Neue swa Busse: USB-Ladesteckdosen und Hybridantrieb

In Augsburg sind zehn neue Bio-Erdgasbusse im Einsatz. Die neuen Fahrzeuge sind u.a. mit praktischen Neuerungen wie USB-Ladesteckdosen für die Fahrgäste ausgestattet.

Die Stadtwerke Augsburg haben weitere zehn neue Bio-Erdgasbusse im Einsatz. Sie ersetzen in die Jahre gekommene ältere Fahrzeuge. Vier der Neuen sind seit Donnerstag, 2. August auf Augsburgs Straßen unterwegs. Sie sind zwar aus der Baureihe der silbernen Mercedes-Busse, haben aber einige Neuerungen, die die Fahrt mit der Flotte noch angenehmer und umweltschonender machen. Für die Fahrgäste praktisch sind etwa USB-Ladesteckdosen. Für die Umwelt gut ist ein zusätzlicher Elektromotor in den sechs Bussen, die im Herbst in Betrieb gehen. Der wird aus Bremsenergie gespeist und beim Anfahren zugeschaltet.
Alle 86 Fahrzeuge der swa Busflotte fahren seit 2011 mit Bioerdgas.

Praktisch für Handynutzer: In den neuen Bussen wird es vier USB-Doppel-Ladesteckdosen geben. So kann das Smartphone problemlos während der Fahrt mit dem Handyladekabel aufgeladen werden. Leere Akkus oder keine elektronische Streifenkarte aufgrund schwächelnder Batterien im Handy gehören von nun an zur Vergangenheit.

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Einfacher für die Fahrgäste ist es künftig auf den Klappstühlen im Stehbereich zu sitzen. Bisher war es nicht immer leicht, sich in Kurven oder bei raschen Bremsungen gut halten zu können, da keine Armstützen oder Griffe zum Festhalten vorhanden waren. In den neuen Busflotten sind nun Haltegriffe angebracht. Auch für Reisende mit großem Koffer oder Senioren mit Rollatoren gibt es nun eine Erleichterung: An der dritten Tür entfallen die Doppelsitze, es wird dann nur noch Einzelsitze geben. Der dadurch frei gewordene Platz kann für Koffer, Gehhilfen oder andere große Gegenstände genutzt werden.

Im Oktober werden dann die übrigen sechs Busse auf die Straßen gehen. Sie werden noch eine zusätzliche Neuerung haben: ein Hybridmodul. Ein Elektromotor, der zwischen Motor und Getrieben eingebaut ist, kann das Anfahren für 20 Sekunden und auch das Bremsen übernehmen. Gespeist werden sie aus dem Strom, der beim Bremsen erzeugt wird. Das führt zu einer Kraftstoffeinsparung von über acht Prozent.

Bilder: swa/Thomas Hosemann

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