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Innovation und Zukunft

Unsere Innovations- und Zukunftsprojekte

Die swa befassen sich intensiv mit Themen wie Energieffizienz, dem verantwortungsvollen Umgang mit Energie und der Energiewende. Wir haben die Bedeutung von Innovation in diesem Bereich früh erkannt und setzen weiterhin darauf, uns als Treiber und Förderer von Innovations- und Zukunftsprojekten stark zu machen.

Unserer Verantwortung als Treiber und Förderer von Innovation versuchen wir durch verschiedenste Projekte gerecht zu werden. Dabei verlassen wir uns nicht nur auf unser eigenes Know-How, sondern setzen gezielt auf qualifizierten Input von Bürgern, Experten und kooperierenden Hochschulen und Universitäten.

Sie swa haben 2015 mit dem Energiekongress begonnen mit den Bürgern der Stadt Augsburg die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Rund um das Thema Energie wurden Ideen gesammelt und diskutiert.

Die Synthese dieser Themen wurde dann beim Innovationstag 2017 vorangetrieben. Die Ergebnisse aus den Themenbereichen „Autarkes Haus“, „Energiecommunity“ und „transparente Energieerzeugung“ werden nun intern weiterentwickelt.

Auch 2018 wird wieder eine gemeinsame Veranstaltung mit den Bürgern Augsburgs stattfinden. Die swa tritt in den Dialog und gestaltet die aktive Beteiligung der Menschen in der Stadt.

Die Stadtwerke Augsburg haben das Ziel, durch innovative Energiedienstleistungen die klimaschonende Energieversorgung der Region Augsburg und darüber hinaus zu gestalten. Um den Innovationsprozess auf eine breite und nachhaltige Grundlage zu stellen, werden Anregungen aller relevanten Gruppen, insbesondere aus Wirtschaft und Wissenschaft, einbezogen werden. Hierzu wurde der Innovationsbeirat als beratendes Expertengremium gegründet und etabliert. Inhalt sind relevante technologische Trends und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und deren Auswirkungen zu diskutieren und in konkrete Projekte, Maßnahmen etc. zu transferieren.

Mitglieder swa Innovationsbeirat:

  • Techn. Universität München: Prof. Dr. Thomas Hamacher
  • Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen u. Umformtechnik IWU: Johannes Glassschröder
  • VBEW: Detlef Fischer
  • Augsburg: Dr. Sebastian von Mammen, Prof. Dr. rer.nat. Jörg Hähner
  • KUMAS Kompetenzzentrum Umwelt e.V.: Thomas Nieborowsky
  • IHK Schwaben: Nina Reitsam
  • Hochschule Augsburg:  Prof. Dr.-Ing. Christine Schwaegerl, Prof. Dr. Manfred Uhl
  • BICCnet: Sascha Stöppelkamp
  • ASEW: Daniela Wallikewitz
  • Hochschule München: Prof. Dr. Franz Josef Ziegler
  • IfBMI – Institut für Business Model Innovation: Prof. Dr. Daniel Schallmo
  • Siemens AG: Dr. Stefan Nießen
  • MAN Diesel & Turbo SE: Michael Kramer
  • Umweltamt Augsburg: Hans-Peter Koch

Die Bundesregierung hat entschieden, um die Energiewende zu erreichen eine Digitalisierung des Stromnetzes notwendig ist. Basis dieser Digitalisierung auf dem Weg zum intelligenten Netz ist das intelligente Messsystem (Smart Meter). Daher wurde per Gesetz (MSBG) entschlossen den Einbau dieser Zähler verbindlich (ab 6000kWh/a beim Strom) vorzuschreiben.

Um die Auslesung dieser Zähler so sicher wie möglich zu gestalten wurde eine neue Marktrolle geschaffen. Diese Marktrolle übernimmt die mit   Partnern gegründete Tochterfirma der swa. Die MeteringSüd hat ihren Sitz in Augsburg und übernimmt eine Vielzahl an Dienstleistungen für ihre Tochterunternehmen.

Näheres finden Sie unter: http://meteringsued.de/

Die WWK Arena ist das erste CO2-neutrale Stadion in Europa. Für den umweltschonenden Betrieb sorgen eine ganze Reihe von Technologien. Die WWK-Arena erzeugt beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage auf dem Stadiondach zum Teil ihren eigenen Strom. Die Stadtwerke Augsburg sind als Energieversorger nicht nur für die Erschließung und die Energie- und Wasserlieferung zuständig. Wir bieten mit dem Trafo-Contracting auch die Umwandlungsanlage für die nötige Niederspannung an. Auch bei der Heizung liefern die Stadtwerke nicht nur Strom und Gas, sondern Wärme und Kälte. Dazu setzen sie in Zusammenarbeit mit der BEW (Tochter der LEW) auf ökologische Wärmepumpen. Bis zu sechs Brunnen mit einer Tiefe von je 40 Metern fördern Grundwasser, das über Wärmetauscher die gewünschten Temperaturen erzeugt. Was darüber hinaus in Sptizenlastzeiten während des Spiels noch nötig ist, erbringt ein Bioerdgas-Kessel. Letztlich spart die innovative Anlagentechnik dem FCA auf Dauer sogar noch Geld.

