Mit der Hilfe der Sonne – Teil 1

Wie genau Solarenergie funktioniert ist eigentlich ganz einfach – man muss es nur einmal erklärt bekommen haben. Ganz generell ist Solarenergie (oder auch Sonnenenergie) sogenannte Primärenergie, die von der Sonne auf die Erde eingestrahlt wird. Für die genaue Berechnung des Energiegehalts der Sonneneinstrahlung, die auf eine Fläche trifft, ist der Winkel zwischen Sonnenstrahl und Fläche entscheidend. Dieser ändert sich je nach Tages- und Jahreszeit und selbst bei strahlend blauem Himmel kommen nur etwa 90 Prozent der gesamten Sonnenenergie an der Erdoberfläche an. Allerdings ist das immer noch etwa 10.000-fach höher als der menschliche Energieverbrauch.

Die Finger (fast) überall mit drin

Solarenergie wird von Atmosphäre, Land und Meer absorbiert. Dadurch verursacht sie Wind, Wellen, Meeresströmungen, Verdunstung und Niederschläge sowie Pflanzenwachstum. Ein großer Teil der eingestrahlten Energie wird direkt reflektiert oder indirekt als Wärmestrahlung wieder abgestrahlt. Der Teil der Solarenergie, der direkt oder diffus auf der Erdoberfläche auftrifft, kann weitergenutzt werden: durch direkte Umwandlung in Strom (Photovoltaik) oder Wärme (Solarthermie). Von der Solarenergie hängen auch alle anderen erneuerbaren Energien ab. So entsteht Wind beispielsweise durch die Luftströmung zwischen sonnenerwärmter und kalter Luft (Windkraft), Biomasse wächst nur mit der Hilfe der Sonne (Biomasse/Biogas) und Regen fällt nur, wenn auch Wasser an anderer Stelle durch Sonneneinstrahlung verdunstet (Wasserkraft). Lediglich die Geothermie und die Gezeitenenergie funktionieren von der Solarenergie unabhängig.

Die Sonne ins eigene Haus lassen

Um diese Sonnenenergie nun im eigenen Haushalt nutzen zu können, benötigt man sogenannte Solar- oder Photovoltaik-Module. Sie setzen aus mehreren Solarzellen zusammen, welche wiederum solare Strahlungsenergie in Strom umwandeln. Diese Zellen bestehen meist aus Silizium und sind durch Kombinationen aus Parallel- und Reihenschaltungen zu den Modulen zusammengefasst. Je nach Anzahl der in Reihe geschalteten Zellen ergibt sich die maximale Spannung eines solchen Moduls. Die einzelnen Solarzellen sind in der Regel zwischen Glas- oder Kunststoffscheiben eingebettet. Dadurch werden sie vor Witterungseinflüssen geschützt. Ein Metallrahmen (z.B. aus Aluminium) hält das Modul zusammen und ermöglicht zusätzlich die Montage auf einem Dach oder Trägergestell. So können die Solarmodule etwa 20 bis 25 Jahre den sogenannten Solarstrom produzieren.

Auch die swa bieten ihren Kunden die Möglichkeit, sich mit Solarenergie zu versorgen. Weitere Infos zu swa SmartSun gibt es im Internet, unter 0821 – 6500 8145 bei der swa Energieberatung.

Bild: Bernd Jaufmann

Kontakt
swa_Bildmarke.jpg.jpg
Kundencenter
Beratung
Telefon: 0821 6500-6500
Fax: 0821 6500-14415
Störung melden

Sie möchten uns eine Störung melden? Hier erreichen Sie unseren Entstördienst.
Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar!

Bitte beachten Sie, dass die Telefonate zu Protokollzwecken aufgezeichnet werden.

Erdgas0821 6500-5500
Strom0821 6500-6600
Fernwärme0821 6500-5555
Trinkwasser0821 6500-6655