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Zukunftsprojekte und Auszeichnungen

Mit Forschung und Innovation nach vorne

Energieffizienz, der verantwortungsvolle Umgang mit Energie und der Wandel der Begebenheiten (Energiewende) sind Kernaufgaben mit denen wir uns täglich beschäftigen.

Der verantwortungsvolle Umgang mit Energie ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Von der Energieerzeugung vor Ort über den Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zu Einsparmöglichkeiten im Alltag - die Bandbreite der Handlungsmöglichkeiten ist groß. Jeder sollte Energie nur dann und dort verbrauchen, wenn und wo es nötig ist. Und wenn wir Energie brauchen, sollten wir sie intelligent und umweltschonend einsetzen. Das Schlagwort heißt: Energieeffizienz.

Klimaschutz durch Innovation

Klimaschutz - heißt die Herausforderung des 21 Jahrhunderts. Die Stadtwerke Augsburg leisten mit zahlreichen Innovationsprojekten und umweltschonenden Produkten einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz in der Region. Wir setzen auf nachhaltige und umweltschonende Konzepte.

Die WWK arena ist das erste CO2-neutrale Stadion in Europa. Für den umweltschonenden Betrieb sorgen eine ganze Reihe von Technologien. Die impuls arena erzeugt beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage auf dem Stadiondach zum Teil ihren eigenen Strom. Die Stadtwerke Augsburg sind als Energieversorger nicht nur für die Erschließung und die Energie- und Wasserlieferung zuständig. Wir bieten mit dem Trafo-Contracting auch die Umwandlungsanlage für die nötige Niederspannung an. Auch bei der Heizung liefern die Stadtwerke nicht nur Strom und Gas, sondern Wärme und Kälte. Dazu setzen sie in Zusammenarbeit mit der BEW (Tochter der LEW) auf ökologische Wärmepumpen. Bis zu sechs Brunnen mit einer Tiefe von je 40 Metern fördern Grundwasser, das über Wärmetauscher die gewünschten Temperaturen erzeugt. Was darüber hinaus in Sptizenlastzeiten während des Spiels noch nötig ist, erbringt ein Bioerdgas-Kessel. Letztlich spart die innovative Anlagentechnik dem FCA auf Dauer sogar noch Geld.

Gemeinsam mehr erreichen. Die EGA.

Die Energie Gemeinschaft Augsburg (EGA) ist der Zusammenschluss von professionellen Fachhandwerkern, regionalem Fachgroßhandel, Industrie und den Stadtwerken Augsburg zu einer erfolgreichen Einheit.

Die EGA gliedert sich in 4 Fachbereiche:
Elektro
Sanitär / Heizung / Lüftung / Klima
Bauwesen
Fachgroßhandel / Industrie

Was sind die Ziele der EGA?
 Effiziente Energienutzung und die Verringerung des CO2-Ausstoßes. Erreicht wird dies u.a. mittels der EGA als Institution, in der alle Mitglieder vom Synergieeffekt und von den Stärken der Anderen profitieren.
Gleichzeitig versteht sich die EGA als Verbindungsglied und Vermittler zwischen den einzelnen Fachbereichen.
Nach außen ist die EGA objektives Beratungsorgan rund um preiswerte, umweltverträgliche Energieanwendung.
Die EGA legt größten Wert auf Qualität und technisch innovative Energieanwendungen und wird dadurch zum Gütesiegel.

Was bekomme ich als Mitglied?
Als Mitglied profitieren Sie von dem Wissen und Können aller Mitglieder.
Sie genießen das Weiterbildungsangebot in Form von Seminaren, Vorträgen und Schulungen, die Präsentation Ihres Unternehmens im EGA-Internetauftritt und die Berücksichtigung bei Beratungsgesprächen.
Zusätzlich erhalten Sie Informationen über technische Neuerungen und für Sie relevante Vorschriften.
Nicht zuletzt ist die EGA ein Gütesiegel für Ihr Unternehmen: Sie erhalten die EGA-Plakette für Ihre Geschäftsausstattung. Für Sie als EGA-Mitglied ist das alles kostenlos.