Inhalte folgen in Kürze.

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SMIC (Smart Microgrid Information and Control)

Das Forschungsprojekt im Gewerbegebiet Augsburg-Haunstetten

Das Energiesystem ist im Wandel. Durch die dezentrale fluktuierende Erzeugung aus erneuerbaren Energien ist ein Umbau der Infrastruktur zu erwarten. Um auf diese Herausforderungen vorbereitet zu sein und selbst einen Teil zur Ermittlung zukünftiger Entwicklungen beizutragen initiierte die swa das Forschunsprojekt SMIC (Smart Microgrid Information and Control) mit. Gemeinsam mit der TU-München, dem Fraunhofer ESK und weiteren IT-Unternehmen testeten die swa bis 2018 ein intelligentes Stromnetz, das zukünftig den Stromverbrauch im Gewerbegebiet noch effizienter regelt. Bei diesem Forschungsprojekt kommt moderne Mess- und Kommunikationsinfrastruktur zum Einsatz um Netze zukünftig noch effizienter zu planen und die Energiewende mit einem hohen Anteil erneuerbaren Energien zu meistern. Die swa sind hier Projektleiter und testen in einem kleinen Teilbereich des Augsburger Netzes die moderne IT-, Kommunikations- und Messtechnologie des zukünftigen Energienetzes.

Die Projektziele, 2012 entwickelt, waren hoch gesteckt. Es sollte nicht nur bei Kunden intelligente Messsysteme verbaut werden, sondern auch die dazugehörige IT-Infrastruktur aufgebaut werden. Danach sollte der Netzzustand vom nächsten Tag prognostiziert werden und den Kunden bei Notwendigkeit eine Lastanpassung vorgeschlagen werden.

Im Rückblick lässt sich konstatieren, dass aktuelle Forschungsprojekte immer noch mit denselben Zielen starten. Die Entscheidung auf „zertifikatsnahe“ Kommunikationseinheiten (Gateways), also Gateways, welche den in einem Rolloutszenario verwendeten, zu setzen zu nicht vorhersehbaren Verzögerungen führten. Daher musste von den ursprünglichen Zielen Abstand genommen werden und der Aufbau einer funktionierenden ITK-Struktur war das wichtigste Ergebnis. Mit dem aktuellen Wissen, dass deutschlandweit immer noch keine zertifizierten Gateways zur Verfügung stehen, erscheinen die Bemühungen der Projektpartner und der swa nun in einem äußerst positiven Licht. Das Projekt SMIC hat für Bayern Pionierarbeit geleistet und die gesammelten Erfahrungen stehen den Unternehmen und deren Kunden für die zukünftigen Herausforderungen zur Verfügung.

Für weitere Informationen: http://www.smartgrid-smic.de/

C/sells ist Teil des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die fünf Schaufenster mit insgesamt über 200 Mio. Euro. Zusammen mit den zusätzlichen Investitionen der Unternehmen werden über 500 Mio. Euro in die Entwicklung des Energiesektors investiert. SINTEG ist damit ein wichtiger Beitrag zur Digitalisierung der Energiewende.

Anfang Dezember 2016 überreichte Staatssekretär Baake die Förderbescheide für die SINTEG-Projekte und gab damit das Signal, am 01.01.2017 mit der Entwicklung von Blaupausen für eine intelligente Energieversorgung zu beginnen.

Die swa sind dabei im süddeutschen Schaufenster C/sells unterhalb der Regionalkoordination der FFE (Forschungsstelle für Energiewirtschaft) aktiv. Ziel ist es, in großflächigen „Schaufensterregionen“ skalierbare Musterlösungen für eine umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien zu entwickeln und zu demonstrieren. Im Zentrum stehen dabei die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch sowie der Einsatz innovativer Netztechnologien und Betriebskonzepte. Die gefundenen Lösungen sollen als Modell für eine breite Umsetzung dienen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die fünf Schaufenster mit insgesamt über 200 Mio. Euro. Zusammen mit den zusätzlichen Investitionen der Unternehmen werden über 500 Mio. Euro in die Entwicklung des Energiesektors investiert. SINTEG ist damit ein wichtiger Beitrag zur Digitalisierung der Energiewende. An den SINTEG-Schaufenstern sind über 200 Unternehmen und weitere Akteure, bspw. aus der Wissenschaft, beteiligt.

Die swa beteiligen sich am Forschungsprojekt zur Blockchain-Technologie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft.

Im Projekt "Blockchain - Chance zur Transformation der Energieversorgung", das seit 1.10.2017 läuft, analysiert und entwickelt die Forschungsstelle für Energiewirtschaft gemeinsam mit sieben Projektpartnern aus den Bereichen Energieversorgung, Netzbetrieb, Technologie und Branchenverband mögliche Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie. So werden in einem dreistufigen Prozess (Vorstudie – Initiierungsphase – ggf. Umsetzung im Feldversuch) die wissenschaftlichen und praktischen Herausforderungen bzgl. der Umsetzung von Blockchain-Projekten evaluiert und in einen energiewirtschaftlichen Kontext eingeordnet.

