Gaskessel Augsburg – ein Wahrzeichen wird saniert

Ein neuer Anstrich muss her, beim Scheibengasbehälter in Augsburg. Damit der Gaskessel wieder in neuem alten Glanz erstrahlen kann, muss einiges getan werden.

84 Meter ragt der Gaskessel im Gaswerk Augsburg in die Höhe. In den vergangenen Jahren hat der Scheibengasbehälter einiges an Rost angesetzt, den es nun zu entfernen gilt. Die Außenhülle besteht aus über 1.800 genieteten und geschweißten Stahlblechen, deren Deckschichten nun von vier Arbeitern mit Hochdrucksandstrahler entfernt werden müssen. Die Aktion wird voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern, denn die Außenhaut hat eine Gesamtfläche von über 20.000 Quadratmetern. Das entspricht einer Größe von etwas drei Fußballfeldern.

Eine saubere Sache

Um die alten Deckschichten zu entfernen muss einiger Aufwand betrieben werden. Um den Kessel wird ein Gerüst aufgebaut. Sand, Staub und die alten Farbpartikel, die sich beim Sandstrahlen lösen werden in einem Spezialverfahren abgesaugt, so dass keine Schadstoffe in die Umgebung gelangen. Da das Sandstrahlverfahren eine gewisse Lautstärke mit sich bringt, wird der entsprechende Teil immer mit einer Schutzhülle abgeschirmt, um den Lärmpegel geringer zu halten.

Fakten zum Augsburger Gaskessel

Der Augsburger Scheibengasbehälter ist einer von zwei noch existierenden Behältern in Bayern. Er ist das dritthöchste Gebäude in Augsburg. Der von MAN gebaute Gaskessel wurde im November 1954 in Betrieb genommen. Nach 47 Jahren im Einsatz wurde er 2001 stillgelegt. Die Außenhaut besteht aus über 1.800 gewalzten Stahlblechen, die mit rund 204.000 Nieten sowie Schweißnähten mit einer Gesamtlänge von 24,5 Kilometern miteinander verbunden sind. Der Scheibengasbehälter ist Teil des Gaswerks Augsburg, einem Industrieensemble und -denkmal von europäischem Rang.

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