Was kostet eine Mitgliedschaft?
Der Mitgliedsbeitrag beträgt je nach Firmengröße ab EUR 25,- pro Jahr.

 

Kontakt
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Gerhard Christi
Gerhard Christi
Telefon: 0821/6500-8120

Die ständige Optimierung und der effiziente Betrieb der technischen Anlagen in unseren Gebäuden ist ein wesentlicher Bestandteil des Energiemanagement. Voraussetzung für eine sinnvolle Optimierung ist die laufende Überwachung von Energieverbrauch und -kosten. Die erzielten Einsparungen werden in einem Energiebericht dokumentiert.

 

Bereits durchgeführte Maßnahmen bei den Stadtwerken:

  • Motivation und Schulung der Mitarbeiter zum Thema Energiesparen am Arbeitsplatz
  • Einbau von Zwischenzählern für Gebäude und größere Verbraucher
  • Optimierung der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie der Beleuchtungstechnik
  • Einsatz innovativer Energiespartechnik bei Sanierung bzw. beim Neubau von Anlagen und Gebäuden. z.B. Wärmerückgewinnung, Wärmedämmung, geregelte Pumpen, Luftqualitätsfühler, Beleuchtungssteuerung, Wassersparperlatoren
  • Dokumentation der Energie- und Wasserverbräuche sowie der erzielten Einsparungen in einem jährlichen Energiebericht.

In Zusammenarbeit mit der SKM (Kath. Verband für soziale Dienste e. V.) findet ein "Stromsparhelfer" - Projekt statt. Vier Projektmitarbeiter werden zwei Tage lang durch einen Energieberater der Stadtwerke Augsburg geschult und als Stromsparhelfer ausgebildet.

Das  "Blaue Quartett" ist ein interkultureller Wanderführer der bei der Umweltstation  gegen eine Spende erworben werden.

Ein Gemeinschaftsprokjekt der Stadt und Stadtwerke Augsburg (siehe auch www.erneuerbare-energien.augsburg.de).

Der Klimawandel, die Endlichkeit fossiler Energieträger und die steigenden Energiekosten erfordern insgesamt eine grundlegende Veränderung im Umgang mit Energie. Bisher wurden oft unabhängige Einzelmaßnahmen ohne eine übergeordnete Gesamtkoordination umgesetzt. Dies führt dazu, dass Energiepotenziale nicht effizient genutzt werden. So sind beispielsweise gemeinschaftliche Versorgungskonzepte in vielen Fällen sinnvoller als die Investition einzelner Hausbesitzer in neue Heizungsanlagen. Dafür müssen jedoch rechtzeitig konkrete Rahmenplanungen vorliegen. Die Möglichkeiten hinsichtlich Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und einer Umstellung auf regenerative Energieträger können auf Basis eines Energienutzungsplans besser aufeinander abgestimmt werden.

Ein Energienutzungsplan ist ein informelles Planungsinstrument für Städte und Gemeinden zum Thema Energie. Vergleichbar dem Grundgedanken der raumbezogenen Umweltplanung zeigt der Plan ganzheitliche energetische Konzepte und Planungsziele auf. Basis des Planes ist die Analyse des Ist-Zustands mit einem groben Ausblick auf zu erwartende Entwicklungen.

Mit dem Energienutzungsplan für das Stadtgebiet Augsburg erhalten die Augsburger Bürgerinnen und Bürger Informationen darüber, wie sich die Energiesituation im Stadtgebiet Augsburg darstellt und zukünftig darstellen könnte. Derzeit stehen vier Pläne für die Öffentlichkeit zur Verfügung (aus Datenschutzgründen ohne Zoomoption). Zu beachten ist, dass die Idee eines Energienutzungsplanes für die Stadt Augsburg noch am Anfang steht. Vorhandene Datenlücken sind noch zu schließen. Darüber hinaus muss das Energieausbaukonzept weiterentwickelt und vertieft werden.

