Hauptbahnhof
Der neue Hauptbahnhof - Der Hauptbahnhof als zentraler Knotenpunkt für Mobilität in und um Augsburg. Umsteigen bitte!
Von der Straßenbahn in den Zug – und umgekehrt: Am Augsburger Hauptbahnhof trifft der städtische ÖPNV auf die Züge der Deutsche Bahn (DB) mit anderer Verkehrsunternehmen mit den Regional- und Fernverkehren. Für einen schnellen, barrierefreien und komfortablen Umstieg bauen die swa gemeinsam mit der DB und der Stadt Augsburg den Hauptbahnhof um. Eine neue, unterirdischer Straßenbahnhaltestelle mit einem Straßenbahntunnel verbindet die West- und Ostseite des Hauptbahnhofs und schafft damit eine zukunftsweisende Verkehrsachse durch Augsburg.
Das Ziel: der Augsburger Hauptbahnhof als Drehscheibe für einen leistungsfähigen, barrierefreien und emissionsärmeren öffentlichen Verkehr.
Die Vorteile des Augsburger Hauptbahnhofs
... für Augsburgerinnen und Augsburger
Barrierefrei in die Zukunft auf drei Ebenen
Künftig wird sich Mobilität am Hauptbahnhof auf drei Ebenen abspielen: Oben an den Bahnsteigen der Deutschen Bahn, unten im Bereich der neuen swa Straßenbahnhaltestelle sowie in der Verteilerebene dazwischen, welche die beiden Schienensysteme barrierefrei über Aufzüge und Fahrtreppen miteinander verbindet. So ist die Mobilität der Zukunft allen zugänglich, egal ob jung oder alt, mit Kinderwagen, Gehhilfe, Rollstuhl oder mit Seheinschränkungen.
Von Augsburg in die ganze Welt
Durch die neue Straßenbahnhaltestelle direkt unter den Fern- und Regionalbahnsteigen wird eine optimale Verknüpfung des städtischen ÖPNV mit dem regionalen und überörtlichen Schienenverkehr geschaffen. Ein breiter Fußweg flankiert die geplante Straßenbahnunterführung, so dass ein direkter Zugang zum Hauptbahnhof aus Richtung Westen entstanden ist.
Direkte Verknüpfung von Tram und Zug
Am neuen Hauptbahnhof werden die Straßenbahnlinien 3, 4, und 6 (später auch die Linie 5) barrierefrei und direkt mit dem Zugverkehr verknüpft. Der Königsplatz ist nur eine Haltestelle entfernt und stellt den Anschluss zu allen weiteren Straßenbahnlinien und wichtigen Buslinien her. Kurze Wege und eine direkte Verknüpfung von Tram und Zug, egal woher man kommt und wohin man will.
Regio-Schienen-Takt
Der Regio-Schienen-Takt ist die dichte Taktung von Regionalzügen. Am Hauptbahnhof und an den Regionalbahnhöfen im Stadtgebiet sind Straßenbahnen und Regionalzüge ideal miteinander verknüpft. Das bedeutet: schnelle Wege und kurze Wartezeiten bei allen öffentlichen Verkehrsmitteln zu fast allen Zielen zwischen Stadt und Umland.
Schöner reisen
Mit dem Umbau rücken im direkten Bahnhofsumfeld auch städtebauliche Aspekte in den Blick. Der bestehende Bahnhofsvorplatz wird im Zuge des Bahnhofsumbaus neu geordnet und gestalterisch aufgewertet. Insbesondere soll die wichtige Fußgängerverbindung vom Bahnhofsgebäude über den Vorplatz und die Bahnhofstraße in die Innenstadt verbessert werden.
Schneller von West nach Ost
Am neuen Westzugang von der Rosenaustraße, dem so genannte Portal West auf Höhe des Sebastian-Buchegger-Platzes, entstehen attraktive Anschlussmöglichkeiten an alle weiteren Verkehrsmittel (Bahnhofsvorfahrt, Kiss and Ride, Taxi, Fahrradparkhaus, etc.). Für die Gestaltung der beiden Plätze gab es einen Architektenwettbewerb.
