Vorgehen bei rostigem Wasser

Keine Panik: Für kurzfristig auftretendes rostiges Trinkwasser gibt es häufig eine simple Erklärung.

Wenn beispielsweise nach Arbeiten an der Hausinstallation das Sperrventil wieder aufgedreht wird, können sich durch den plötzlichen, hohen Druckanstieg Ablagerungen und harmloser Rost aus den Leitungen lösen. Dies ist völlig normal. Meist hilft es, die Perlatoren von den Wasserhähnen abzudrehen und diese kräftig aufzudrehen. Sobald das Wasser klar und kühl aus dem Hahn kommt, kann es wieder getrunken werden. Eine Sanierung der Trinkwasseranlage ist in den meisten dieser Fälle nicht nötig.

Vorgehen bei dauerhafter Korrosion

Übermäßig viele Ablagerungen oder ständig rostiges Trinkwasser können hingegen auf ein ernsthaftes Korrosionsproblem hindeuten. Mögliche Ursachen sind die fehlerhafte Kombination verschiedener Materialien, Stagnationsbereiche oder Materialfehler. In jedem Fall sollte ein Installateur-Fachbetrieb hinzugezogen werden. Eventuell kann eine einmalige Sanierung mit hoch dosierten Phosphaten in Kombination mit Silikaten sinnvoll sein. Die Wirksamkeit einer dauerhaften Zudosierung in den erlaubt niedrigen Konzentraten ist jedoch unter Fachleuten umstritten.

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