Unser Wasser, unsere Zukunft

Durchdachte Wasserwirtschaft und sorgfältig gepflegte Wasserqualität sind seit vielen Generationen ein Augsburger Markenzeichen – dem sich die swa zu 100 Prozent verpflichtet haben.

Ein Sonntagsspaziergang durch den Augsburger Stadtwald. Vom tosenden Hochablass geht es nach Süden. Vorbei an Haunstetten, hinüber nach Königsbrunn. Aufmerksamen Wanderern fallen die bunten Blühstreifen und -flächen auf, die der Natur zusätzliches Leben geben. Auch hinter den mit Gräsern bewachsenen Streifen am Wegesrand steckt ein Plan: Denn sie schaffen Wege für die Natur, indem sie verschiedene Biotope im Naturschutzgebiet „Stadtwald Augsburg“ verbinden. Dieses Naturschutzgebiet wiederum schützt das Wasser, das unter ihm in die Erde sickert und kontinuierlich die Reserven des Augsburger Trinkwassers auffüllt.

Große Investitionen in sauberes Trinkwasser

„Seit Jahrhunderten haben die Augsburger Flächen erworben, um die Quellen ihres Trinkwassers vor Verunreinigungen zu schützen“, berichtet Roland Leuthe von den Stadtwerken Augsburg (swa). „Wir sehen uns in dieser Tradition und haben während der vergangenen 30 Jahre in großem Umfang investiert, um diesen Schutz auszuweiten und die Wasserqualität dauerhaft zu sichern.“ Das heißt: Schon lange, bevor das Thema „Sauberes Trinkwasser“ in der Öffentlichkeit behandelt wurde, haben sich die swa aktiv darum gekümmert, diesen Augsburger Bodenschatz langfristig und nachhaltig zu sichern.

Augsburgs Leben um und mit dem Wasser ist aber auch an vielen weiteren Stellen sichtbar: das Wasserwerk am Hochablass, die ältesten Wassertürme Deutschlands in der Augsburger Altstadt, die großen und kleinen Brunnen überall im Stadtgebiet, die Kanäle im Lechviertel – sie alle zeugen davon, welche zentrale Rolle das Wasser für die Stadt und ihre Bürger spielt.

Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe

Weltweit gibt es nur wenige städtische Ballungsräume, deren Wasserwirtschaft so gut dasteht wie in der Fuggerstadt. Augsburg hat die Chance, mit diesem Thema UNESCO-Welterbestätte zu werden. Noch bedeutsamer aber ist das, was täglich aus unseren Leitungen fließt. Die Augsburger Trinkwasserqualität ist das Ergebnis aktiven Handelns in der Vergangenheit – und erst recht in der Gegenwart. Erst jüngst haben die swa rund 1,4 Millionen Euro in die Erneuerung des Wasserwerks am Lochbach gesteckt. Unter anderem wurden die Steuerungsanlagen und die Rohrleitungen sowie die technische Einrichtung auf den neuesten Stand gebracht.

Sauber durch Sand

„Die Installationen eines solchen Wasserwerks laufen rund um die Uhr auf Hochtouren“, erklärt Roland Leuthe. „Um eine sichere und effiziente Versorgung zu garantieren, investieren wir laufend in den Unterhalt und die Erneuerung der Anlagen.“ Beeindruckend auch der Horizontalfilterbrunnen im Siebentischwald, der 2013 in Betrieb ging. Die rund 2,2 Millionen Euro teure und 23 Meter tiefe Anlage ist mit Blick auf die Zukunft entstanden, um die Trinkwasserversorgung auch in Zeiten des Klimawandels zu sichern. Durch den vermehrten Starkregen versickert das Regenwasser so schnell, dass die natürliche Filterwirkung des Lechschotters nicht mehr ausreicht. Wird es aber aus den direkt darunter liegenden sandigen Schichten gefördert, ist es auf natürliche Weise von allen Verunreinigungen befreit, erfüllt die hohen Anforderungen der Stadtwerke Augsburg an ihr naturbelassenes Trinkwasser und kann ohne weitere Aufbereitung ins Rohrnetz gepumpt werden.

Diese Qualität schmeckt man. Zum Beispiel am Sonntagnachmittag nach dem Spaziergang. Nach der vielen Bewegung freut man sich besonders auf eine kühle, gesunde und kalorienfreie Erfrischung – und die kommt direkt aus dem Wasserhahn ins Glas.

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