Schutz gegen Schmutz

Bei Spaziergängen in den Naherholungsgebieten trifft man immer wieder auf Schilder mit dem Wassertropfen der swa. Diese signalisieren, dass Sie sich in einer Schutzzone der Trinkwasserversorgung befinden.


Zweck dieser Zonen ist es, den Zustrombereich zu den Brunnen vor Verunreinigungen zu schützen. Mit zunehmender Nähe zu den Brunnen wächst die Gefahr, dass die natürliche Reinigungskraft der nur wenige Meter dicken Bodenschichten nicht ausreicht, eventuelle Verunreinigungen zu filtern und am Eindringen in das Grundwasser zu hindern.

Schutzgebiet Augsburg

Den Schutzbereich rund um die Brunnen bezeichnet man als Fassungsbereich (blau). Er ist eingezäunt oder wird natürlich eingegrenzt, etwa durch Bäche und so vor Schmutz und Unrat geschützt, denn diese Fassungsbereiche dürfen nicht betreten werden.


Die engere Schutzzone (rot) ist so groß, dass einströmendes Grundwasser von der äußeren Begrenzung bis zum Brunnen mindestens 50 Tage im Boden verbleibt. In Augsburg fließt das Grundwasser mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 Metern am Tag. Bis zum Erreichen der 50-Tages-Grenze ist also eine Strecke von etwa 1.000 Metern nötig. Während dieser Fließzeit sterben krankheitserregende Keime ab – chemische Stoffe werden aber nicht abgebaut. Dass Krankheiten wie Typhus und Cholera in unseren Breiten nicht mehr auftreten, belegt die Bedeutung von Schutzzonen bei der Gewinnung von naturbelassenem Trinkwasser.


In den weiteren Schutzzonen (orange, grün, gelb) gelten strenge Regeln für die landwirtschaftliche Nutzung, die Bebauung, die Lagerung wassergefährdender Stoffe, den Abbau von Kies und vieles mehr.
Die genaue Lage der Schutzzonen beiden Trinkwasserschutzgebiete Stadtwald Augsburg und Fohlenau gekennzeichnet können Sie hier herunterladen.

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