Linienplanung: das steckt dahinter

Welcher Aufwand steckt hinter einer neuen Linie? Wie werden Linien optimiert und inwiefern muss das hohe Verkehrsaufkommen berücksichtig werden?

Bei der Linien- und Einsatzplanung spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Und jeder Einzelne wird entsprechend berücksichtigt, bewertet und in die Planung integriert. Wenn also neue Bus- oder Straßenbahnlinien in Planung sind beziehungsweise die Fahrrouten verändert werden müssen, dann gibt es einen klaren Ablauf. Der ganze Verkehrsbereich der Stadtwerke Augsburg (swa) wird in diese Planung mit einbezogen: die Planung für neue Haltestelle erfolgt in Abstimmung mit der Stadt Augsburg und der Bauabteilung. Außerdem sind die Bereiche Daten- und Signaltechnik, Fahrzeug- und Personalplanung, Fahrplan-Management, die Ausbildungsabteilung für die Schulung der neuen Linienführungen, der Haltestellenservice sowie das Marketing involviert.Wird eine Linie lediglich umgestellt ist der Aufwand natürlich kleiner als bei einer kompletten Neuplanung, wie zum Beispiel bei der Verlängerung der Linie 3, wo auch bauliche und rechtliche Fragen im Vorfeld zu klären sind.

Kundenwünsche werden berücksichtigt
„Wir prüfen bei der Planung natürlich auch die Wünsche unserer Kunden. Wir hören und schauen genau hin, was sich in der Stadt verändert und bewegt – darauf wollen wir so schnell wie möglich reagieren“, so Bereichsleiterin Fahrbetrieb/Verkehrstechnik bei den swa, Stefanie Rohde. Auf den bestehenden Strecken wissen die swa ziemlich genau, wie viele der jährlich mehr als 60 Millionen Fahrgäste dort gerade unterwegs sind. „Bei der Erschließung neuer Gebiete, etwa dort, wo zusätzlicher Wohnraum entstanden ist, verknüpfen wir Erfahrungswerte mit konkreter Marktforschung, um herauszufinden, wer, wann und wie oft mit uns fahren will“, so Stefanie Rohde.

Welche Nummer für welche Linie?
Es gibt hier eine Mischung aus Tradition und Orientierungshilfe. Die Tramlinien sind immer einstellig, Buslinien erst ab „20“ aufwärts. Linien mit benachbarten Zahlen sind auch im Netz Nachbarn, der 22er und 23er zum Beispiel. Neue Linien erhalten neue Nummern, derzeit aus dem „40er“-Bereich, um Verwechslungen vorzubeugen. Die swa müssen bei ihrer Linienplanung die unterschiedlichsten Faktoren mit in die Planung einbeziehen. Dadurch schaffen sie es, die einzelnen Stadtviertel zuverlässig und schnell miteinander zu verbinden und können den Passagieren den größtmöglichen Umsteigekomfort anbieten.

Foto: swa / Thomas Hosemann

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