Fragen und Antworten zur Preisanpassung für Strom und Gas in Augsburg

AKTUELLE INFORMATION: Die Bundesregierung hat am Donnerstag, den 29. September, die Abschaffung der Gasbeschaffungsumlage und die Einführung eines Energiepreisdeckels verkündet. Aktuell können wir noch nichts über die genaue Ausgestaltung und den Umsetzungszeitpunkt sagen. Wir setzen alles daran rasch zu klären, wie wir die Abschläge an die Mehrwertsteuersenkung und an die Abschaffung der Gasspeicherumlage anpassen. Unser Ziel ist es, alle Änderungen schnellstmöglich zum Wohle unserer Kunden umzusetzen.  

Im Zuge des Ukraine-Kriegs steigen die Beschaffungspreise für Energie erheblich. Das wirkt sich auch auf die Preisgestaltung der Stadtwerke Augsburg (swa) aus. Deshalb werden die Preise für Strom und Gas angepasst, um Kund*innen vor hohen Nachzahlungen zu schützen.

Hier geht's zu den FAQs zum Thema Versorgungssicherheit mit Gas in Augsburg

Die neue Preisanpassung gilt ab 1. November 2022.

Der Arbeitspreis wird um 6,59 Cent/kWh und brutto 7,05 Cent/kWh (7% USt.) / 7,84 Cent/kWh (19% USt.) erhöht. Der Grundpreis wird nicht angepasst.

Es werden alle All-Inklusive-Tarife angehoben. Dies sind:

  •  swa Gas Basis
  • swa Gas Direkt
  • swa Gas Regenio
  • swa Gas Service
  • swa Gas Business

Die Preise können ausfolgenden Gründen nicht mehr konstant gehalten werden:

  1. Die Weltpolitische und wirtschaftliche Lage bleibt weiter angespannt
  2. Die Beschaffungskosten steigen weiterhin enorm
  3. Die SLP-Bilanzierungsumlage wird zum 1. Oktober 2022 deutlich erhöht
  4. Die Bundesregierung führt zum 1. Oktober 2022 zwei weitere Umlagen ein:
  •  Gasspeicherumlage nach §35e des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG)
  •  Gasbeschaffungsumlage nach §26 des Energiesicherungsgesetz (EnSiG)

Was diese Umlagen genau sind, finden Sie ebenfalls hier in den FAQs beantwortet.

Jahresverbrauch

Mehrkosten pro Jahr mit 7% USt.

Mehrkosten pro Jahr mit 19% USt.

5.000 kWh

353 Euro

392 Euro

15.000 kWh

1.058 Euro

1.176 Euro

20.000 kWh

1.410 Euro

1.568 Euro

50.000 kWh

3.525 Euro

3.920 Euro

 

Voraussichtlich soll die Umsatzsteuer auf Gas von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Diese Entscheidung der Bundesregiertung steht aber noch nicht fest (Stand: 5. September 2022). Daher zeigt die Tabelle jeweils die Preise mit 19 bzw. 7 Prozent Umsatzsteuer.

Voraussichtlich soll die Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) auf Gas von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden, um Bürger*innen zu entlasten. Der endgültige Beschluss durch den Bundestag und den Bundesrat steht aber noch aus (Stand: 21. September 2022). Daher zeigt die Tabelle jeweils die Preise mit 19 bzw. 7 Prozent Mehrwertsteuer. Sobald die Mehrwertsteuer final beschlossen ist, werden wir die Senkung an Sie weitergeben. Die Senkung wird bei der nächsten Abschlagsanpassung berücksichtigt.

Wir haben die von der Bundesregierung angekündigte Mehrwertsteuersenkung (Umsatzsteuersenkung) für unsere Kunden*innen im Blick. Die Mehrwertsteuer soll nach aktueller Ankündigung für den gesamten Gasverbrauch von derzeit 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. Dies soll voraussichtlich vom 01. Oktober bis Ende März 2024 gelten. So sollen die Bürger*innen insgesamt entlastet werden. Mehr Infos zur Mehrwertsteuersenkungen finden Sie unter: Info Bundesregierung MwSt-Senkung

Die aktuellen Preisanpassungsschreiben für unsere Gasverträge enthalten eine Tabelle mit 19 bzw. 7 Prozent Mehrwertsteuer. Die Abschläge beinhalten die Mehrwertsteuersenkung nicht, da sie nicht final beschlossen ist. Wir geben die Mehrwertsteuersenkung an Sie weiter, sobald sie beschlossen ist. Die Abschläge werden dann zur nächsten Abschlagsanpassung entsprechend angepasst. 

