Wasser marsch

Bei ihrer Tour über den Plärrer erfahren die swa KAROkids, warum sauberes Wasser auch auf dem Volksfest so wichtig ist.

Damit die Lichter beim Plärrer immer hell leuchten und die Brautwurst schön heiß in die Semmel kommt, sorgen die swa mit einer Trafostation auf dem Gelände dafür, dass auf dem Plärrer Energie fließt. Aber Strom alleine ist nicht alles. Auch sauberes Wasser ist ein Muss. Denn die Krüge wollen gespült, die Theken gewischt und die Hände gewaschen werden.


Dass das klappt, dafür sorgt ein weit verzweigtes Netz von Wasserleitungen: Von zentralen Verteilerstellern aus wird das Wasser über Schläuche dahin transportiert, wo es benötigt wird. In die Küchen, die Wohnwägen der Schausteller und natürlich die Toiletten. Damit es auf dem Plärrer genauso sauberes Trinkwasser wie in ganz Augsburg gibt, nehmen die Stadtwerke Augsburg regelmäßig Wasserproben und überprüfen die Wasserqualität.


Vor allem die Festzelte und Wägen, in denen Essen zubereitet wird, sind auf sauberes Wasser angewiesen. Nur so können sie die hohen Qualitätsstandards einhalten, die sich von sich selbst fordern, die aber auch die zuständigen Behörden regelmäßig kontrollieren – und alle Besucher können sichergehen, dass alles einwandfrei ist.


Beim Besuch der swa KAROkids auf dem diesjährigen Frühjahrsplärrer etwa erzählte Kevin Adam von Adams Bratwurstecke, wie wichtig Hygiene in einem Imbissbetrieb auf dem Plärrer ist. Seit 50 Jahren steht seine Familie auf dem Volksfest – daher wissen die Adams genau, worauf es ankommt. Zu den wichtigsten Tätigkeiten gehört das Putzen. Zwei Stunden morgens und abends wird alles blitz blank poliert – und auch dafür ist sauberes Wasser notwendig. Doch nicht nur der Imbisswagen selbst, auch das Kühlhaus, in das Metzgereien aus der Region ihre Waren liefern, muss hygienisch sauber sein. Darüber hinaus muss jeder, der in einem Betrieb arbeitet, der mit Lebensmitteln zu tun hat, jährlich ein Gesundheitszeugnis nachweisen.


Ob alle Standards auch zuverlässig eingehalten werden, das prüft die Lebensmittelkontrolle. Sie nimmt beispielsweise Proben der angebotenen Würstel mit und analysiert, ob sich auch keine krankmachenden Keime darin befinden. Aber auch das Bier oder das Eis, das auf dem Plärrer verkauft wird, wird untersucht. Ist alles in bester Ordnung, haben die Schausteller gute Chancen, im Herbst wieder auf dem Plärrer zu stehen – und die Volksfest-Besucher mit regionalen Schmankerl zu verköstigen.

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