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swa Klimazähler

KLIMAfreundlich – Unser Klimaschutz-Zähler

Die Stadtwerke Augsburg betrachten Umweltschutz als zentrale Aufgabe und festen Bestandteil ihrer Unternehmensziele.

Der massive Ausbau des ÖPNV, der hohen Anteil und weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, die energieeffiziente Fernwärmeversorgung und der Einstieg in die Elektromobilität sind nur einige Beispiele, wie wir dazu beitragen, CO2-Emissionen zu reduzieren und das Klima zu schützen. Für jede Maßnahme berechnen wir hierzu die eingesparten CO2-Mengen auf Basis aktuellster, wissenschaftlicher Daten.

Denn durch den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 wird der natürliche Treibhauseffekt der Erde vom Menschen verstärkt. Die Erwärmung der Atmosphäre und der Meere kann in den Trockengürteln der Erde zu verstärkter Wüstenbildung, in den Tropen zu vermehrten tropischen Wirbelstürmen und in den Polregionen zum Abschmelzen großer Eismassen beitragen. Lokale Ökosysteme werden hierdurch geschädigt und Pflanzen und Tiere, wie etwa der Eisbär, verlieren ihren Lebensraum. 

Klimazähler

Zählerstände im Detail

Möchten auch Sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten? Unser breites Portfolio ermöglicht Ihnen, einen wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Wenn Sie zu 100 % Strom aus erneuerbare Energien beziehen möchten, wechseln Sie einfach zu unserem Ökostromprodukt Strom Regenio.

Wir informieren Sie gerne kostenlos über Möglichkeiten zur Energieeinsparung kurz und bündig in unserem Magazin oder umfangreich in der Beratung für Unternehmen.

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Was ist das Label KLIMAfreundlich?
 Mit KLIMAfreundlich-Label können Stadtwerke alle Maßnahmen kennzeichnen, die einen nachweisbaren Umweltnutzen haben. Hierfür werden die einzelnen Maßnahme in eine Datenbank eingetragen, in der die CO2-Einsparung für diese Maßnahme automatisch berechnet werden.

Wer steckt hinter dem Projekt KLIMAfreundlich und KLIMA-Zähler?
 KLIMAfreundlich ist ein Gemeinschaftsprojekt der ASEW-Mitgliedsunternehmen, die sich den Zielen Energieeffizienz und Ausbau regenerativer Erzeugung verpflichtet fühlen.

Wer überprüft die Plausibilität der Daten?
 Für jede Maßnahme, die die Stadtwerke im Bereich Klimaschutz ergreifen, werden die eingesparten oder vermiedenen CO2-Mengen auf Basis aktuellster, wissenschaftlicher Daten. Die zugrundliegenden Emissionsfaktoren, die unser Klimaschutz-Zähler verwendet, werden fortlaufend von der KlimaManufaktur überprüft und angepasst. Alle zwei Jahre wird die zugrundeliegende Datenbank durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer testiert.

Wie werden die CO2-Einsparungen im Allgemeinen berechnet?
 Alle gekennzeichneten Maßnahmen werden in der zentralen Datenbank erfasst. Dabei werden jeweils die Anzahl bzw. Mengen einer umgesetzten Maßnahme erfasst, etwa die Menge des klimaschonend produzierten Stroms in einem bestimmten Jahr. Diese Jahressumme wird dann mit einem Emissionsfaktor multipliziert, um die Emissionsminderungen in Form von Tonnen CO2-Äquivalent zu berechnen. Das CO2-Äquivalent ist die Maßzahl für den relativen Effekt eines bestimmten Reagens als Beitrag zum Treibhauseffekt.

Wie wird die CO2-Einsparung bei der Stromerzeugung berechnet?
 Bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien werden die produzierten Mengen dem deutschen Strommix gegenübergestellt. Hierbei werden auch die CO2-Emissionen berücksichtigt, die im Lebenszyklus der Anlage beispielsweise für den Bau, den Betrieb oder die Entsorgung anfallen.

Wie wird die CO2-Einsparung durch die Nutzung energieeffizienter Geräte berechnet?
 Die Energieeinsparung durch die Nutzung energieeffizienter Produkte wird ermittelt, indem der Stromverbrauch des energieeffizienten Produktes dem deutschen Durchschnittsverbrauch des jeweiligen Produktes gegenübergestellt wird. Die eingesparten Kilowattstunden werden dann mit einem CO2-Umrechnungsfaktor multipliziert. Da der durchschnittliche Verbrauch der Geräte jedes Jahr sinkt, verringert sich auch jedes Jahr die Einsparung. Dies wird in der Berechnung berücksichtigt.

