Die Wasser-Radl-Tour: Station 7

Muss man im Stadtwald vor umherfliegenden Geschossen in Deckung gehen? Oder was hat es mit der „Schießplatzheide“ auf sich? Bei der swa Radl-Tour für Trinkwasser Regenio-Kunden erfahren wir es.

Führt der sonntägliche Spaziergang vorbei an der Schießplatzheide, muss niemand mehr in Deckung gehen. Bis Anfang der 80er Jahre war dies allerdings anders. Bis dahin befand sich an dieser Stelle tatsächlich ein Truppenübungsplatz, den nach dem Zweiten Weltkrieg die Amerikaner nutzen, um ihre Fähigkeit am Gewehr zu verbessern.

Heute ist die Schießplazuheide eine blühendes Beispiel für die Arbeit des Landschaftspflegeverbands Stadt Augsburg – denn ohne ihn könnte sich niemand an der Pracht erfreuen, die dort blüht und Insekten sowie Tieren Heimat, Schutz und Nahrung bietet.

Schafe müssen draußen bleiben ...

Da sich die Schießplatzheide im Trinkwasserschutzgebiet befindet, dürfen hier keine „natürlichen“ Rasenmäher zum Einsatz kommen. Schafe und andere Weidetiere würden mit ihrem Kot das Trinkwasser verunreinigen. Stattdessen kümmert sich hierum der Landschaftspflegeverband, er übernimmt einmal im Jahr die Mahd. Das Besondere: Ein Drittel bis ein Viertel des Aufwuchses bleibt stehen. Denn so haben auch spät blühende Arten genug Zeit, Samen zu entwickeln. Zudem sind die ungemähten Bereiche ein toller Versteck- und Überwinterungsort für zahlreiche Tiere. Im nächsten Jahr wird der Aufwuchs dann an anderer Stelle ausgespart. So können sich wieder andere Arten entwickeln.

... Hunde übrigens auch

Deswegen ist es auch so wichtig, dass der sonntägliche Spaziergang oder die Gassirunde nicht quer über die Heide führt, sondern Zwei- und Vierbeiner auf den Pfaden blieben. Denn Heideröschen, Kreuzblume und Schlüsselblume können nur in voller Pracht blühen, wenn sie auch wachsen dürfen und empfindliche Tierchen – etwa Vögel, die am Boden brüten – freuen sich über die Ruhe.

Neben der Schießplatzheide lohnt sich übrigens auch ein Besuch der Königsbrunner Heide. Hier blüht die seltene Sumpfgladiole, die der Lech von Südeuropa nach Augsburg brachte.

Ein echtes „Zuckerl“ für swa Trinkwasser Regenio Kunden

Nach dem Besuch der Schießplatzheide führt Tine Klink vom Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg die Teilnehmer der Rad-Tour für swa Trinkwasser Regenio-Kunden noch vorbei an den viele Bächen, die durch den Stadtwald fließen. Jeder hat eine kleine Geschichte zu erzählen. Wer sie hören will, kann sich einer der vielen Führungen des Landschaftspflegeverbands Stadt Augsburg anschließen oder sich für den Bezug von swa Trinkwasser Regenio entscheiden. Da bekommt man nicht nur Trinkwasser, das mit 100 Prozent Ökostrom gefördert wird, sondern unterstützt auch den Erhalt des wunderschönen Stadtwalds. Und als kleines „Zuckerl“ bieten die Stadtwerke Augsburg jedes Jahr exklusive Führungen für Kunden an, nach denen man die Schönheit des Stadtwalds nochmals mit anderen Augen sieht.

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