SOS-Knopf an Haltestellen: eine Augsburger Erfindung

Wer in Augsburg an einer Haltestelle in Schwierigkeiten gerät oder schnelle Hilfe benötigt, kann den SOS-Knopf am Fahrscheinautomat drücken und wird direkt mit der Leitstelle der Polizei verbunden.

Der SOS-Knopf ist eine Augsburger Erfindung. Alle 166 Fahrscheinautomaten der Stadtwerke Augsburg (swa) sind seit 2010 mit einem Notrufknopf mit Videofunktion ausgestattet. Vom medizinischen Notfall über Vandalismus bis hin zur Schlägerei – die Gründe, warum der Notrufknopf gedrückt wird, sind vielfältig. Nicht immer führt das Drücken des Knopfes jedoch zu einem Polizeieinsatz – beispielsweise, wenn Kinder in einem unbeaufsichtigten Moment den markanten roten Knopf drücken.

swa sorgen für mehr Sicherheit an Haltestellen

Im Jahr 2018 wurde der Notrufknopf fast 2.900 Mal gedrückt. Daraus resultierten 60 Einsätze. Gründe waren unter anderem Gewalt gegen Personen, Verkehrsunfälle oder Rettungseinsätze. Beim Drücken des Notrufs wird man nicht nur akustisch mit der Polizei verbunden, sondern eine Kamera am Fahrkartenautomaten zeigt der Polizei in der Einsatzzentrale auch das Gesicht des Anrufers. Mit dem Notrufknopf sorgen die swa in Zusammenarbeit mit der Polizei für mehr Sicherheit an den Haltestellen. Für die Fahrgäste erhöht sich das Sicherheitsgefühl, potenzielle Straftäter sollen direkt abgeschreckt werden. Und auch im Falle eines Unfalles in der Nähe einer Haltestelle kann über den Notrufknopf schnell Hilfe angefordert werden. 

Rund 100.000 Fahrgäste täglich am Kö

Insgesamt gibt es in Augsburg 281 Haltestellen. Darunter hoch frequentierte Verkehrsknotenpunkte, die Tausende von Menschen jeden Tag zu ihrem Ziel lotsen. Am Königsplatz steigen am Tag rund 100.000 Fahrgäste ein und um. Für alle Fahrgäste sorgen die SOS-Knöpfe täglich und rund um die Uhr für ein sicheres Gefühl, wenn sie an einer Haltestelle der swa stehen und auf die nächste Straßenbahn oder den nächsten Bus warten.

Foto: swa / Thomas Hosemann

 

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