Plan 1 : Wärmebedarf Ist

Der Plan stellt den Wärmebedarf (Heizung + Warmwasser) in MWh pro Jahr dar. Gebäude mit hohem Wärmebedarf sind mit größeren Punkten dargestellt als solche mit niedrigerem Bedarf. Die zugrundeliegenden Daten wurden folgendermaßen gewonnen:

Im Rahmen einer Diplomarbeit aus dem Fachbereich Geografie der Universität Augsburg wurde für einen Großteil der Augsburger Gebäude eine Datenbank erstellt, die Auskünfte über beheizte Gebäudeflächen und Gebäudealter gibt. Das Gebäudealter wurde entsprechend der Erstellungsjahre des Wasserhausanschlusses festgelegt. Anschließend erfolgte im Rahmen einer Dissertation aus dem Jahre 2009 im Fachbereich Physik eine Gebäudetypisierung mit der Zuordnung spezifischer Wärmebedarfe in Abhängigkeit von Größe und Alter der einzelnen Gebäude. Daraus ergab sich der Raumwärmebedarf.

Der Warmwasserbedarf wurde aus spezifischen Verbrauchswerten und der Anzahl der Bewohner der einzelnen Gebäude ermittelt. Wärmebedarfe für Prozessanwendungen in Industrie und Gewerbe liegen nicht vor. Die Heizwärmebedarfe wurden ausschließlich auf der Grundlage des physikalischen Zustandes der Gebäude ermittelt. Die ausgegebenen Wärmeverbräuche sind deshalb unabhängig vom Nutzerverhalten.

Sanierungen allgemein und Neubauten seit 2009 sind nicht berücksichtigt. Dies soll allerdings in einer weiteren Fortschreibung des Planes geschehen.

Plan 2: Erzeugsplan Ist

Es werden im Stadtgebiet Augsburg vorhandene Erzeugungsanlagen dargestellt. Die Größe der Punkte spiegelt die Leistung der jeweiligen Anlage wieder. Es wird die installierte Leistung dargestellt, nicht die jährlich produzierte Energie (PV Anlagen produzieren im Bundesdurchschnitt pro kW installierter Leistung 970 kWh Strom, Wasserkraft im Schnitt 4000 kWh pro installierter kW). Wärmepumpen sind ohne Leistungsangaben angegeben, da für sie keine Leistungswerte ermittelbar waren.

Zu den einzelnen Erzeugungsarten:

Wasserkraft:
Leistung: 26.589 kW
Quellen: Veröffentlichungspflicht der Netzbetreiber; LEW Verteilnetze GmbH, Stadtwerke Augsburg Netze GmbH

Photovoltaik:
Leistung: 19.151 kWpeak
Quellen: Veröffentlichungspflicht der Netzbetreiber; LEW Verteilnetze GmbH, Stadtwerke Augsburg Netze GmbH

BHKWs:
Leistung: 69.250 kW (davon: 30 MW Gasturbine swa, 25 MW Heizkraftwerk swa, 10 MW AVA)
Quellen: Stadtwerke Augsburg Netze, Anlagen der Stadtwerke Augsburg und der Stadt Augsburg (Klärwerk, Deponie)

Biomasse:
Leistung: 5.000 kW
Quelle: Biomasse HKW der Stadtwerke Augsburg
Wärmepumpen:
Quelle: Umweltamt der Stadt Augsburg

Plan 3: Erzeugungspotential

Es werden die Energieerzeugungspotentiale dargestellt. Bei den Wasserkraft-Erzeugungsanlagen spiegelt die Größe der Punkte die Leistung der jeweiligen Anlage wider. Die Punkte auf der Karte stellen die potentielle theoretische Leistung einer Anlage dar, nicht die dadurch erzeugbare Energie (PV Anlagen produzieren im Bundesdurchschnitt pro kW installierter Leistung 970 kWh Strom, Wasserkraft im Schnitt 4000 kWh pro installierter kW).

