entdeckt, dass es ein Reh ist, dessen Hülle aus Verpackungsmüll besteht. Die swa REHcycling-Skulptur haben die Stadtwerke Augsburg (swa) gemeinsam mit der Künstlergruppe GiKaMa, bestehend aus den Künstlern Daniel Man und Sebastian Giussani sowie der Architektin Ina Kapitola, ins Leben gerufen. Es ist eine Müllskulptur mit einer Botschaft. Das aus Plastikmüll geformte Reh symbolisiert die Müllbelastung im Augsburger Stadtwald und die damit verbundenen Herausforderungen für das Trinkwasserschutzgebiet der swa.

Die Botschaft des Rehs

Das Reh steht stellvertretend für alle Waldbewohner des Siebentischwalds. Hinter der Skulptur steht auch eine Botschaft, wie swa Geschäftsführer Alfred Müllner erklärt: „Wir wollen mit der Müllskulptur auf das Müllproblem in unserer Gesellschaft hinweisen. Denn jeder Deutsche verbraucht pro Jahr rund 226 Kilogramm Verpackungsmüll. Dieser Verpackungsmüll landet auch oft in der Natur Müll, beispielsweise im Siebentischwald.“ Da im Augsburger Stadtwald große Grundwasserreserven liegen, gehört er zum Trinkwasserschutzgebiet der swa. Seit vielen Jahren setzen sich die swa bereits für Umweltschutz und nachhaltige Projekte in Augsburg und der Region ein. Vor allem auf den Trinkwasserschutz im Siebentischwald haben sie ein besonderes Augenmerk gelegt.

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1100 Liter Müll aus dem Siebentischwald

Wieviel Müll im Siebentischwald liegt, erklärt Forstamtsleiter Jürgen Kircher: „Die 210 Müllkörbe im Siebentischwald werden jede Woche geleert. Momentan werden rund 1100 Liter Müll aus dem Wald geholt“, erklärt Jürgen Kircher. Gerade während der Corona-Zeit habe sich das Müllproblem im Stadtwald verschlimmert. Der Grund: Es sind viel mehr Menschen unterwegs als vorher. „Das ist auch gut so, der Wald ist ein Erholungsgebiet. Allerdings nehmen die Leute oftmals die leeren Verpackungen nicht mehr mit nach Hause“, sagt Kircher. Mehr als dreimal so viel Müll wie sonst werde momentan aus dem Wald geholt. „Wir sind froh um diese Skulptur als Aufruf dafür, mitgebrachte Verpackungen und Müll nicht im Wald legen zu lassen, sondern wieder mit nach Hause zu nehmen“, so Kircher.

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Gemeinschaftsprojekt für Trinkwasserschutz

Das Reh haben die swa gemeinsam mit der Künstlergruppe GiKaMa entwickelt und zusammengebaut. Das Grundgerüst wurde komplett aus Holz gebaut, die äußere Hülle besteht aus Verpackungsmüll. Für den Müll haben die swa einige Müllsammelaktionen ins Leben gerufen. So konnte mit der Unterstützung zahlreicher Partner, wie dem Grünamt und dem Forstamt der Stadt Augsburg, dem Landschaftspflegeverband, dem DAV, dem Freiwilligen Zentrum Augsburg, den Lehrern, Schülerinnen und Schülern der Schulen St. Ursula, Franz-von-Assisi Realschule und Rudolf Diesel Gymnasium sowie der AWS die Müllskulptur umgesetzt werden.

hier gibt's noch mehr Infos rund um die swa REHcycling-Skulptur und ihre Entstehung

Fotos: swa / Jonas Micheler, Philipp Panacek

swa #REHcycling am Hochablass
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