Die Wasser-Radl-Tour: Station 5

Findet sich im schönen Stadtwald etwa eine ehemalige Richtstätte? Auf der Radl-Tour für swa Regenio-Kunden erfahren wir, was es mit dem „Galgenablass“ auf sich hat.

Tine Klink vom Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg lenkt die Teilnehmer der Radl-Tour, die exklusiv für swa Trinkwasser Regenio-Kunden angeboten wird, zum Galgenablass. Doch auch wenn der Name vermuten lässt, dass hier zu früheren Zeiten vielleicht einmal eine Richtstätte für zum Tode Verurteilte stand: dem ist nicht so. Der Name verrät lediglich die bauliche Besonderheit, die sich an dieser Stelle findet.


Ausgeklügelte Trennung von Brauch- und Quellwasser


Am Galgenablass kreuzen sich der Siebenbrunner Bach und der Grenzgraben. Durch den Siebenbrunner brach fließt das trübe Lechwasser, das einst die Webereien nutzten, um mit Wasserkraft Energie zu erzeugen. Im Grenzgraben hingegen fließt reines Quellwasser, das der Trinkwasserversorgung diente und heute noch den Tieren des Augsburger Zoos schmeckt. Das saubere Quellwasser wird durch einen sogenannten Düker unter dem Lechwasser hindurch geleitet.


Wer wird denn nun „aufgehängt“?


Am Galgenablass befand sich einst eine Schleuse, die der Regulierung der Wassermenge im Siebenbrunner Bach diente. Eine Bretterwand, der sogenannte Schütz, war an einer Vorrichtung „aufgehängt“, die einem Galgen ähnelt. Brauchten die Augsburger mehr Wasser, um die Energieausbeute zu erhöhen, öffnete man einfach die Schleuse.


Übrigens: An dieser Stelle lohnt es sich, mal die Finger ins Wasser zu halten. Das Quellwasser ist etwa 1,5 Grad Celsius kühler, als das Lechwasser.

Station 6: Das Siebenbrunner Unterdorf

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