Das swa Graffiti-Voting: Platz #3

Beim Graffiti-Voting konnte die swa Community ihre Top 5 Graffiti-Häuschen wählen. Wir stellen die Geschichte und die Menschen hinter den gestalteten Häuschen vor. 

Auf Platz #3 beim Graffiti-Voting ist die FCA / AEV Station am Klinkertor gewählt worden. Gemeinsam mit dem Graffiti-Verein „Die Bunten e.V.“ und dem Fanprojekt Augsburg haben die Stadtwerke Augsburg (swa) die Station im Jahr 2013 gestaltet. Ziel war es, die beiden Sportarten Fußball und Eishockey auf ein gemeinsames Häuschen zu bringen.  

Zwei Sportvereine, ein Graffiti-Häuschen

Auf dem Trafohäuschen sind die beiden Augsburger Vereine verewigt, die die Stadt im Profisport auf Bundesebene vertreten: Der Augsburger Eislaufverein, der erfolgreich in der DEL, der höchsten Spielklasse im deutschen Eishockey, vertreten ist sowie der FC Augsburg, der in diesem September in seine zehnte Saison in der Fußballbundesliga geht. Auf der Frontseite sind die Wappen des FC Augsburg und des AEV zu sehen. Auf einer Seitenwand ist ein Fußballspieler und auf der anderen Seitenwand ein Eishockeyspieler zu sehen. Auch die Fans, auf die beide Vereine bei allen Spielen zählen können, wurden auf dem Trafohäuschen verewigt. Die Rückwand zeigt ein Stadion mit Fußball- und Eishockeyfans. Zudem wurde hier das Augsburger Stadtwappen sowie das Wappen des Bezirks Schwaben integriert. „Das Gesamtkonzept macht für mich das Trafohäuschen aus“, so Matthias Hummel. Er leitet seit 2017 das Fanprojekt Augsburg. „Gerade das Zusammenführen der beiden Sportarten und der beiden Fanszenen von Eishockey und Fußball, inklusive des Bezugs zur Stadt und zur Region Schwaben macht meines Erachtens den Charme des Häuschens aus.“

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Projektziel: Fan- und Ultraszenen zusammenführen

Das Projekt wurde mit jungen Fans aus den Augsburger Ultraszenen des Eishockeys und des Fußballs umgesetzt. Unterstützt wurden sie vom FCA Profispieler Kevin Vogt und den AEV-Profispielern Tobias Draxinger und Steven Werner. Doch bevor das Trafohäuschen überhaupt gestaltet werden konnte, gab es einige Hürden zu nehmen, denn die Ultraszene des FC Augsburg zeigte sich anfangs nicht ganz so begeistert wie die AEV-Anhänger. „Der Konkurrenzkampf zwischen den Eishockey- und Fußballfans war einfach zu groß“, erklärt Matthias Hummel. Doch letztlich konnten die Mitarbeiter vom Fanprojekt Augsburg Überzeugungsarbeit leisten und mit der gemeinsamen Graffiti-Aktion dazu beitragen, dass sich das Verhältnis zwischen den beiden Fanlagern sogar nachhaltig verbessert hat.

swa Graffiti-Projekt: Sprayen gegen Vandalismus

Das Graffiti-Projekt der swa läuft bereits seit mehreren Jahren erfolgreich. Hinter den gesprayten Technikhäusern steckt aber noch weit mehr als der künstlerische Gedanke. Es geht auch darum, dem illegalen Besprühen der rund 500 Häuschen entgegenzuwirken und vorzubeugen. „Die Bunten“ gestalten die Häuschen in Graffiti-Workshops gemeinsam mit verschiedenen Gruppen – von Schulen über Sportvereine bis hin zu Seniorenheimen.

Fotos: swa / Thomas Hosemann

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