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Genehmigungsverfahren und Finanzierung

Luftbild Straßenbahn

Zum Stand der einzelnen Projekte

Linie 6 
Die Linie 6 und das begleitende Busnetz in Hochzoll sind seit Dezember 2010 in Betrieb.

Königsplatz und Augburg Boulevard

Das Haltestellendreieck am neuen Königsplatz, seine Einbindung in die Fußgängerzone und die neue Verkehrsführung  sind seit Dezember 2013 mit gutem Erfolg in Betrieb. 

 

Hauptbahnhof
Der Planfeststellungsbeschluss wurde im Dezember 2011 von der Regierung von Schwaben an die Stadtwerke übergeben. Mit den Bauarbeiten wurde in der Halderstraße im August 2012 begonnen. Seit Herbst 2013 wird auch von der Westseite her gebaut. Die Bauarbeiten für die Zufahrt der Straßenbahn in die Straßenbahnhaltestelle auf der Ostseite sind im Rohbau abgeschlossen. Die Arbeiten im Gleisberich und am Tunnel vom Westen der Stadt zu Haltestelle und Zügen sind schon deutlich sichtbar.

 

Wendeschleife Schülestraße
Verbunden mit den Planungen für den Augsburg Boulevard ist die Verlegung der Gleise auf die Nordseite der Eserwallstraße. Damit war die Wendeschleife am Theodor-Heuss-Platz kaum noch zu benützen. Stattdessen wurde eine Wendeschleife in der Schülestraße direkt beim Straßenbahndepot eingerichtet. Wendeschleifen sind notwendig, damit im Straßenbahnbetrieb flexibel auf Störungen reagiert werden kann.

Linie 5 
Die Planugen für die Linie 5 vom Hauptbahnhof bis zum Klinikum  werden,  nachdem der Stadtrat den Beschluss über die genaue Linienführung  im Dezember 2014 getroffen hat,  fortgesetzt. Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren werden derzeit erstellt.

Linie 1
Die Planungen für die Verlängerung der Linie 1 ruhen.

Finanzierung

Die Finanzierungsgrundlage für das Projekt ist das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). Im Zuge dieses Gesetzes gewährt der Bund nach Erfüllung bestimmter Voraussetzungen allen Bundesländern Finanzhilfen für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse. Die Aufteilung auf die Länder erfolgt nach einem vorgegebenen Schlüssel, auf Bayern entfallen 19 % aus der Gesamtsumme.

Für Stadtbahnprojekte, deren Volumen über 50 Mio. Euro liegt, hat sich der Bund vorbehalten, selber über die Großprojekte zu entscheiden. Rund 60 % der Fördermittel für die MDA fließen direkt in dieses Projekt, damit andere Projekte im Land nicht benachteiligt sind. Der Landesanteil und der Bundesanteil zusammen machen eine Förderquote von 83 % der förderfähigen Kosten aus.

Voraussetzung für die Förderung ist ein positives Ergebnis bei der „Standardisierten Bewertung". Dabei wird in umfangreichen Berechnungen untersucht, ob der gesamtwirtschaftliche Nutzen größer ist als die Kosten der Investition. Es wird in Geldwerten berechnet, welche Auswirkungen das Projekt z.B. auf die Betriebsabläufe des Verkehrsunternehmens, auf die Fahrgäste und auf die Umwelt hat.

Die Mobilitätsdrehscheibe ist deshalb förderwürdig, weil alle Einzelprojekte zusammen einen sehr hohen Nutzen stiften. Entscheidend für das positive Ergebnis sind die Beschleunigung der betrieblichen Abläufe am umgebauten Königsplatz, die Zeitgewinne für die Fahrgäste, die gute Zuführung der Fahrgäste zum neuen Verkehrsverknüpfungspunkt am Hauptbahnhof. Der Umbau des Hauptbahnhofs hängt also in der Förderung mit dem Königsplatz unmittelbar zusammen. Das GVFG gilt noch bis Ende 2019, eine Nachfolgeregelung für dieses Gesetzt steht in Aussicht. Deshalb ist es kein Problem, wenn sich die Bauzeit nun bis zum Jahr 2022 verlängert.
Nach neuen Berechnngen, die die Komplexität des Projektes und den Bau unter laufendem Verkehr sowie die im Verlauf der Jahre steigenden Kosten für Material und Personal realistisch darstellen und berücksichtigen, dass die DB umfassende Erneuerungen vornehmen wird, belaufen sich die Kosten für den Umbau des Hauptbahnhofes aus 143 Mio. €.

 

 

Kontakt

Dorothee Schäfer

Projektkommunikation
Telefon: 0821/6500-5737

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