Zu den einzelnen Erzeugungsarten:

Wasserkraft:
Leistung: 3.555 kW (davon: 3 MW neues Kraftwerk am Hochablass)
Quellen: Erhebung des Tiefbauamtes der Stadt Augsburg; Stadtwerke Augsburg
Erläuterung: Die Erhebung des Tiefbauamtes gibt Auskunft über Sohlschwellen (starke Gefälle im Flusslauf) der Augsburger Stadtbäche an denen theoretisch neue Wasserkraftanlagen gebaut werden könnten. Die theoretische Leistung wurde aufgrund der geschätzten Durchflussmenge und der ebenfalls geschätzten Höhe der Sohlschwelle ermittelt:
P = Q * h * g; P = theo. Leistung, Q = Durchflussmenge, h = Fallhöhe, g = Erdbeschleunigung
Zusätzlich ist das Wasserkraftwerk am Hochablass eingezeichnet, welches im Oktober 2013 in Betrieb geht.
PV Potential:
Leistung: 362.611 kWpeak
Quelle: Solarkataster der Stadt Augsburg
Erläuterung: Grundlage der Daten ist eine Lasermessung aus den Jahren 2003 bis 2007. Die erhobenen Daten berücksichtigen die Dachneigung und Ausrichtung so wie die Dachfläche. Es werden nur Flächen dargestellt, die aufgrund des Winkels und der Neigung für PV Anlagen sinnvoll sind. Schon existierende Anlagen sind nicht berücksichtigt.
Bei den Leistungswerten wird von gängigen kristallinen Solarzellen mit einer Leistung 1 kWpeak pro 10 m² Aufstellfläche ausgegangen.

Windkraft:
Leistung: 42.800 kW (davon: 12 MW im Stadtgebiet, 40.8 MW auf städtischen Waldflächen)
Quellen: Windkonzept der Stadt Augsburg, Stadtwerke Augsburg
Erläuterung: Aufgrund von geringen Windgeschwindigkeiten in Augsburg und vielen Ausschlussflächen aufgrund der dichten Bebauung bietet sich nur eine Fläche von 93 ha im Süden des Stadtgebiets als Fläche für Windkraft an. Diese Fläche reduziert sich aber durch Starkstromleitung und Abstandsflächen zur Bahn auf ungefähr 60 ha. Nach grober Schätzung können dort Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 12 MW installiert werden.
Die Stadt Augsburg ist in Besitz von Waldflächen außerhalb des Stadtgebietes. Dort sind zwei Windkraftstandorte geplant, welche nicht auf dem Plan abgebildet werden können. Im Gebiet in der Nähe der A8 bei Jettingen Scheppach sind Anlagen mit einer Leistung von 28,8 MW geplant, in Wäldern bei Odelzhausen sind Anlagen mit 12 MW geplant.

Plan 4: Ausbaukonzept

Dieser Plan stellt einen groben Richtungsgeber der Projektgruppe Energienutzungsplan dar. Ersichtlich ist welches Energiesystem an welchem Ort sinnvoll eingesetzt werden könnte.

Die blauen Flächen stellen das aktuelle mit Fernwärmleitungen erschlossene Gebiet der Stadtwerke Augsburg dar, die gelben Flächen das mögliche Ausbaugebiet, welches in Zukunft, bei entsprechender Kundennachfrage, erschlossen werden könnte. In diesem Gebiet ist eine Versorgung des jeweiligen Gebäudes mit Fernwärme die empfohlene Alternative. Dabei stellt die Gebietsdarstellung allerdings keine Anschlussgarantie dar.

Ob ein Gebäude im Fernwärmenetzgebiet angeschlossen werden kann, muss im Einzelfall gesondert geprüft werden. Dies hängt unter anderem davon ab, wie weit ein zu erschließendes Gebäude von einer schon existierenden Leitung entfernt ist. Außerhalb dieser zwei Gebiete gibt es Gebäude mit einem hohen Wärmebedarf über 300 MWh/a, welche für ein Nahwärmenetz bzw. für eine Versorgung mit BHWKs untersuchungswürdig sind.

