Das sind wir: Wasserwächter Günter

In der aktuellen Ausgabe unserer Mitfahrgelesenheit, die es kostenlos in allen swa Straßenbahnen und Bussen zum Mitnehmen gibt, stellen wir dieses Mal Mitarbeiter der Stadtwerke Augsburg Verkehrs GmbH mit besonderen Hobbys vor. Wobei es „Hobby“ im Falle Günter Eisenriths nicht wirklich trifft – denn er ist ehrenamtlich bei der Wasserwacht. Für ihn eine Lebenseinstellung.

„Ich bin quasi schon immer bei den swa, denn ich habe hier 1987 bereits meine Ausbildung zum Betriebsschlosser gemacht“, beginnt Günter Eisenrith. Heute ist er in der Straßenbahnwerkstätte für die Instandhaltungsplanung der Fahrzeuge zuständig. „Das bedeutet, ich betreue zum Beispiel die Hauptuntersuchung der Straßenbahnfahrzeuge. Und nebenbei bin ich noch so eine Art Mädchen für alles“, lacht er. Klar, wer so viele Berufsjahre in einem Betrieb auf dem Rücken hat, der kennt sich aus!

Ehrenamt mit vollem Engagement

Sogar noch vier Jahre länger als bei den swa ist Günter Eisenrith ehrenamtlich tätig. Denn er ist bei der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes – und seit mittlerweile zehn Jahren Leiter der Wasserwacht Augsburg. „Ich habe damals bei der Ortsgruppe West angefangen, das ist eine von fünf im Stadtgebiet Augsburg, die ist vor allem für das Familienbad am Plärrer zuständig. Dort habe ich meine Ausbildung zum Rettungsschwimmer und Sanitäter gemacht und mich später zum Wasserretter, Motorrettungsbootführer und Einsatzleiter weiterbilden lassen“, erzählt Eisenrith.

20 Jahre lang war er dann Leiter der Ortsgruppe Augsburg West, bevor er zum Leiter der gesamten Wasserwacht Augsburg gewählt wurde. Aber trotz der hohen Position ist Günter Eisenrith nach wie vor im operativen Dienst als Rettungsschwimmer unterwegs: „Zum einen sieht man mich im Sommer immer im Familienbad. Zum anderen fahre ich aber genau wie meine Kameraden mit unserem Fahrzeug zu Einsätzen aus, wenn wir über den Funkmeldeempfänger gerufen werden.“ Das passiert zum Beispiel, wenn Personen in der Nähe von Gewässern vermisst werden.

Kein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung

Eines möchte Günter Eisenrith ganz klar herausstellen: „Teil einer Rettungsorganisation zu sein ist kein Hobby. Es ist eine Lebenseinstellung. Wir sind wie eine große Familie, die anderen in Notsituationen hilft. Dass das nicht immer einfach ist, darüber muss man sich bewusst sein.“ Natürlich gebe es ab und zu schwierige Erlebnisse, manche bekomme man auch erst einmal nicht aus dem Kopf. „Aber wir sind eine tolle Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt. Im Gespräch mit den Kollegen lassen sich schlimme Situationen besser meistern.“

Ein starker Rückhalt

Hier zieht er eine Parallele zu seinem Beruf. Denn auch die swa sieht er als Team, das andere unterstützt. Zum einen im großen Stil – „die swa fördern ganz aktiv viele ehrenamtliche Vereine in und um Augsburg“, so Eisenrith –, zum anderen aber auch im kleineren Rahmen. Denn natürlich kam es auch schon vor, dass er mitten in der Arbeit alarmiert wurde, weil es einen Einsatz gab. „Hier gab es noch nie Probleme, egal wie spontan ich weg musste. Das ist nicht bei jedem Arbeitgeber so“, fügt Eisenrith an. Und da verstehe es sich für ihn von selbst, dass er und sein Team wiederum bereits den ein oder anderen Sanitäter auf einem Mitarbeiterfest der swa zur Verfügung stellte. „Wir möchten auch etwas zurückgeben, daher ist es nur selbstverständlich, dass wir die swa unterstützen, wo es uns möglich ist.“

Bild: vmm wirtschaftsverlag/Bernd Jaufmann

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