neue swa Ladekarte mit Ladesäule am Hohen Weg

Unter Strom und gut vernetzt

Die eMobilitätsstrategie der swa macht das elektrische Fahren in Augsburg alltagstauglich. Mit mehr Ladepunkten und einem leistungsfähigen Stromnetz.

Ein eAuto fahren? Das können sich viele Augsburgerinnen und Augsburger gut vorstellen. Doch schnell folgt die Frage: Wo lade ich und funktioniert das zuverlässig? Hier setzt die eMobilitätsstrategie der swa an. Ihr Ziel ist es, Elektromobilität alltagstauglich zu machen: mit mehr Ladepunkten, fairen Preisen und einem Stromnetz, das für die Zukunft gerüstet ist. Ein zentraler Schritt ist bereits definiert: Die swa verdoppeln ihre eigene eLadeinfrastruktur in diesem Jahr. „Wir wollen zügig auf mindestens 200 Ladepunkte kommen“, sagt Markus Emmert, Leiter eMobilität. Das ist bewusst ambitioniert und zugleich realistisch geplant.

Starkes Netz als Voraussetzung

Doch eLadeinfrastruktur allein reicht nicht. Jeder Ladepunkt hängt am Stromnetz und genau dort liegt eine zentrale Herausforderung: „Ich kann tausend Ladepunkte haben. Wenn das Netz die Leistung nicht hergibt, sind sie unnütz“, sagt der eMobilitätsexperte. Umgekehrt bringt auch ein leistungsfähiges Netz wenig, wenn es an Ladepunkten fehlt. Beides muss zusammen gedacht werden. Deshalb planen die swa frühzeitig: Wo entstehen neue Bedarfe? Wie lassen sich Leistungsspitzen abfedern? Und wie kann das Netz nicht nur Last aufnehmen, sondern das Energiesystem unterstützen? Damit Elektromobilität funktioniert, muss das Laden alltagstauglich sein. Fahrzeuge stehen ohnehin den Großteil des Tages – ideale Zeit zum Stromtanken. Ob zu Hause, beim Arbeitgeber oder unterwegs: Entscheidend ist, dass Laden verlässlich möglich ist, ohne Umwege und ohne Stress. Neben Verfügbarkeit ist der Preis ein zentraler Faktor. „Mobilität muss bezahlbar und planbar sein“, sagt Markus Emmert. Hohe Ladepreise seien, neben der teuren Anschaffung, eine echte Hürde.

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swa Ladesäule am Hohen Weg

Preise an den eLadesäulen sinken

Deshalb senken die swa zum 1. April ihre Preise an den eigenen Ladepunkten. Die neuen Tarife gelten beim Bezahlen an der Ladesäule sowie mit der swa eLadekarte. Zusätzlich werden Hauptund Nebenzeiten eingeführt. Nachts fallen keine Blockiergebühren an. Tagsüber sollen diese dafür sorgen, dass Ladepunkte für alle verfügbar bleiben. Parallel beraten die swa Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Eigentümerinnen und Eigentümer – etwa zu den gesetzlichen Anforderungen des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG). So wächst die Ladeinfrastruktur dort, wo sie gebraucht wird. 

Anfangen und weiterdenken

Die eMobilitätsstrategie ist kein starres Konzept, sondern ein Prozess. „Wir wollen die Menschen mitnehmen“, betont Markus Emmert. „Und dafür müssen Angebot, Preis und Infrastruktur zusammenpassen.“ Was das bedeutet, wird in Augsburg schon bald sichtbar – an mehr Ladepunkten, stabilen Netzen und einem System, das für die Mobilität von morgen ausgelegt ist.

Auf Ihrem Grundstück wäre Platz für eine öffentlich zugängliche Ladesäule?Wir freuen uns über jeden Hinweis per E-Mail an emobilitaet(at)sw-augsburg.de

Fotos: swa/Thomas Hosemann


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