Die aktuellen Abschläge beinhalten die Mehrwertsteuersenkung nicht, da sie nicht final beschlossen ist. Die Abschläge werden dann zur nächsten Abschlagsanpassung entsprechend angepasst. 

Mit der staatlichen Gasspeicherumlage soll sichergestellt werden, dass die Gasspeicher befüllt werden. Die ab dem 1. Oktober 2022 gültige Gasspeicherumlage beträgt 0,059 Ct/kWh. Die Stadtwerke geben die Gasspeicherumlage direkt weiter und profitieren somit nicht davon.

Hintergrund der Erhebung der Umlage ist das novellierte Energiewirtschaftsgesetz, das Füllstandsvorgaben für Gasspeicheranlagen vorsieht.

Die Gasbeschaffungsumlage soll die erheblichen Zusatzkosten der großen Gas-Importeure durch Ersatzbeschaffungen für Energie ausgleichen. Ersatzbeschaffung bedeutet: Gas muss kurzfristig und zu deutlich höheren Preisen aus anderen Quellen als aus Russland eingekauft werden. Die ab dem 1. Oktober 2022 gültige Gasbeschaffungsumlage beträgt 2,419 Ct/kWh. Die Gasbeschaffungsumlage geben die Stadtwerke direkt weiter und profitieren somit nicht davon.

Hintergrund der Einführung der Gasbeschaffungsumlage ist die von der Bundesregierung erlassene und am 9. August 2022 in Kraft getretene Gaspreisanpassungsverordnung.

Nein, es werden keine Tarife erhöht, bei denen eine Preisgarantie besteht. Die Garantie besteht auf besondere Verträge 12, 24 oder 36 Monate. Nach Ablauf dieser vertraglich festgelegten Laufzeiten ist eine Anpassung möglich.

Die swa Gas Business Kund*innen werden separat angeschrieben.

Nein, die Preisanpassung betrifft fast alle Anbieter am Markt, nicht nur die swa. Anders als andere Anbieter haben die swa die Preise nicht in oder vor der Heizperiode erhöht, sondern sind in der Zeit des hohen Verbrauchs günstig geblieben und erhöhten erst in der verbrauchsärmeren Zeit. Die Preise sind auf einem sehr hohen Niveau, dennoch liegen die swa im Wettbewerb auf einem durchschnittlichen bzw. stellenweise sogar unterdurchschnittlichen Preissegment.

Ja, sobald sich der Einkaufspreis wieder entspannt, werden auch die Kundenpreise neu kalkuliert. Somit werden die Einkaufspreise an die Kund*innen weitergegeben.

Ja, die Preisanpassungen sind rechtens. Bei der Grundversorgung halten die swa sich an die Vorgaben der Grundversorgungsverordnung und bei den Produkten an die AGBs.

Es ist nicht möglich, der Preisanpassung zu widersprechen, allerdings gibt es die Option des Sonderkündigungsrechts.

Im Tarif Grundversorgung:

Kund*innen können den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen. Änderungen der allgemeinen Preise werden nicht wirksam, wenn bei der Kündigung des Vertrages mit dem Grundversorger die Einleitung eines Wechsels des Versorgers durch entsprechenden Vertragsschluss innerhalb eines Monats nach Zugang der Kündigung nachgewiesen wird.

In einem anderen Produkt:

Wer mit dieser Preisanpassung nicht einverstanden ist, kann seinen Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen.

Ja, der Abschlag wird automatisch erhöht. Darüber werden die Kund*innen schriftlich oder in ihrem Onlinepostfach informiert. Bei einer errechneten Erhöhungen von weniger als drei Euro und bei einer Rechnungsstellung vor Dezember 2022 werden die Abschäge nicht angepasst.

