Testphase für swa Ridesharing Angebot: Noch flexibler mobil mit dem „swaxi“

Die Stadtwerke Augsburg (swa) runden ihr Mobilitätsangebot mit einem weiteren Baustein ab. Zu Bus und Straßenbahn und nach der Einführung eines eigenen Carsharing-Systems und Leihrädern, folgt nun „swaxi“. Wie der Kunstbegriff vermuten lässt, ist das Angebot eine Mischung aus swa und Taxi und ist der neue, flexible Ridesharing-Dienst der swa. In einer Testphase kann das kostenlos an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 21 Uhr in einem ausgeschriebenen Gebiet genutzt werden.

Mit dem neuen Angebot wollen die swa in Zukunft die Lücke zwischen dem klassischen ÖPNV und Taxis schließen. Bei dem Projekt arbeiten die swa mit dem Softwarepartner door2door zusammen. Aktuell befindet sich das Angebot noch in der Pilotphase. Seit Mai haben die swa in Corona-Zeiten Klinik- und Pflegepersonal der Uniklinik Augsburg den Fahrservice kostenlos zur Verfügung gestellt. In der zweiten Testphase wird nun in einem ausgewiesenen Gebiet von der Innenstadt nach Süden bis Göggingen und Univiertel mit bestehenden Abo-Kunden der Stadtwerke Augsburg und weiteren Interessenten getestet. Auch sie können das swaxi in der Testphase kostenlos nutzen, um sich in einem definierten Testgebiet chauffieren zu lassen.

swaxi – so funktioniert‘s

Um den Ridesharing-Dienst nutzen zu können, wird die App swaxi auf das Smartphone geladen. Das swaxi, also ein Auto mit Fahrer, wird über die App bestellt und die Fahrgäste werden flexibel, ohne festen Fahrplan ans Ziel gebracht. Der Fahrgast gibt seinen Abholort und seine Zieladresse in der swaxi App ein und bekommt eine virtuelle Haltestelle in der Nähe seines gewünschten Startpunkts sowie den Fußweg dorthin direkt auf der App angezeigt. Außerdem zeigt die swaxi App den Abholzeitraum, die voraussichtliche Ankunftszeit am Zielort sowie die Fahrtkosten an.

Flexibel unterwegs

Das swaxi folgt bei seinen Fahrten keinem festen Fahrplan. Die Fahrtroute ergibt sich aus den Zielwünschen der Fahrgäste. Denn: Das swaxi soll im Normalbetrieb mehrere Fahrgäste mitnehmen, die in eine ähnliche Richtung wollen. Aufgrund der Corona-Krise werden momentan aber nur einzelne Fahrgäste mitgenommen. Im normalen Betrieb werden die Fahrwünsche wenn möglich aber automatisch gebündelt (Pooling), sodass die Fahrzeuge besser ausgelastet sind.

„Wie unser Carsharing und Fahrradverleih soll das swaxi unseren öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Straßenbahn ergänzen“, so swa Geschäftsführer Dr. Walter Casazza. „Mit unserem großen Mobilitätsangebot ist für jeden das richtige Verkehrsmittel dabei. Dort wo es momentan noch Bedarf an Mobilität gibt, können wir mit dem swaxi optimal reagieren und Fahrten in Randgebieten, Querverbindungen oder außerhalb der Stoßzeiten anbieten“, so Casazza weiter.

Denn das ist genau das Ziel: Mobilität flexibel, effizient und umweltschonend anzubieten. In Gebieten oder zu Zeiten, in denen sich eine Linienverbindung mit Bussen wegen mangelnder Nachfrage nicht rentiert, kann das swaxi einspringen. Der Fahrpreis wird zwischen den Preisen des ÖPNV und der Taxitarife liegen.

Die Fahrzeuge für den swaxi-Dienst stammen aus dem Fuhrpark des swa-Carsharing. Zumindest jetzt in der Testphase. Im Regelbetrieb sollen auch reguläre Taxis zum Einsatz kommen. Die Stadtwerke Augsburg sind mit den Taxibetreibern in Gesprächen und streben eine Kooperation an.

Testphase bis in den Herbst

Die Testphase für das swaxi wird voraussichtlich bis zum Herbst gehen. In diesem Zeitraum wollen die Stadtwerke Augsburg herausfinden wie das swaxi angenommen wird und welche Probleme auftauchen können. Weitere Informationen im Internet (sw-augsburg.de/swaxi).

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Jürgen Fergg
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