Der Fokus soll dabei auf die strukturierte Analyse und Entwicklung von Anwendungsfällen der Blockchain-Technologie in der Energiewirtschaft gelegt werden. Ziel ist, am Ende aussichtsreiche Use Cases zu identifizieren, deren Potenzial zu bewerten und schließlich ein Umsetzungsprojekt zu initiieren.

Der notwendige umfangreiche Umbau der Netzinfrastruktur ist eine technische Herausforderung, deren Umsetzung sich im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen bewegt. Unter dem Titel „Merit Order Netz-Ausbau 2030“ (MONA 2030) wurde ein Vergleich der Maßnahmen und Technologien zur Netzoptimierung, speziell im Hinblick auf die Einspeisung hoher Anteile erneuerbarer Energien in die Übertragungs- und Verteilnetze, erarbeitet. Insbesondere wurden dabei kostenoptimale Ausbau-/Einsatzreihenfolgen für die untersuchten Maßnahmen und Technologien erstellt. Unter dem Begriff "Netzoptimierende Maßnahmen" werden alle Maßnahmen betrieblicher, technischer und regulatorischer Natur zusammengefasst, die zur Optimierung des Netz-Ausbaus herangezogen werden können.

Die Stadtwerke Augsburg waren in diesem Projekt der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FFE) als assoziierter Partner beteiligt. Weitere Informationen zum Thema sowie den Abschlussbericht finden Sie auf den Seiten der FFE.

Die „Vier Kopernikus-Projekte für Energiewende“ sind die größte Forschungsinitiative zur Energiewende in Deutschland:

  • ENSURE
  • P2X
  • SynErgie
  • ENavi

(siehe auch youtube, Kopernikus-Projekte).

Die Projekte sind auf 10 Jahre mit mehreren Phasen ausgerichtet.

Im Rahmen des Projektes SynErgie soll branchenübergreifend erforscht und demonstriert werden, wie energieintensive Produktionsprozesse an eine schwankende Stromversorgung anzupassen sind, um somit einen Teil zum Gelingen der Energiewende beizutragen. Darunter gibt es wiederum 6 Cluster. Die swa sind assoziierter Partner im Cluster 6, energieflexible Region Augsburg.

Die swa kümmern sich um die Zukunft der Energieversorgung, des Verkehrs und um die Zukunft in Augsburg. Die Einbindung der Wissenschaft ist dabei ein Schlüssel zu innovativen und zukunftsträchtigen Entwicklung von Stadt und Region. Gemeinsam mit Hochschulen und Forschungsinstituten werden Forschungsprojekte initiiert und auch eine Vielzahl an wissenschaftlicher Arbeiten aller Fachrichtungen angefertigt.

Die swa haben immer Themen, welche gemeinsam mit Studenten in wissenschaftlichen Forschungs- und Abschlussarbeiten bearbeitet werden können. Falls Sie Student sind und sich an der Entwicklung der Region beteiligen möchten, sprechen Sie uns gerne an:
Roland Schwarz
Roland.schwarz(at)sw-augsburg.de
0821 6500 8058

Themenbeispiele:

  • Betriebswirtschaftliche Bewertung von wettbewerblichen Smart-Meter-Aktivitäten mit der Zielgruppe "Großkunde und Filialist"
  • Betriebswirtschaftliche Betrachtung der Brennstoffzelle
  • Erstellung und Bewertung von Szenarien einer CO2-freien Energieversorgung in Augsburg in 2050
  • Optimierung und Simulation eines Solarstromspeichers mit Matlab
  • Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage in Kombination mit einem Solarstromspeicher
  • Datenanalyse Kündigungsprävention, Kundenclusterung
  • Smart Home: Analyse von geschäftsmodellen für Stadtwerke
  • Entwicklung des CO2-Fussabdrucks eines integrierten Stadtwerks: Methodik und fortscheibbare Durchführung
  •  Kundenanreize in einem Smart Grid am Beispiel Csells
  • Kriterien und Indikatoren für die ökologische Nachhaltigkeit von Energieversorgern am Beispiel des Konzerns Stadtwerke Augsburg
  • Ermittlung der Potentiale von Flexibilitätsoptionen im Stadtgebiet Augsburg
  • Optimierung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
  • CO2-freie Darstellung der Wärme- und Stromerzeugung (Fernwärme) der Stadtwerke Augsburg bis zum Jahr 2040
  • Transparente Energieerzeugung Augsburg
  • Die Rentabilität der E-Ladesäuleninfrastruktur im Hinblick auf Kosten und Nutzen
Kontakt
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Silvia Dums
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Innovation
Telefon: 0821 6500-8010
Kontakt
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Erdgas0821 6500-5500
Strom0821 6500-6600
Fernwärme0821 6500-5555
Trinkwasser0821 6500-6655