... für Reisende
Untergrundstraßenbahnstation mit Menschen und zwei Straßenbahnen
Von Augsburg aus schnell durch Europa: die Magistrale
Als geografischer Mittelpunkt zwischen Paris und Budapest kann Augsburg eine wichtige Funktion auf der so genannten West-Ost-Magistrale spielen. Die Stadt hat die Chance, Teil dieser Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke – national wie international – zu werden. Eine gegenüber vielen Kurzflügen emissionsärmere Reisemöglichkeit und zugleich Motor für die Wirtschaft in der Region.
Erleichterung beim überregionalen Reisen: der neue Bahnsteig F
Der neue, zusätzliche Bahnsteig F erleichtert das Umsteigen aus und in alle Richtungen enorm. Ein Großteil des Regionalverkehrs wird an diesem Bahnsteig abgewickelt. Ein enormer Komfort, nicht nur für Fahrgäste aus dem Umland.
Barrierefrei in die Zukunft auf drei Ebenen
Künftig wird sich Mobilität am Hauptbahnhof auf drei Ebenen abspielen: Oben an den Bahnsteigen der Deutschen Bahn, unten im Bereich der neuen swa Straßenbahnhaltestelle sowie in der Verteilerebene dazwischen, welche die beiden Schienensysteme barrierefrei über
Aufzüge und Fahrtreppen miteinander verbindet. So ist die Mobilität der Zukunft allen zugänglich, egal ob jung oder alt, mit Kinderwagen, Gehhilfe, Rollstuhl oder sehbehindert.
...für Fachkräfte und Unternehmen
Augsburg und das Umland sind eine Wachstumsregion und werden mit dem neuen Hauptbahnhof noch mehr miteinander verschmelzen. Dadurch wird das Einzugsgebiet für die Fachkräfte größer und die Region attraktiver für Unternehmen. Das stärkt die heimische Wirtschaft. Durch den neuen Hauptbahnhof werden Bahn, Straßenbahn, Fuß- und Radverkehr besser miteinander vernetzt. Attraktive Fuß- und Radwegenetze, moderne und barrierefreie öffentliche Verkehrsmittel, sowie eine zeitgemäße Einbindung des Autos sind die Zielaufgaben der Stadt von
Linie 5
Mit der geplanten Linie 5 soll eine wichtige Lücke im Liniennetz geschlossen werden. Es entsteht eine neue durchgängige Ost-West-Achse vom Hauptbahnhof bis zur Uniklinik und dem neu entstehenden Campus in direkter Nachbarschaft – schnell, bequem und barrierefrei in nur 17 Minuten. Nach Abschluss des Hauptbahnhofs soll die Planung für die Linie 5 intensiviert werden. Es ist ein eigenes Zuschuss- und Planfeststellungsverfahren erforderlich.

Der “Lückenschluss“ verbindet, was zusammengehört
Der sogenannte „Lückenschluss ist die Verbindung der Straßenbahnhaltestelle unter dem Hauptbahnhof über die Tunnelausfahrt West zu den Bestandsgleisen der Straßenbahnlinie 6 in der Pferseer Straße. Nachdem zwischenzeitlich geplant war die Gleistrasse zu flügeln (stadtauswärts über die Rosenaustraße, stadteinwärts über die Perzheim- und Hörbrotstraße), führt der Lückenschluss nun wie ursprünglich geplant zweigleisig über die Rosenaustraße.
Mit Eröffnung der Straßenbahnhaltestelle unter dem Hauptbahnhof und des Tunnels, wird zunächst die Linie 6 über den Lückenschluss auf ihr Bestandsgleis in der Pferseer Straße fahren. Später soll auch die Linie 5 darüber und weiter über die Ackermannstraße Richtung Uniklinik fahren.