 

Es gibt grundsätzlich drei Arten der Preisgarantie:

  • All-Inklusiv-Produkt: Preisgarantie auf den gesamten Nettopreis
  • Teilsepariertes Produkt (1:1+NN): Preisgarantie auf den Energiepreis, den Energiegrundpreis, die Netznutzung und den Messstellenbetrieb; Beispiel: swa Gas Online
  • Separiertes Produkt (1:1): Preisgarantie auf den Energiepreis und den Energiegrundpreis; Beispiel: swa Gas Augsburg

Hierbei handelt es sich um separiertes Produkt, d.h. mit einer eingeschränkten Preisgarantie auf den Energiearbeitspreis und Energiegrundpreis in der Erstvertragslaufzeit. Alle anderen Preisbestandteile werden nicht garantiert und werden automatisch 1:1 an die Kund*innen durchgereicht. Somit sichern die swa den Kund*innen zu, die Energiepreise über eine vertraglich vereinbarte Zeitdauer konstant zu halten. Beispiel: swa Gas Augsburg

Hierbei handelt es sich um ein teilsepariertes Produkt. Bei diesen Produkten sichern die swa zu, dass sie neben den Energiepreisen auch die Netznutzung und den Messstellenbetrieb während der Erstvertragslaufzeit konstant halten. Beispiel: swa Gas Online

Ein All-in-Produkt ist von den Preisbestandteilen genauso aufgebaut wie ein 1:1-Produkt.

Unterschiede:

  • keine Preisgarantie
  • keine Trennung zwischen garantierten und nicht garantierten Preisbestandteilen wie Abgaben, Umlagen, Steuern und Netzentgelte, die automatisch durchgereicht werden.

Somit gibt es nur einen Gesamtarbeitspreis und einen Gesamtgrundpreis. Beispiel: swa Gas Basis

Aufgrund der aktuellen Marktlage ist es unumgänglich, dass die Preise für Gas angepasst werden. Auch wenn der individuelle Verbrauch gleichbleibt, müssen die Abschläge daher erhöht werden. Andernfalls kann es in der Schlussabrechnung zu einer höheren Nachzahlung kommen.

Eine Ratenzahlung ist nur auf die Jahresverbrauchsabrechnung möglich. Auf Abschläge sowie die Schlussabrechnung können keine Ratenvereinbarungen gegeben werden.

Der Abschlag kann gestundet werden, bis die Kund*innen ihr Sonderkündigungsrecht wahrnehmen können. Alternativ kann auch eine weiterführende Beratung angeboten werden. Ein Entgegenkommen in Bezug auf den Betrag ist nicht möglich. Bei Zahlungsschwierigkeiten gibt es diverse Anlaufstellen, wie z.B. verschiedene Träger der Sozialhilfe, zum Beispiel den SKM.

In der aktuellen Situation ist es leider nicht möglich, einen günstigeren Tarif anzubieten. Aus diesem Grund ist dies für die Kund*innen in der Grundversorgung auch die preiswerteste Option. Alle möglichen Produkte wären somit mit höheren Kosten verbunden. Wenn sich die Lage am Markt entspannt, wird es wieder Alternativen geben.

Nach Ende der Erstvertragslaufzeit und danach können Kund*innen entsprechend der AGB-Regelung kündigen. Der Kündigungszeitpunkt ist entweder monatlich oder jährlich. Der Kündigungszeitpunkt kann auch aus der Rechnung entnommen werden bzw. im swa Kundencenter angefragt werden.

Im swa Webmagazin gibt es wertvolle Tipps, wie Energie gespart werden kann. Die swa bieten zudem eine Energieberatung an. Kund*innen erhalten hierbei eine individuelle Hilfestellung zum Energiesparen. Die Energieberatung ist für swa Kund*innen kostenlos. Die Telefonnummer lautet 0821 6500-8145.

Beim Wechsel auf Online-Rechnung bekommen Kund*innen eine einmalige Gutschrift von 10 Euro brutto. Die 10 Euro werden auf die Jahresrechnung gutgeschrieben.

Es werden folgende Tarife angepasst:

  • swa Strom Basis
  • swa Strom Direkt
  • swa Strom Regenio
  • swa Strom Service

Die Preise können aus folgenden Gründen nicht mehr konstant gehalten werden:

Nachdem die weltpolitische und wirtschaftliche Lage weiter angespannt sind, steigen die Energiepreise/Einkaufspreise an der Börse weiterhin in exorbitante und bis dahin noch nie dagewesene Höhen.

Die swa Strom Business Kund*innen werden separat angeschrieben.

Der Arbeitspreis wird für die Stromtarife Basis, Service und Regenio um netto 4,00 Cent/kWh und brutto 4,76 Cent/kWh erhöht.
Der Arbeitspreis für den Stromtarif Direkt wird um netto 6,00 Cent/kWh und brutto 7,14 Cent/kWh erhöht.

Der Grundpreis wird bei keinem Tarif angepasst.