Darüber hinaus sind Gebäude mit einem Verbrauch zwischen 100-300 MWh/a grundsätzlich für Gas-Wärmepumpen geeignet. Die Stadt ist so gut wie flächendeckend mit Erdgas versorgt. Grundsätzlich wird für die restlichen Gebiete jeweils der Einsatz der nach der energetischen Optimierung des Gebäudes geeignetsten und effizientesten Versorgungstechnik (z. B. Gas–Brennwertkessel mit zusätzlichen regenerativen Komponenten) empfohlen.
Davon unabhängig eignen sich gewisse Dachflächen, analog zum Solardachflächenkataster, für den Einsatz von Solarwärme. Selbstverständlich bedarf, unabhängig von dieser Richtungsgebung, jede konkrete Energieanwendung einer vorhergehenden, fachtechnischen Untersuchung.

Klimaschutz durch Forschung

In Zukunft soll immer mehr Strom aus regenerativen Energien gewonnen werden. Doch die Sonne scheint nicht jeden Tag und der Wind bläst auch nicht konstant. Außerdem muss der Strom aus Wasserkraftwerken auch irgendwie in die Steckdose der Augsburger Haushalte kommen. Deshalb wird sich in den nächsten Jahren die Infrastruktur stark verändern müssen. Um schon heute auf diese Entwicklung vorbereitet zu sein und selbst einen Beitrag zu dieser Veränderung leisten zu können, beteiligen sich die swa an verschiedenen Forschungsprojekten.

Gemeinsam mit der TU München, dem Fraunhofer ESK und weiteren IT-Unternehmen testen die swa im Gewerbegebiet Augsburg-Haunstetten ein intelligentes Stromnetz (englisch smart grid). Es soll den Stromverbrauch im Gewerbegebiet zukünftig noch effizienter regeln.

Smart Microgrids sind lokal eng begrenzte Nieder- oder Mittelspannungsnetze, in denen Energieerzeuger, -verbraucher und -speicher so zusammenarbeiten, dass möglichst wenig Strom aus übergeordneten Netzebenen bezogen oder an sie geliefert werden muss.

Die swa sind hier Projektleiter und testen in einem kleinen Teilbereich des Augsburger Netzes die moderne IT-, Kommunikations- und Messtechnologie des Energienetzes von morgen.

 

Mehr Informationen gibt es hier: http://www.smartgrid-smic.de/

C/sells ist ein Projekt in Süddeutschland, das zeigen soll, wie durch Smart Grids (intelligentes Stromnetz) Haushalte großflächig und kostengünstig mit erneuerbaren Energien versorgt werden können. Vernetzt werden 700.000 Solarstromerzeuger in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen.
Rund 50 Partner aus Energiewirtschaft, Industrie und Wissenschaft haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam die Erzeugung und den Verbrauch von Strom aus Solar- und anderen Energiequellen zu optimieren. Die swa sind dabei im süddeutschen Schaufenster C/sells unterhalb der Regionalkoordination der FFE (Forschungsstelle für Energiewirtschaft) aktiv.

C/sells ist Teil des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die fünf Schaufenster mit insgesamt über 200 Mio. Euro. Zusammen mit den zusätzlichen Investitionen der Unternehmen werden über 500 Mio. Euro in die Entwicklung des Energiesektors investiert. SINTEG ist damit ein wichtiger Beitrag zur Digitalisierung der Energiewende.

Mit der zunehmenden Erzeugung regenerativer Energien kommen neue Herausforderungen auf das Stromnetz zu. Im Projekt MONA 2030 (Merit Order Netz-Ausbau 2030) soll ein Vergleich der Maßnahmen und Technologien zur Netzoptimierung, speziell im Hinblick auf die Einspeisung hoher Anteile erneuerbarer Energien in die Übertragungs- und Verteilnetze, erfolgen.

Die Stadtwerke Augsburg sind im Projekt Mona 2030 der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FFE) als assoziierter Partner beteiligt.

