Blütenmeer statt Ackerland

Entlang der Lechstraße lässt sich derzeit eine wahre Blütenpracht bewundern. Doch diese wächst nicht ganz zufällig genau dort.

Wer die Lechstraße in Königsbrunn Richtung Lechstaustufe 23/Mering fährt, kann sich derzeit an einem ganz besonders schönen Anblick erfreuen. Er fährt vorbei an vier Blühbrachefeldern, auf denen sich Wild- und Honigbienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten und Tiere tummeln.


Diese bunte Vielfalt hat sich nicht ganz zufällig entwickelt. Es wurde die vom Landschaftspflegeverband Augsburg empfohlene blütenreiche „Veitshöchheimer Bienenweide“ ausgesät. Diese Blühbrache erfüllt zwei wichtige Aufgaben. Zuallererst bieten die Blumen vielen Insekten, wie Bienen und Schmetterlingen, aber auch anderen Tieren der Feldflur einen abwechslungsreichen Lebensraum. Sie können sich an den Pollen bedienen und sich zwischen den Blumen verstecken. Eine andere wichtige Aufgabe ist der Schutz des Augsburger Trinkwassers. Denn auf Feldern, wo keine Nutzpflanzen angebaut werden, müssen auch kein Dünger oder Pestizide ausgebracht werden, die ins Grundwasser sickern könnten.


Vier Felder haben Landwirte entlang der Lechstraße für das Säen der sogenannten Blühbrache bereitgestellt und sind selbst begeistert von der Blüten- und Insektenvielfalt. Drei Felder wurden 2017 angesät, eines 2016. Weitere Flächen liegen verstreut im Trinkwasserschutzgebiet. Finanziert werden konnten die Felder dank Kunden, die sich für das Produkt swa Trinkwasser Regenio entschieden haben. Ein Feld haben die Stadtwerke Königsbrunn gefördert. Das dortige Projekt läuft zunächst für drei Jahre, eine Verlängerung ist geplant.


Wer das Blütenmeer und seine Bewohner bestaunen will, kann dies noch bis in den Herbst hinein tun.

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