Die EEG Umlage wurde zum 1. Juli 2022 von netto 3,723 Cent/kWh auf netto 0,00 Cent/kWh gesenkt.

Das geben wir auch zu 100 Prozent an unsere Kund*innen ohne weitere Mitteilung seit 1. Juli 2022 weiter.

  • Jahresverbrauch 1.000 kWh      =   rund 48 Euro mehr pro Jahr 
  • Jahresverbrauch 2.400 kWh      =   rund 114 Euro mehr pro Jahr 
  • Jahresverbrauch 3.500 kWh      =   rund 167 Euro mehr pro Jahr
  • ​​​Jahresverbrauch 5.000 kWh      =   rund 238 Euro mehr pro Jahr 

Alle Angaben inkl. der Mehrwertsteuer von 19%.

 

Nein, es werden keine Tarife erhöht, bei denen eine Preisgarantie besteht. Die Garantie besteht auf besondere Verträge 12, 24 oder 36 Monate. Nach Ablauf dieser vertraglich festgelegten Laufzeiten ist eine Anpassung möglich.

Nein, die Preisanpassung betrifft fast alle Anbieter am Markt, nicht nur die swa. Die Preise sind auf einem sehr hohen Niveau, dennoch liegen die swa im Wettbewerb auf einem durchschnittlichen Preissegment.

Ja, sobald sich der Einkaufspreis wieder entspannt, werden auch die Kundenpreise neu kalkuliert. Somit werden die Einkaufspreise an die Kund*innen weitergegeben.

Ja, die Abschläge werden ab einer Erhöhung von drei Euro und mehr pro Monat angepasst. Auf den Preisanpassungsschreiben wird auf der Rückseite der neue Abschlag (Abschlagshöhe und einzelne Zeitpunkte der Abschlagsabbuchung) abgebildet. Erfolgt die Jahresabrechnung vor November 2022, erfolgt keine Anpassung.

hier können Sie die Höhe Ihrer Abschläge selbst anpassen

Eine Ratenzahlung ist nur auf die Jahresverbrauchsabrechnung möglich. Auf Abschläge sowie die Schlussabrechnung bei Lieferantenwechsel können keine Ratenvereinbarungen gegeben werden.

Der Abschlag kann gestundet werden, bis die Kund*innen ihr Sonderkündigungsrecht wahrnehmen können. Alternativ kann auch eine weiterführende Beratung angeboten werden. Ein Entgegenkommen in Bezug auf den Betrag ist nicht möglich. Bei Zahlungsschwierigkeiten gibt es diverse Anlaufstellen, wie z.B. verschiedene Träger der Sozialhilfe, zum Beispiel den SKM.

In der aktuellen Situation ist es leider nicht möglich, einen günstigeren Tarif anzubieten. Aus diesem Grund ist dies für die Kund*innen in der Grundversorgung auch die preiswerteste Option. Alle möglichen Produkte wären somit mit höheren Kosten verbunden. Wenn sich die Lage am Markt entspannt, wird es wieder Alternativen geben.

Es ist nicht möglich, der Preisanpassung zu widersprechen, allerdings gibt es die Option des Sonderkündigungsrechts.

Im Tarif Grundversorgung:

Kund*innen können den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen. Änderungen der allgemeinen Preise werden nicht wirksam, wenn bei der Kündigung des Vertrages mit dem Grundversorger die Einleitung eines Wechsels des Versorgers durch entsprechenden Vertragsschluss innerhalb eines Monats nach Zugang der Kündigung nachgewiesen wird.

In einem anderen Produkt:

Wer mit dieser Preisanpassung nicht einverstanden ist, kann seinen Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen.

Ja, die Preisanpassungen sind rechtens. Bei der Grundversorgung halten die swa sich an die Vorgaben der Grundversorgungsverordnung und bei den Produkten an die AGBs.

Im swa Webmagazin gibt es wertvolle Tipps, wie Energie gespart werden kann. Die swa bieten zudem eine Energieberatung an. Kund*innen erhalten hierbei eine individuelle Hilfestellung zum Energiesparen. Die Energieberatung ist für swa Kund*innen kostenlos. Die Telefonnummer lautet 0821 6500-8145.

Vorsorglich können Kund*innen, die eine erhöhte Stromrechnung beispielsweise durch die Arbeit im Homeoffice oder die Anschaffung neuer elektronischer Geräte im Internet-Self-Service-Portal selbst ihre Abschläge entsprechend anpassen. Zudem ist es aktuell umso wichtiger, Rückstellungen zu bilden und Energie zu sparen.

