#AugsburgArtists: John Garner – Teil 2

Im ersten Teil des Interviews haben uns John Garner unter anderem verraten, wer sie sind, wofür sie stehen und wie sie zu ihrem Namen kamen. Im zweiten Teil erzählen sie, woher sie ihre Inspiration für einen neuen Song nehmen und warum ihre künstlerische Heimat – das Gaswerk – dabei eine Rolle spielt.

Woher bekommt ihr eure Inspiration, wenn ihr einen neuen Song schreibt. Was motiviert euch dazu, Musik zu machen?

Inspirierend kann so gut wie alles sein. Ein schöner Tag am See genauso wie ein Streit oder ein gutes Gespräch. Natürlich spielt auch die Liebe immer wieder eine große Rolle. Unsere Motivation zum Musikmachen ist es, den Leuten Freude zu bereiten und den Spaß, den wir auf der Bühne in uns tragen, mit ihnen zu teilen.

Wie entsteht bei euch ein neuer Song? Schreibt den eine Person oder ihr alle gemeinsam?

Meistens kommt Stefan mit einer Idee um die Ecke und daran arbeiten dann alle gemeinsam im Proberaum. Bei unserem erfolgreichsten Song – „Writing letters“ – schweifte die Melodie bei Stefan schon seit längerem im Kopf herum. Im Kopf des Künstlers ist so ein Song schon da, noch bevor er wirklich geschrieben ist. Als Stefan den Song zum ersten Mal präsentierte, waren Lisa und Chris anfangs wenig begeistert. Wir haben den Song dann gemeinsam immer weiter geformt. Als wir dann “Writing Letters” dann das erste Mal zu dritt gesungen haben, war es uns klar: Der Song ist klasse.

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Warum habt ihr euch gerade in Augsburg niedergelassen – und nicht beispielsweise in Berlin?

Augsburg ist einfach unsere Heimat. Chris ist hier geboren, für Lisa und Stefan ist Augsburg die Wahlheimat! Stefan kam damals der Liebe wegen nach Augsburg, Lisa aus beruflichen Gründen. Weder Stefans damalige Beziehung noch Lisas Job haben die Zeit bis heute überdauert – Augsburg als Heimat dafür schon.

In einer Stadt wie Augsburg, in der wir eine extrem gut ausgearbeitete Künstler- und Kulturszene haben, gibt es keine Gründe zu gehen. Die Szene in Augsburg ist enorm gewachsen und nicht zugezogen, wir glauben, das ist sehr authentisch. Was wir an der Stadt selbst schätzen, ist ihre überschaubare Größe, denn wir lieben es im eher kleineren Kreis unsere Freunde zusammenzuhalten. Außerdem ist Augsburg einfach wunderschön!

Wo trifft man euch in eurer Freizeit?

Am Rathausplatz, im Neruda und danach in der Haifischbar.

Wo probt ihr?

Wir sind vor Kurzem auf das Gaswerksgelände umgezogen und fühlen uns hier pudelwohl! Unser neuer Proberaum ist recht geräumig und gleichzeitig ein Aufnahmestudio.

Warum seid ihr ins Gaswerk gezogen? Was gefällt euch hier besonders gut? Habt ihr auf dem Gelände schon persönliche Lieblingsorte entdeckt?

Das Ofenhaus ist natürlich sehr imposant. Wir finden aber auch den Teich vor den östlichen Werkstätten unglaublich schön zum Chillen und um Songs zu schreiben. Wir sind jetzt seit Mitte Mai hier und erleben seither einen unglaublichen Hype, der uns alle auf ein neues Level hebt. Der Zusammenhalt, der zuletzt beim Kulturpark West verloren zu gehen schien, steigt hier wieder zusehends. Wir sind der festen Überzeugung, dass in den nächsten 3-5 Jahren hier etwas ganz Großes entsteht, vor dem ganz Deutschland den Hut ziehen wird.

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Könnt ihr diesen Gaswerk-Hype näher beschreiben?

Durch das Gaswerk wird uns Künstlern eine neue Chance gegeben. Die Künstler und Musiker in Augsburg werden immer professioneller. Niemand schämt sich mehr, zu sagen, er kommt aus Augsburg. Durch das Gaswerk haben wir nun eine Struktur, die es uns möglich macht, groß zu denken. Die Künstler rücken hier näher zusammen und es entstehen so viele neue Ideen. Es ist hier so familiär, als würden in einer großen WG wohnen.

Worauf dürfen wir uns in nächster Zeit freuen?

Ein Highlight wird definitiv wieder unser Tourabschlusskonzert im Parktheater (Kurhaus) Göggingen am 14. Dezember. Das pflegen wir seit unserer Entstehung mit Freunden und Gastmusikern – und diesmal wird es in einer neuen Dimension stattfinden!
Außerdem erscheint im September unsere erste Single zu unserer neuen Platte, die dann im Dezember Premiere feiert. Darin erzählen wir kleine Kurzgeschichten und natürlich singen wir über die Liebe – seid gespannt!

Fotos: Caroline Reili

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