Auf aller Munde: Maskenpflicht in Bus und Tram

Wie trage ich die Maske richtig? Und welche Alternativen gibt es? Fragen und Antworten rund um die Maskenpflicht, kurz zusammengefasst.

Ab Montag, 27. April, gilt die von der Bayerischen Staatsregierung ausgesprochene Maskenpflicht in Geschäften, dem öffentlichen Personennahverkehr und den Haltestellen – also auch in den Bussen, Straßenbahnen und Haltestellen der Stadtwerke Augsburg (swa). Was es beim Tragen der Maske zu beachten gilt und welche Alternativen es zu handelsüblichen Masken gibt, ist hier zusammengefasst.

Eines vorab: Trotz Maske ist es sehr wichtig, zum Eigenschutz und dem Schutz der anderen Fahrgäste den Mindestabstand von 1,5 Metern sowie die gängigen Hygieneregeln (Niesen und Husten in die Armbeuge, gründliches Händewaschen) einzuhalten! Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Maske aufsetzen, so kann die Krise gemeinsam bewältigt werden.

Welche Arten von Masken gibt es?

Community-Masken: Darunter fallen die „selbstgebastelten“ Masken, beispielsweise aus Baumwolle oder anderen Stoffen. Im weitesten Sinne fallen auch Tücher oder Schals, die um Mund und Nase gebunden werden, unter diese Bezeichnung. Sie sind nicht medizinisch zertifiziert.

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz: Einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (z.B. OP-Maske) aus Vlies trägt medizinisches Personal beispielsweise bei Operationen. Er dient, wie die Community-Maske, dem Schutz anderer. Allerdings ist der medizinische Mund-Nasen-Schutz ist ein zertifiziertes Medizinprodukt.

FFP2- und FFP3-Masken: FFP steht für Filtering Face Pieces. Diese Masken schützen als einzige sowohl den Träger, als auch andere. Denn sie enthalten einen Filter, der die Luft reinigt.

Wie trage ich meine Maske richtig?

  • Vor dem Aufsetzen sollten die Hände gründlich gewaschen werden – das heißt mindestens 20 Sekunden. Die Maske selbst nicht anfassen, sondern nur die Befestigungsbänder
  • Die Maske muss Mund und Nase bedecken. Auch das Kinn und – falls vorhanden – der Bart müssen vollständig bedeckt sein. Auch bei Schals oder Tüchern gilt diese Vorgabe.
  • Brillenträger sollten darauf achten, dass sie erst die Maske und dann die Brille aufsetzen, sodass die Brille auf der Maske aufsitzt. So beschlägt auch das Brillenglas nicht.
  • Enthält die Maske an der Nase eine Verstärkung, muss diese an der Nase angedrückt werden, sodass möglichst wenig Öffnungen bleiben. Auch an den Seiten sollte die Maske möglichst gut sitzen.

Wichtig: Auch für Kinder ab ihrem sechsten Geburtstag (= ab dem siebten Lebensjahr)gilt die Maskenpflicht.

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Wie lange kann ich meine Maske tragen?

Die Maske sollte maximal drei bis vier Stunden getragen bzw. spätestens, wenn sie durch die Atemluft feucht ist, gewechselt werden. Denn dann verliert sie ihre Schutzfunktion. Bei längeren Fahrten mit Bus oder Straßenbahn empfiehlt es sich daher, mehrere Masken zum Wechseln mitzunehmen. Beim Abnehmen der Maske darauf achten, die Maske nicht direkt anzufassen (nur an den Befestigungsbändern) und in einem luftdichten Beutel zu verwahren. Zur Entsorgung kommen die Einwegmasken in den Restmüll. Achtung: Nicht in die Toilette werfen, denn das verstopft die Rohre!

Wie pflege ich die Masken richtig?

Mehrfach verwendbare Stoffmasken sowie Tücher und Schals, die zum Schutz getragen werden, sollten direkt nach der Verwendung bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen und danach zusätzlich im Trockner getrocknet werden. Wer keinen Trockner hat, kann die Stoffmaske auch nach dem Trocknen sehr heiß bügeln. Nach dem Waschen, Trocknen und Bügeln sollte die Maske immer auf Beschädigungen überprüft werden, um die Schutzfunktion zu erhalten.

Welche Alternativen zu handelsüblichen Masken kann ich in Bus und Tram tragen?

Laut Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung müssen Fahrgäste eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Um andere zu schützen, ist neben Masken auch das Tragen eines Schals oder Tuchs um Mund und Nase möglich. Der Stoff muss dicht sein und das Material sollte aus 100 % Baumwolle bestehen.

Was tun die swa, um ihre Fahrgäste und Mitarbeiter zu schützen?

Die swa haben von Anbeginn der Krise Maßnahmen getroffen, um ihre Fahrgäste und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Momentan ist der Einstieg in Busse und Straßenbahnen nur hinten möglich. Der Bereich für den Fahrer ist durch ein Band abgesperrt. Außerdem können aktuell keine Fahrkarten beim Fahrer gekauft werden. Die Ticketautomaten an den Tramhaltestellen stehen aber gern zur Verfügung. Genauso wie die swa Fahrinfo-App, über die Tickets einfach online gekauft werden können. Für alle Mitarbeiter stehen zudem Schutzmasken zur Verfügung. Jeder, der eine Maske trägt, schützt damit alle anderen. Wenn alle zusammenhalten und an einem Strang ziehen, kann die Krise gemeinsam bewältigt werden.

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