Hauptbahnhof: die nächsten Schritte

Die Baumaßnahmen zur Untertunnelung des Hauptbahnhofes sind in der Eingangshalle des Bahnhofsgebäudes angekommen. Derweil steht auch das letzte Tunnelstück unter dem Bahnhofsvorplatz kurz vor der Fertigstellung.

In Absprache mit dem Denkmalschutz laufen die baulichen Vorbereitungen der Eingangshalle im Bahnhofsgebäude derzeit auf Hochtouren. So werden die Fenster und Türen aus den Arkaden genommen und die entstandenen Zwischenräume anschließend vermauert um die Fassade zu stabilisieren. Auch die Wandverkleidungen sowie die Decken im Inneren der Eingangshalle sind bereits abmontiert und werden bis zu ihrem Wiedereinbau sicher eingelagert. Zudem wird die komplette Ostfassade mit Stahlträgern und Pressen gestützt, um ein Absinken während der Bauarbeiten zu verhindern.


Zement wird ins Erdreich gespritzt


Da das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude nicht beschädigt werden darf, kommt bei der Untertunnelung ein besonderes Verfahren zum Einsatz. Nach den aktuell laufenden Probebohrungen wird Zement ins Erdreich unter dem Bahnhofsgebäude eingespritzt, um dort die Tunnelwände aufzubauen, zwischen denen die Straßenbahnen in Zukunft den Bahnhof unterqueren werden. Anschließend wird die Tunneldecke aufgesetzt und das Erdreich zwischen den Wänden über den bereits bestehenden Tunnel Richtung Halderstraße abtransportiert.


Tunnelrohbau auf der Ostseite ist fast fertig


Während die Arbeiten im Gebäude begonnen haben, stehen sie für den Tunnelrohbau auf der Ostseite kurz vor dem Abschluss: Nachdem die Arbeiten für die Schalung jetzt abgeschlossen sind, wird die Decke des letzten Tunnelstückes bis zum Bahnhofsgebäude betoniert. Anschließend wird die Baugrube um das Tunnelbauwerk bis Mitte September wieder verfüllt.


2023 geht’s los


Der Straßenbahntunnel samt unterirdischer Haltestelle soll 2023 in Betrieb genommen werden. Fahrgäste werden so in Zukunft barrierefrei über Aufzüge und Rolltreppen einen direkten, schnellen Zugang zu den Bahnsteigen der DB haben.

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