Jetzt geht’s los: Baubeginn des Umweltbildungszentrums steht fest

Im Botanischen Garten in Augsburg soll ein Umweltbildungszentrum entstehen. Wer für die Planung zuständig sein wird, war noch nicht klar – zumindest bis jetzt. Denn nun hat sich der Umweltausschuss entschieden, welches Architekturbüro diesen großen Auftrag an Land ziehen darf – und sorgt hier für eine kleine Überraschung.

Seit 2007 ist der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V., den die Stadtwerke Augsburg unter anderem mit den Erlösen aus dem Tarif swa Trinkwasser Regenio unterstützen, Träger der staatlich anerkannten Umweltstation Augsburg. Diese führt eigene Projekte durch, ist für die Koordination der Umweltbildungsveranstaltungen im Landkreis zuständig und gilt als Anlaufstelle für alle Interessierten, die sich in der Umweltbildung engagieren möchten. Doch leider hatte die Umweltstation bislang kein eigenes Gebäude. Das ändert sich nun! Denn das neue Umweltbildungszentrum im Botanischen Garten Augsburg ist nicht nur geplant, auch das dafür zuständige Architekturbüro wurde nun gefunden.

Überraschender „Sieger“

Um zu einer bestmöglichen Entscheidung darüber zu kommen, wer für die weitere Planung des neuen UBZ zuständig sein wird, hat der Umweltausschuss einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Interessanterweise wurde sich nun allerdings nicht für den Sieger des Wettbewerbs entschieden, sondern für das zweitplatzierte Architekturbüro Hess/Talhof/Kusmierz aus München.

Ein verbesserter Entwurf gab den Ausschlag

Die Begründung dafür ist wiederum ganz einfach: „Die Architektur des Entwurfs des Münchner Büros stand bei allen Jurymitgliedern von Anfang an hoch im Kurs. Allerdings gab es einige Punkte, die Fragen offen ließen. Bei den Auftragsverhandlungen mit den drei Preisträgern überzeugten Hess/Talhof/Kusmierz dann mit einem deutlich verbesserten Entwurf“, so Reiner Erben, Umweltreferent der Stadt Augsburg. Daher habe das Auswahlgremium schließlich auch den Stadträten im zuständigen Bauausschuss empfohlen, die Münchner Architekten für die Weiterplanung ihres Entwurfs zu beauftragen.

Neues Zuhause und noch viel mehr

Das UBZ wird nun aber nicht nur das neue Zuhause für die Umweltstation, sondern auch „der Nukleus von Umweltbildung beziehungsweise Bildung für Nachhaltige Entwicklung und der darin aktiven Vereine und Organisationen sein“, betont Reiner Erben. Denn gerade im Hinblick auf Themen wie Umweltschutz, Klimawandel, Insektensterben oder Landverbrauch brauche es eine Institution, die das Bewusstsein intakter Landschaften schärfen könne, so der Umweltreferent.

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