Genug für alle Fälle

Spitzenlasten oder Stromausfall. In vier Speicher-Behältern wird Trinkwasser aufbewahrt.

Wenn morgens in den Augsburger Bädern Hochbetrieb herrscht und sich die Familie an der Badtür die Klinke in die Hand gibt, ist der Wasserverbrauch deutlich höher als beispielsweise Nachts, wenn alle friedlich in ihren Betten liegen und schlafen. Dieser Spitzenbedarf wird aber nicht durch eine Erhöhung der Pumpleistung ausgeglichen, sondern durch Speicherbehälter. Auch im Falle eines Stromausfalls wird die Wasserversorgung durch diese Speicher sichergestellt.

48,3 Millionen Liter Trinkwasserreserven

Augsburg besitzt drei größere und einen kleineren Speicher-Behälter, jeweils in zwei Kammern unterteilt: Der Hochbehälter in Steppach fasst 25.000 Kubikmeter – also 25 Millionen Liter – reinstes Trinkwasser. Der Speicher in Leitershofen fasst 15.000 Kubikmeter; der im Lochbach-Wasserwerk enthält 8.000 Kubikmeter und der Behälter in Bergheim 300 Kubikmeter. Zusammen reichen diese 48.300 Kubikmeter gerade mal etwa 20 Stunden, um Augsburgs „Durst“ zu löschen. Das zeigt aber auch, dass das Augsburger Trinkwasser durch die rasche Umwälzung immer frisch in den Hahn kommt.

Optimaler Druck durch den optimalen Standort

Angesiedelt sind die Speicher auf Anhöhen. Durch das Gefälle drückt das Wasser gleichmäßig und ohne Stöße ins Netz. Dabei ist die Höhenlage so gewählt, dass der Druck im Versorgungsgebiet optimal ist.

Trinkwasserspeicher: Ausgleich von geringem Verbrauch und Spitzenleistung

Die Trinkwasserspeicher erfüllen mehrere Aufgaben. Die Hauptaufgabe ist der Ausgleich von geringem Verbrauch und Spitzenleistung. Denn obwohl in den Nachtstunden kaum Wasser verbraucht wird, laufen die Pumpen Tag und Nacht mit gleicher Leistung. Das ist umwelt- und materialschonend. Der dabei entstehende Überfluss wird in die Trinkwasserspeicher gepumpt, aufbewahrt und in Spitzenzeiten abgegeben. Außerdem sorgen sie für Trink- und Löschwasser, wenn die Pumpen im Gewinnungsgebiet keinen Nachschub liefern können, etwa bei einem Stromausfall.

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