  • bei niedriger Temperatur waschen: Der Verbrauch bei der 60°-Wäsche beispielsweise liegt mit 1,77 Kilowattstunden im roten Bereich. Aber: Geht man mindestens eine Temperaturstufe runter, wird die Wäsche genauso sauber – und der Verbrauch sinkt.
  • Wäsche zum Trocknen aufhängen: Besonders der Wäschetrockner ist ein ordentlicher Energiefresser. Wer beispielsweise seine Handtücher oder Bettwäsche abends in den Trockner wirft und dann am nächsten Vormittag die Maschine ausschaltet verbraucht jede Menge Standy-By-Strom. Rund 1 Euro und 25 Cent pro Trockenvorgang.

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Tipp 1: Heizen Sie nicht für draußen mit!
Rollläden und Vorhänge gehören nachts geschlossen, denn das verringert den Wärmeverlust durch die Fenster enorm. Durch gedämmte Heizkörpernischen lassen sich übrigens ebenfalls bis zu vier Prozent Heizkosten sparen!

Tipp 2: Wärme nur dort, wo sie hingehört
Verkleidungen vor Heizkörpern können verhindern, dass sich die Wärme richtig im Raum ausbreiten kann. Dasselbe gilt für lange Vorhänge, ungünstig platzierte Möbel oder Kleidungsstücke und Handtücher, die auf oder direkt vor der Heizung zum Trocknen hängen. Das alles kann bis zu 20 Prozent Wärme schlucken.

Tipp 3: Heizen Sie richtig, dann sparen Sie richtig
Manche mögen ihre Räumlichkeiten so richtig heiß – da darf man sich allerdings später auch nicht wundern, wenn die Rechnung richtig „heiß“ kommt. Wer seine Raumtemperatur durchschnittlich um 1°C absenkt, spart rund sechs Prozent Heizkosten.

Tipp 4: Heizen Sie nur dort, wo sie es auch brauchen
Bei vielen Wohnungen befindet sich die Heizungsanlage außerhalb des Wohnbereiches oder in ungenutzten Räumen, beispielsweise im Keller. Um hier auf dem Weg in die Heizkörper nicht zu viel Wärme zu verlieren, müssen Heizkessel, Warmwasserbereiter sowie Heizungs- und Warmwasserrohre perfekt gedämmt sein. Schließlich sollen die Wohn- und nicht die Kellerräume warm werden. Die Dämmung der Heizungsrohre lässt sich übrigens kostengünstig selbst durchführen.

Tipp 5: Lassen Sie Ihre Heizung regelmäßig warten
Wer richtig Energie sparen möchte, sollte seine Heizung regelmäßig warten lassen. Ist diese in einem guten Zustand, spart das bis zu vier Prozent Energiekosten. Die Wartung der Heizungsanlage erhöht gleichzeitig die Betriebssicherheit der Anlage und vermindert so die Störanfälligkeit. Die zusätzliche Reinigung der Heizkörper zu Beginn der Heizsaison spart auch zusätzliches Geld.

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Nein. Die Beschaffungspreise für Strom und Gas sind auf einem noch nie da gewesenen Rekordniveau. Es ist also ein Trugschluss, denn ein Heizlüfter verbraucht viel Strom. Man spart also kein Geld, im Gegenteil, man treibt damit die Stromrechnung in die Höhe.

Hier finden Sie Tipps, wie Sie beim Heizen Energie sparen können:

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  • kleine Küchengeräte wie Kaffeemaschine, Toaster oder Eierkocher nutzen.
  • Geräte mit aufladbaren Batterien nach Möglichkeit vermeiden.
  • Leuchtmittel tauschen: Energiesparlampen verbrauchen etwa 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen.  Wer zusätzlich sparen will, sollte statt Halogenlampen auf LEDs (Licht emittierende Dioden) umsteigen.
  • Geräte ganz ausschalten, nicht im Stand-By-Modus lassen
  • Verbrauch regelmäßig kontrollieren, entweder durch Ablesen des Stromzählers oder durch das Nutzen eines Messgerätes. Tipp: Solche Messgeräte können Sie bei den Stadtwerken Augsburg ausleihen.
  • eine Beratung machen: Die Profis der swa Energieberatung kommen gerne auch zu Ihnen nach Hause und begeben sich auf die Suche nach versteckten Stromfressern.

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Mehr Energiespartipps finden Sie im swa Webmagazin. 

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