Von der Blüte in den Honigtopf – Teil 4

Immer mehr Menschen setzen sich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinander. Veggie und Nachhaltigkeit sind längst keine Fremdwörter mehr. Dank vielfältiger Engagements für den Natur- und Trinkwasserschutz, beispielsweise von den Stadtwerken Augsburg, dem Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg und vielen Helfern wie Imker Christian Rutt, wird auch in Augsburg dieses Bewusstsein für die Natur geschaffen. Weg von großen Industrieketten, hin zu naturbelassenen Produkten und familiären Betrieben. Bei Christian Rutt gibt es keine Massenproduktion. Jeder Honig wird einzeln behandelt. Das ist es, was hochwertige Qualität ausmacht. Zudem wird guter Honig während der Produktion von schlechtem getrennt. Schon beim ersten Blick auf die Wabe erkennt der Experte, ob ein Teil des Honigs möglicherweise verunreinigt oder unreif sein könnte. Dieser wird selbstverständlich nicht geschleudert, sondern von der guten Masse abgetrennt. Von der Ernte bis zum fertigen Produkt wird jeder einzelene Schritt gewissenhaft gemacht. Jeder Honig im Lager von Christian Rutt ist beschriftet: Sorte, Jahr und woher er kommt.  

Auch in seinem Hofladen in Stettenhofen stehen verschiedene Sorten wie Wald- und Blütenhonig im Regal. Schon auf den ersten Blick ist beim Vergleich der Gläser optisch und von der Konsistenz her ein Unterschied zu sehen: der eine Honig cremig und trüb, der andere klar und dünnflüssiger. Von Golden und Gelb bis zu Karamell- und Haselnussbraun sind unterschiedliche Farbnuancen dabei.

Cremig oder klar, Wald oder Blüte?

Fragt man sich, warum die Honigsorten unterschiedlich aussehen und schmecken, erklärt Christian Rutt: „Der klare Honig im Glas ist gewissermaßen so, wie er aus der Schleuder kam. Der cremige hingegen wurde eine Zeit lang gerührt und bekommt dadurch seine streichfähige Konsistenz, vergleichbar mit Erdnussbutter oder Marmelade.“ Und der Unterschied zwischen Blüten- und Waldhonig? Wonach werden die Sorten benannt? „Vereinfacht erklärt: Je nachdem, was für eine Honigsorte man haben möchte, sollte man auch seine Bienen dort platzieren. Stellt man seine Kästen im Wald auf, bekommt man schönen Waldhonig. Oder aber man richtet sich nach der entsprechenden Blüte“, erzählt der Fachmann. „Fährt man vom Wald weiter raus, findet man überwiegend Linden. Es sollten also immer die Pflanzen da sein, die man im Honig haben will.“

Gib der Natur Gutes, und bekomme es zurück

Kein Wunder also, dass ausgewählte Supermärkte und Bäckereienin und um Augsburg auf den Qualitätshonig von Christian Rutt zurückgreifen. Wer sich vom genüsslichen Geschmack seines Honigs überzeugen möchte, kann diesen im Hofladen Rutt erwerben oder auch im swa Kundencenter am Kö.

Foto: swa / Thomas Hosemann

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