Im Einsatz für die Fahrer

Damit in jedem Bus und jeder Straßenbahn zum richtigen Zeitpunkt dienstbereit ein Fahrer sitzt, sind Johann Berglmeir und Michael Paffenholz hinter den Kulissen fleißig im Einsatz. Sie koordinieren über 500 Fahrer und haben Hindernisse wie Baustellen, Umleitungen oder auch Familienfeste im Blick.

Morgens um 3.30 Uhr, bevor die ersten Fahrer zu ihrer Schicht eintreffen, ist Ablasser Michael Paffenholz schon im Bus-Betriebshof in Lechhausen im Einsatz. Er informiert sie vorab über mögliche Streckenhindernisse, die an dem Tag auf sie warten könnten. Aktuelle Meldungen oder Infos von A bis Z können sich die Fahrer am Infoboard, das Michael Paffenholz täglich auf dem neuesten Stand hält, einholen. Gratis dazu gibt es ein fröhliches „Guten Morgen“ vom Kollegen.

Ruhig bleiben und schnell reagieren: in der Dispo geht’s schon mal rund
Trotz der frühen Stunde ist auch heute wieder einiges los. Michael Paffenholz verbreitet durch seine ruhige und positive Art gute Laune. Schon klingelt das Telefon: „Oh je! Ich wünsche dir gute Besserung!“ Ein Fahrer hat sich für die Frühschicht krankgemeldet. Jetzt geht es darum, Ersatz zu finden. Auch unterwegs können die Fahrer ihn per Telefon erreichen, woraufhin er die Meldungen dann an die Leitstelle weitergibt. Neben den Krankmeldungen kümmert er sich mit seinem Team um die Leistellenprotokolle. Es ist also aller Hand zu tun, auch zu früher Morgenstund‘. „An manchen Tagen bin ich permanent am Telefonieren“, erzählt Michael Paffenholz. Viel Kommunizieren, Organisieren und Informieren heißt es in seinem Job, was die Frohnatur nicht aus der Ruhe bringen.

Flexibilität ist der Code
Zwei Türen weiter sitzt ein Kollege, mit dem Michael Paffenholz eng zusammenarbeitet. Johann Berglmeir ist in der Dispo für den Dienstplan der Fahrer zuständig. Auch bei ihm klingelt das Telefon. Es meldet sich Fahrer Anton, der den Geburtstag seiner Frau völlig vergessen hat und übermorgen für die Tagschicht eingetragen ist. Ob er die wohl tauschen könne? „Es kommt immer mal zu kurzfristigen Ausfällen. Entweder krankheitsbedingt oder es kommen Termine und familiäre Angelegenheiten dazwischen“, erklärt Berglmeir. „Manche müssen sich um die kranken Eltern kümmern oder das Kind wird krank.“ Auch Einsätze wie Pokalspiele des FCA oder die typischen Grippewellen sind für die Personalplanung herausfordernd.

Work-Life-Balance: Wunschdienstplan soweit wie möglich
Work-Life-Balance und flexible Arbeitszeiten spielen nicht nur für die klassischen „Büro-Arbeiter“ eine Rolle. Das besondere Modell des „Flex-Plans“ ermöglicht auch den Fahrern bei den swa sogenannte Wunsch-Arbeitszeiten. Dank der Webcom-Software können sie sich von zu Hause aus online für gewünschte Schichten eintragen. Anhand eines Acht-Punkte-Systems können sie Prioritäten über den Monat verteilen und sich Tage für wichtige Termine freihalten. Manchmal muss man sich auch überraschen lassen, welcher Schicht man zugeteilt wird. So wird jeder Tag individuell geplant. „Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kann aber auf den Wunsch eingegangen werden“, so Johann Beglmeir. „Auf Eheleute, die beide als Fahrer tätig sind, wird Rücksicht genommen“, erklärt er. Hier wird versucht immer die gleiche Schicht zu vergeben, damit sie die Freizeit zusammen planen können. Außerdem können die Fahrer ihren Jahresurlaub weit im Voraus planen. So kann die Strandhütte schon frühzeitig gebucht werden oder man freut sich auf den gemeinsamen Pfingsturlaub mit den Kindern.

Ohne Background-Sänger wirkt der beste Popstar nicht, ohne Regieanweisungen wird auch das originellste Theaterstück nichts. Dank des Engagements hinter den Kulissen fließt nicht nur der Sekt auf dem Geburtstag von Antons Frau, sondern auch der Verkehr in und um Augsburg.

Foto: Bernd Jaufmann

 

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