Eine „Merit Order“ gibt vor, in welcher Reihenfolge stromproduzierende Kraftwerke auf einem Stromhandelsplatz zugeschaltet werden, um die wirtschaftlich optimale Stromversorgung zu gewährleisten. Die Merit Order orientiert sich an den niedrigsten Grenzkosten, also den Kosten, die bei einem Kraftwerk für die letzte produzierte Megawattstunde anfallen. Die Fixkosten spielen keine Rolle. Die Kraftwerke, die günstig Strom produzieren, bringen also zuerst ihren Strom auf den Markt. Nach und nach folgen dann die teureren, bis die Nachfrage nach Strom gedeckt ist.

Die Stadtwerke Augsburg engagieren sich freiwillig und eigenverantwortlich für einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz, der weit über das gesetzlich Geforderte hinausgeht.

 

Mitglied im Umweltpakt Bayern
Seit 2002 sind wir Mitglied im Umweltpakt Bayern und damit der Bayerischen Staatsregierung gegenüber verpflichtet, freiwillig und eigenverantwortlich verstärkten Umweltschutz zu verwirklichen. Als kommunales Versorgungsunternehmen forcieren wir vor allem die im Umweltpakt genannten Ziele, wie Verminderung der CO2-Emissionen, Ressourcenschonung und Weiterentwicklung von umweltverträglicher Mobilität im Stadtgebiet.

 

Auszeichnung als ÖKOPROFIT-Betrieb
Seit 2003 werden wir jährlich für die Teilnahme am "Ökologischen Projekt für integrierte Umwelttechnik", ÖKOPROFIT, ausgezeichnet. Das Projekt wurde von der Stadt Augsburg, der IHK Augsburg und Schwaben sowie dem Kompetenzzentrum Umwelt Augsburg-Schwaben e.V. (Kumas) initiiert, mit dem Ziel, "Geld zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten".

Die Bilanz des Projektes ÖKOPROFIT bescheinigt uns erhebliche Einsparungen von Energie und Wasser sowie von Kohlendioxid und Abfällen

 

Unterzeichner der UITP-Charta
Die Stadtwerke Augsburg Verkehrs-GmbH ist außerdem Unterzeichner der Charta für Nachhaltigkeit der UITP, dem Internationalen Verband für öffentliches Verkehrswesen.

Die UITP-Charta sieht die Einrichtung eines Managementsystems vor, das die Einhaltung von wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Prinzipien der Nachhaltigkeit garantiert.

Vor diesem Hintergrund wurde ein integriertes Umweltschutz- und Arbeitsschutzmanagement nach den Vorgaben der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS) und dem Leitfaden "Managementsystem für Arbeitsschutz und Anlagensicherheit (OHRIS)" bei der Stadtwerken Augsburg eingeführt.

 

Kumas Auszeichnung für Stadtwerke
Die Stadtwerke Augsburg sind gemeinsam mit der Lechwerke AG (LEW) und dem FC Augsburg vom Kompetenzzentrum Umwelt e.V. (KUMAS) mit dem Umweltpreis Leitprojekt 2010 ausgezeichnet worden. In Zusammenarbeit wurde die impuls arena als CO2-neutrales Fußballstadion realisiert. Die Kollegen der Engergie GmbH sind für Betrieb und Wartung der Anlage zuständig.

„Das im Juli 2009 eröffnete Fußballstadion des FC Augsburg setzt Impulse für zukunftsweisende, umweltfreundliche Heiz- und Kühltechnik mit modernen Wärmpumpen", heißt es in der Begründung der KUMAS-Jury. Zur Beleuchtung, Kühlung und Heizung des gesamten Stadions inklusive der Rasenheizung, werden ausschließlich erneuerbare Energien genutzt.

Herzstück der Anlage sind zwei Grundwasserwärmepumpen für die Heizung im Winter und die Kühlung der Gebäude im Sommer. Ein mit Bioerdgas betriebener Brennwertkessel kann die Heizung im Winter bei Bedarf unterstützen. Der Strom für den Betrieb der Anlagen stammt aus Wasserkraftwerken aus der Region.

Der KUMAS-Umweltpreis wird seit zwölf Jahren für innovative Verfahren, Produkte, Dienstleistungen, Anlagen, Konzepte, Entwicklungen oder Forschung in Schwaben vergeben.

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