Gaswerk: Die Anfänge

Rund 85 Jahre lang hat das Gaswerk in Oberhausen zuverlässig seinen Dienst getan. Seit Silvester 1915 versorgte es die Stadt und seine Bürger mit Energie. Mit dem neuen Jahrtausend begann 2001 der Ruhestand, verbunden mit dem zügig erteilten Denkmalschutz. Modernere Technik löste damals die ehrwürdige Einrichtung ab.
Fürsorglich haben engagierte Bürger im Verein Gaswerksfreunde Augsburg e.V. in den Jahren danach das stattliche Areal mit Leben gefüllt. Das kleine Museum ist genauso wie die Aussichts- und Klettertouren auf den Gaskessel ein echter Geheimtipp für Einheimische und Besucher.

Ein zweites Leben für das Gaswerk

Nun steht dem attraktiven Ensemble eine neue Karriere ins Haus. Das Gaswerk wird sich zu einem Zentrum für die Kreativwirtschaft entwickeln, in dem unter anderem die Kunst- und Kultur schaffenden vom Kulturpark West einziehen könnten. Gleichzeitig engagieren sich die Stadtwerke Augsburg (swa) dafür, ein bauhistorisches Denkmal, das hohen Aufwand verursacht, in ein belebtes und genutztes Objekt zu verwandeln, das seine Kosten selbst trägt.
Das Gaswerk, seine Gebäude und die dazugehörigen Flächen gehören den swa, die früher die Anlage als Energieversorger betrieben haben. Darum sind bei den Stadtwerken Augsburg auch alle Arbeiten angesiedelt, die mit der Umgestaltung zu tun haben.

Gaskessel - Stefan Heinrich
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Weg mit den Altlasten

„Schon in den vergangenen Jahren haben die swa vieles unternommen, um das Gelände des ehemaligen Gaswerks auf seine neue Aufgabe vorzubereiten“, berichtet Dr. Ralph Steger, bei den Stadtwerken Augsburg verantwortlich für das Projekt Gaswerk. Unter anderem galt es, den Boden von Altlasten zu befreien. „Dafür haben wir bisher mehr als fünf Millionen Euro ausgegeben“, sagt Steger. Zusätzlich sind jedes Jahr rund eine halbe Million Euro in den Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude geflossen. Diese umfassenden Vorbereitungsarbeiten sind die Grundlage für eine spätere, nachhaltige Nutzung des Areals.

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