Smart Meter: Neue Stromzähler für’s Klima

Bei wem kürzlich der Stromzähler ausgetauscht wurde, der wird sich über die neue weiße Büchse wundern. Und auch, wenn es nicht so aussieht: Das Smart Meter ist die Grundlage der Energiewende.

Das Smart Meter soll unsere Stromnutzung revolutionieren. Denn über ein Online-Portal sollen die Kunden in Zukunft ihre Daten einsehen können. Im Gegensatz zu den alten analogen Stromzählen zeigen sie nicht nur den aktuellen Zählstand an: Die digitalen Zähler können den Verbrauch detailliert, zum Beispiel zeitlich aufgeschlüsselt, darstellen.

Nur so viel Strom, wie auch verbraucht wird

Das Ziel ist es, mit dem Smart Meter ein intelligentes Stromnetz, ein Smart Grid, zu schaffen. Denn für eine sichere Stromversorgung muss immer gleich viel Energie verbraucht wie produziert werden. Mit dem ­angestrebten digitalen Stromnetz kann also der Stromhaushalt besser geplant werden. Dadurch wird auch der Energieverbrauch sinken. Zudem kann der Strom, der immer häufiger von Windrädern und Photovoltaik-Anlagen stammt, besser genutzt werden. 

Manipulation? Nicht möglich!

Besonders wichtig bei Smart Metern ist die Sicherheit – schließlich geht es um persönliche und vertrauliche Daten. Aus diesem Grund werden die Geräte unter komplexen Sicherheitsvorkehrungen produziert und zusammengebaut und ihre Lieferung überwacht. Die Daten werden außerdem mehrfach verschlüsselt. Das macht es Betrügern fast unmöglich, sich in das System zu hacken oder falsche Geräte einzuschleusen.

Die swa Netze agieren bei der Übermittlung der Daten ähnlich wie ein Postbote: Sie stellen die Smart Meter zur Verfügung, den Inhalt sehen sie jedoch nicht. Die Daten werden nämlich verschlüsselt direkt an den Stromanbieter übertragen. Wie beim Postboten, der das „Päckchen“ transportiert, aber nicht sieht, was sich darin befindet.

Ein Beitrag zum Klimaschutz zu Hause

Doch bis zum intelligenten Stromnetz ist es noch ein langer Weg. Im Moment sind es vor allem die digitalen Strommesser, die eingebaut werden. Pflicht ist die Kombination mit den Kommunikationsmodulen derzeit noch für alle Haushalte, die mehr als 6.000 kWh pro Jahr verbrauchen. Aber auch mit geringerem Verbrauch kann man den Schritt in die Zukunft machen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Foto: swa / Thomas Hosemann

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