Wie wird die CO2-Einsparung durch Energieberatungen berechnet?
 Die Berechnung der Einsparung durch Energieberatungen hat die ASEW durch eine umfangreiche Studie erheben lassen, wobei ausschließlich konservative Werte verwendet werden.

Wie wird die CO2-Einsparung bei der CO2-Kompensation berechnet?
 Um klimawirksame Emissionen berechnen zu können, sind zunächst Informationen über die jeweiligen Lebens- bzw. Geschäftsbereiche notwendig. Anhand von Verbrauchsrechnungen lassen sich beispielsweise jährlich verbrauchte Gas- und Strommengen ablesen. Für solche Werte lassen sich dann mit Hilfe von offiziell anerkannten Emissionsfaktoren die dadurch verursachten klimarelevanten Treibhausgase errechnen. Dabei fließen sowohl direkte Verbrennungs- und Prozessemissionen als auch indirekte Emissionen aus Vorketten in die Berechnung ein. Beispielsweise wird bei der Berechnung von PKW-Emissionen auch der Teil der klimarelevanten Emissionen berücksichtigt, der schon bei der Herstellung und dem Transport des später verbrannten Treibstoffs entsteht. Sollten detaillierte Informationen nicht zur Verfügung stehen, kann die KlimaManufaktur mit Durchschnittswerten möglichst realitätsnahe Zahlen in die Berechnung einfließen lassen. Unsere Kunden können dabei wählen, ob sie einen Ausgleich lieber anhand standardisierter, konservativer Emissionswerte leisten oder ob sie es bevorzugen, eine individuelle Berechnung vorzunehmen.

Auf welcher Basis werden die Emissionsfaktoren zur Berechnung der CO2- Einsparungen festgelegt?
 Alle Umrechnungsfaktoren für die Berechnung der CO2-Einsparung basieren auf gut recherchierten Daten. Es werden nur anerkannte Quellen verwendet und dabei ausschließlich konservative Werte für die Ermittlung der Einsparungen herangezogen. Die verwendeten Faktoren wurden von der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) zusammengetragen und werden von der KlimaManufaktur jährlich überprüft.

Welche Werte werden durch den KLIMA-Zähler angezeigt?
 Die eingesparte CO2-Menge, die vom Klima-Zähler angezeigt wird, stellt die Summe aller CO2-Einsparunen dar, die wir durch unsere Aktivitäten seit Beginn der Zählung erreicht haben. Der KLIMA-Zähler zeigt die Gesamtsumme dieser CO2-Einsparungen in Tonnen CO2-Äquivalent (t CO2e) an. Wahlweise wird die Summe in der Anzahl von Bäumen dargestellt, die für die gleiche CO2-Einsparung gepflanzt werden müssten. Die Darstellungform Weltumrundungen zeigt die mit einem durchschnittlichen Auto gefahrene Strecke, die vermieden werden müsste, um die durch unsere Aktivitäten eingesparten CO2-Emissionen zu erreichen. Diese Strecke ist durch Weltumrundungen mit dem Auto dargestellt (40.075,017 km), da der Wert sonst zu groß würde.

Was sind CO2-Äquivalente (CO2e)?
 Neben CO2 gibt es noch weitere Treibhausgase, die sich schädlich auf das Klima auswirken. Die Klimawirkung ist dabei unterschiedlich. CO2, als das am meisten emittierte Treibhausgas, hat sich dabei als Maßstab etabliert. Die Klimawirkung der anderen Gase wird daher in CO2-Äquivalenten oder auch CO2e (CO2 equivalent) dargestellt. Methan (CH4) z.B. hat eine 21mal höhere Treibhauswirkung wie CO2. Daher entspricht die Emission von 1 t CH4 in ihrer Wirkung auf das Klima der Emission von 21 t CO2 oder anders dargestellt 1 t CH4 = 21 t CO2e.

Warum steigt der Zählerwert kontinuierlich?
 Der angezeigte Wert setzt sich zusammen aus den vermiedenen CO2-Emissionen seit Beginn der Zählung und Werten des aktuellen Jahres, die ständig steigen. Die sich ändernden, aktuellen Jahreswerte basieren auf den Vorjahreswerten, da angenommen wird, dass die beteiligten Stadtwerke mindestens wieder dieselbe Menge CO2-Einsparung erzielen werden wie im Vorjahr. Der Vorjahreswert wurde durch die Sekunden eines Jahres geteilt und steigt daher jede Sekunde. Sollte sich beim Jahresabschluss zeigen, dass die tatsächlich eingesparten CO2-Emissionen geringer oder höher waren als im Vorjahr, wird der Wert nachträglich angepasst.

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