Ein Herz für Augsburgs Tiere

Im Augsburger Tierheim finden herrenlose Haustiere ein liebevolles Zuhause. Und die Stadtwerke Augsburg sind schon seit Jahren als Partner eng mit dem Tierheim verbunden.

„… da ist es fein für’s Seelenheil ein Wesen zu streicheln, das ein Grad wärmer ist als du“, rät ein Sprichwort unbekannter Herkunft. Dieser Meinung sind eine Menge der Deutschen: Laut Statista leben rund 34,9 Millionen Haustiere unter unseren Dächern. Das bedeutet, rund jeder dritte Mitbürger hat einen kuschligen Freund zu Hause.

Doch was passiert, wenn die Fellnase – aus welchen Gründen auch immer – plötzlich weg muss? Dann gibt es im Augsburger Tierheim fürsorgliche Personen, die sich um das Tier kümmern. „Wir haben Platz für rund 80 Katzen und 30 Hunde. Dazu kommen noch zirka 80 Plätze für Kaninchen & Co.“, erklärt Sabina Gassner, Geschäftsführerin des Tierschutzvereins Augsburg.

Katzen während Ausgangs­beschränkungen sehr beliebt

Die Kapazitäten waren während der Pandemie nicht immer voll ausgelastet: Besonders während der Ausgangsbeschränkungen legten sich wohl viele Leute ein Haustier zu. „Normalerweise sind unsere Katzenwohnungen immer voll. Als die Leute nicht raus durften, hatten wir genau das Gegenteil“, berichtet die Tierliebhaberin. „Das drehte sich mit der Aufhebung der Einschränkungen sehr schnell wieder: Im Handumdrehen waren unsere Plätze für Samtpfoten wieder voll.“

Dass vor allem Katzen im Tierheim abgegeben werden, hat einen einfach Grund. „Anders als Hunde muss man Katzen nicht anmelden, man zahlt auch keine Steuern dafür. Dann ist es einfacher die Tiere auszusetzen oder kostenlos als Fundtier abzugeben“, weiß die Tierheimleiterin.

Isolation für Welpen aus illegalem Handel

Bei Hunden sei hingegen oft die Herkunft das Problem: „Welpen ohne ausreichenden Impfschutz oder mit gefälschten Papieren, meist aus Osteuropa, bekommen wir leider immer wieder“, bestätigt Gassner. Durch die häufig viel zu frühe Trennung von ihrer Mutter und die Transportbedingungen sind diese Tiere oft schwer traumatisiert. „Das größte Problem ist aber Tollwut: Bei uns ist die Krankheit nahezu ausgerottet, in vielen anderen europäischen Ländern aber nicht. Deswegen müssen kleine Racker aus dem Ausland bei uns erstmal in Isolations-Quarantäne.“

Spenden und ehrenamtliches Engagement notwendig

Damit das Augsburger Tierheim die Tiere versorgen kann, ist es auf Spenden und ehrenamtliche Helfer angewiesen. Auch die swa unterstützen die Einrichtung seit vielen Jahren. „Ohne die Spenden könnten wir nicht über die Runden kommen“, zeigt sich Gassner dankbar. „Unterkunft, Verpflegung, Tierarzt: Tiere sind eben eine Verpflichtung und kosten Geld.“ Aber auch ehrenamtliche Helfer seien jederzeit willkommen: Auf der Homepage des Tierheims gibt es eine Kontaktadresse. Jeder, der sich für das Wohl der Tiere engagieren möchte, kann sich gern melden. „Wir haben für jeden die passende Aufgabe: Gassi gehen, Hof fegen, Futterspenden einsammeln oder Kuchen backen, jeder kann helfen.“

Foto: Fred Schöllhorn

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